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ClauSaa antwortete auf Kyprolis - wie läuft die Therapie?
09 Sep. 2024 14:31
  • ClauSaa
  • Autor
  • 51 Beiträge seit
    13 Dezember 2022
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Hallo Doris,

vielen Dank für deine Antwort. Mein Vater ist in der Uni in Würzburg bei Prof. Einsele. Er ist da sehr zufrieden. Das Herzecho wird auf jeden Fall vorher gemacht, das hat er direkt als erstes erfahren und da wird auch viel Wert darauf gelegt. Die Car-t-Zellen-Therapie war auch schon Thema, allerdings meinte Prof. Rasche (der zweite behandelnde Arzt in der Uni), dass man sich an eine Abfolge von Therapien halten muss und da kommen die Car-t-Zellen erst später dran.
Revlimid kann mein Vater leider nicht mehr bekommen, weil dadurch eine extreme Thrombozytopenie bekommen hat. Ebenso „raus“ ist Velcade, weil er dadurch eine starke Polyneuropathie entwickelt hat.
Es freut mich, dass du die Therapie gut vertragen hast. Ich hoffe, der Effekt hält ganz ganz lange bei dir an!

Viele Grüße,
Claudia

Doris2460 antwortete auf Kyprolis - wie läuft die Therapie?
09 Sep. 2024 13:28
  • Doris2460
  • 687 Beiträge seit
    13 August 2022
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Das Herzecho vor der 1. Gabe ist wirklich sehr wichtig.

Ich hatte in der Induktions- und in der Konsolidierungstherapie Carfilzomib (Kryprolis), Dexamethason und Revilimid/Lenalidomid.

Ein Zyklus war immer Dienstag und Mittwoch jeweils eine Infusion mit Carzfilzomib, Dienstag Dexamethason in Tablettenform und täglich Lenalidomid. Dies 3 Wochen und dann eine Woche Pause. Es hat bei mir prima gewirkt und ich hatte keine großen Probleme.

Ich dachte man nimmt es meistens zum überbrücken, z.B. bis zu den Car-t-Zellen, ist das bei deinem Vater geplant? Wo seid ihr in Behandlung. Habe gehört, dass die Car-T-Zellen auch in höherem Alter noch möglich.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

Kyprolis - wie läuft die Therapie? wurde erstellt von ClauSaa
09 Sep. 2024 12:46
  • ClauSaa
  • Autor
  • 51 Beiträge seit
    13 Dezember 2022
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Hallo liebe alle,

mein Vater soll ab übermorgen Kyprolis bekommen. Zuvor wird noch ein Herzecho gemacht, um zu sehen, ob er es überhaupt bekommen kann und auch noch eine KM-Punktion. Ich weiß noch nicht, in welcher Kombination er das Medikament bekommt. Und ich sollte vermutlich auch einfach warten, bis er in der Klinik ist und diese Infos da hoffentlich bekommt. Aber ich kann gerade meine „Füße nicht stillhalten“. Vom Professor habe ich erfahren, dass sich die Therapie nach 3-4 Wochen wiederholen wird, mit jeweils 3 Zyklen. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was das bedeuten soll. Ich habe es beim Nachlesen so verstanden, dass Kyprolis so lange gegeben wird, bis die NW zu stark werden oder die Wirkung nachlässt. Was bedeutet dann in diesem Zusammenhang die Aussage des Professors? Ich will nicht nochmal bei ihm nachfragen, er hat sicherlich anderes zu tun….
Hier ist so viel Wissen im Forum unterwegs und ich bin gerade so nervös….vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

Lg Claudia