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Jockel258 antwortete auf Befinden nach ASZT
27 Mai 2023 09:56
- Jockel258
-
379 Beiträge seit
22 September 2022
22 September 2022
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Hallo Ranu,
Ich kann dich beruhigen, das ist ganz normal. Ich bin zwar erst in der fünften Woche nach meiner Stammzelltransplantation, aber mir geht's genauso besch...
Schlappheit, Übelkeit, Durchfall (wurde auf Bakterien und Viren untersucht) und einer Infektion im Hals habe ich mir auch zugezogen, wird mit Antibiotika behandelt.
Trotzdem zwinge ich mich jeden Tag, in den Garten zu gehen und wenigstens eine Kleinigkeit zu helfen - sonst macht alles meine Frau.
Und wenn ich mich da unten einfach nur in die Sonne lege. Ich zwinge mich auch zu meinen täglichen Atemübungen, einfach um die Lungen ordentlich durchzulüften um Wassereinlagerungen vorzubeugen.
Wir müssen jetzt einfach durchhalten, aber irgendwann ist es dann mal vorbei.
Ich kann dich beruhigen, das ist ganz normal. Ich bin zwar erst in der fünften Woche nach meiner Stammzelltransplantation, aber mir geht's genauso besch...
Schlappheit, Übelkeit, Durchfall (wurde auf Bakterien und Viren untersucht) und einer Infektion im Hals habe ich mir auch zugezogen, wird mit Antibiotika behandelt.
Trotzdem zwinge ich mich jeden Tag, in den Garten zu gehen und wenigstens eine Kleinigkeit zu helfen - sonst macht alles meine Frau.
Und wenn ich mich da unten einfach nur in die Sonne lege. Ich zwinge mich auch zu meinen täglichen Atemübungen, einfach um die Lungen ordentlich durchzulüften um Wassereinlagerungen vorzubeugen.
Wir müssen jetzt einfach durchhalten, aber irgendwann ist es dann mal vorbei.
Liebe Grüße, Jockel
Wer Tippfehler findet, darf sie behalten
Körper sind vergänglich, Seelen nicht.
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Ranu antwortete auf Befinden nach ASZT
27 Mai 2023 08:59
- Ranu
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133 Beiträge seit
04 März 2020
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- Beiträge: 133
Guten Morgen,
ich habe nochmal eine Frage an euch. Meine SZT ist inzwischen 10 Wochen her. Noch immer strengt mich alles sehr an. Körperlich und auch geistig. Nach 2 Telefonaten gestern war der Tag gelaufen. Ich war nur noch müde. Es wird insgesamt eher schlechter als besser. Ichfrage mich, kann das sein? Mache ich etwas falsch, fordere ich zu viel von mir?
Gruß und schöne Pfingsten wünsche ich euch.
Ranu
ich habe nochmal eine Frage an euch. Meine SZT ist inzwischen 10 Wochen her. Noch immer strengt mich alles sehr an. Körperlich und auch geistig. Nach 2 Telefonaten gestern war der Tag gelaufen. Ich war nur noch müde. Es wird insgesamt eher schlechter als besser. Ichfrage mich, kann das sein? Mache ich etwas falsch, fordere ich zu viel von mir?
Gruß und schöne Pfingsten wünsche ich euch.
Ranu
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Stani antwortete auf Befinden nach ASZT
24 Apr. 2023 14:25
- Stani
371 Beiträge seit
23 Mai 2021
23 Mai 2021
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- Beiträge: 371
Liebe Ranu,
Das sogenannte chemobrain hatte übrigens mein Mann auch. Da Walnüsse eine gute Wirkung auf das Gehirn haben, bekam er eine Weile hauptsächlich diese und nach und nach besserte sich das. Außerdem immer einen Teelöffel bis Esslöffel voll hochwertiges Leinöl, besser Algenöl in Quark, Tomatesaft oder Smoothie, wie Du es gut runter bekommst. Omega-3- Versorgung!
Kurzurlaub ist super Idee! Raus! Was anderes! Leben schnuppern!
Alles Gute Dir- Eva
Das sogenannte chemobrain hatte übrigens mein Mann auch. Da Walnüsse eine gute Wirkung auf das Gehirn haben, bekam er eine Weile hauptsächlich diese und nach und nach besserte sich das. Außerdem immer einen Teelöffel bis Esslöffel voll hochwertiges Leinöl, besser Algenöl in Quark, Tomatesaft oder Smoothie, wie Du es gut runter bekommst. Omega-3- Versorgung!
Kurzurlaub ist super Idee! Raus! Was anderes! Leben schnuppern!
Alles Gute Dir- Eva
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Ranu antwortete auf Befinden nach ASZT
24 Apr. 2023 11:25
- Ranu
- Autor
133 Beiträge seit
04 März 2020
04 März 2020
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- Beiträge: 133
Hallo zusammen,
ich habe mich so sehr über eure Rückmeldungen gefreut!! Die vielen Ideen und Anregungen....vielen Dank! Außerdem habt ihr mir Mut gemacht, neues zu wagen.
Ich mache nun jeden Tag einen Spaziergang in der Natur und wenn mein Mann Zeit hat, fahren wir in den Wald. Das tut mir richtig gut. Im Mai hat er Urlaub, vielleicht gibt es dann die Möglichkeit ein paar Tage weg zu fahren. Den Rehaantrag stelle ich auf jeden Fall und hoffe, dass ich bis Sommer wieder kräftiger bin.
Für den Notfall kann ich mich an die Psychoonkologin in der Klinik wenden. Bei niedergelassenen Psychologen und Therapeuten einen Platz zu bekommen ist ja äußerst schwierig. Ich muss mich auch noch informieren, was für mich passen würde Psychoonkologin, Traumatherapeutin, Körpertherapeutin.....
Im Alltag versuche ich durch kleine Tätigkeiten im Haushalt mein Gedankenkarussell zu stoppen. Das gelingt mehr oder weniger gut, doch ich bleibe dran.
Liebe Grüße an euch und vielen Dank!
Ranu
ich habe mich so sehr über eure Rückmeldungen gefreut!! Die vielen Ideen und Anregungen....vielen Dank! Außerdem habt ihr mir Mut gemacht, neues zu wagen.
Ich mache nun jeden Tag einen Spaziergang in der Natur und wenn mein Mann Zeit hat, fahren wir in den Wald. Das tut mir richtig gut. Im Mai hat er Urlaub, vielleicht gibt es dann die Möglichkeit ein paar Tage weg zu fahren. Den Rehaantrag stelle ich auf jeden Fall und hoffe, dass ich bis Sommer wieder kräftiger bin.
Für den Notfall kann ich mich an die Psychoonkologin in der Klinik wenden. Bei niedergelassenen Psychologen und Therapeuten einen Platz zu bekommen ist ja äußerst schwierig. Ich muss mich auch noch informieren, was für mich passen würde Psychoonkologin, Traumatherapeutin, Körpertherapeutin.....
Im Alltag versuche ich durch kleine Tätigkeiten im Haushalt mein Gedankenkarussell zu stoppen. Das gelingt mehr oder weniger gut, doch ich bleibe dran.
Liebe Grüße an euch und vielen Dank!
Ranu
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miregal antwortete auf Befinden nach ASZT
23 Apr. 2023 15:07
- miregal
1025 Beiträge seit
17 Mai 2019
17 Mai 2019
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Hallo Ranu,
ich weiß es nicht mehr genau. Ich glaube 6-8 Wochen. Ich war nach der HD 4 Wochen in der Klinik. Dort habe ich die Reha beantragt. Also einige Wochen nachdem ich zuhause war. War 3 Wochen in Triberg im Schwarzwald. Hab mich dort blendend erholt. Sport unter Gleichgesinnten hilft. Nebenan war ein Freibad. Anfangs konnte ich nur eine halbe Bahn ohne Pause schwimmen. Zuletzt 1000m unter 50 Minuten. Auch Radfahen, was im Scharzwald nicht ganz einfach ist, klappte bis zu 40km. Also setze dir Ziele, was du erreichen willst , muss nicht Leistungssport sein. Spazierengehen, eine Reise machen im Wohnmobil oder Ferienhaus (wg. d. Immunsuppresion), um auf andere Gedanken zu kommen.
ich weiß es nicht mehr genau. Ich glaube 6-8 Wochen. Ich war nach der HD 4 Wochen in der Klinik. Dort habe ich die Reha beantragt. Also einige Wochen nachdem ich zuhause war. War 3 Wochen in Triberg im Schwarzwald. Hab mich dort blendend erholt. Sport unter Gleichgesinnten hilft. Nebenan war ein Freibad. Anfangs konnte ich nur eine halbe Bahn ohne Pause schwimmen. Zuletzt 1000m unter 50 Minuten. Auch Radfahen, was im Scharzwald nicht ganz einfach ist, klappte bis zu 40km. Also setze dir Ziele, was du erreichen willst , muss nicht Leistungssport sein. Spazierengehen, eine Reise machen im Wohnmobil oder Ferienhaus (wg. d. Immunsuppresion), um auf andere Gedanken zu kommen.
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Mapoli antwortete auf Befinden nach ASZT
23 Apr. 2023 14:06
- Mapoli
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1736 Beiträge seit
18 Juni 2011
18 Juni 2011
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- Beiträge: 1736
Hallo Ranu,
genau wie Michael es beschrieben hat, kam es bei mir auch nach erst einigen Wochen. Es zu akzeptieren, ist schon die halbe Miete. Du hast eine sehr anstrengende Behandlung hinter Dir und Dein Körper, aber auch die Seele hat das noch nicht verarbeitet. Das benötigt Zeit und Ruhe. Mache schöne Dinge, die Dir Freude machen und ärgere Dich nicht, wenn es nicht klappt. Ich habe mri z.B. beim Lesen eines Romans immer Notizen zu den Protagonisten gemacht, dies als Lesezeichen immer dabei gehabt. Wenn ich das Buch am nächsten Tag zur Hand genommen habe, wusste ich oft nicht mehr, wer wer ist. So konnte ich wieder gut dem Geschehen folgen. Das hilft mir immer noch sehr. Auch Memory spielen, scrabbel oder Spiele wie "wordle" im Internet sind hilfreich. Dazu viele kleine Spaziergänge an der frischen Luft.
Wie schon mehrfach geschrieben wurde, ist ein Psychoonkologe hilfreich, oder aber auch ein Traumapsychologe, denn sowohl die Erkrankung als auch die ganze Prozedur der Behandlung kann traumatisch sein.
Sehr hilfreich fand ich einen online Kurs zu Fatigue, der von der Krebsgesellschaft organisiert wurde. Dort wurde vieles beschrieben und es hat sehr geholfen, mir das klar zu machen und die dort erlernten Strategien zu üben.
Auch hier in den beiden Broschüren steht einiges dazu:
www.myelom.org/component/jdownloads/?tas...id=22&m=0&Itemid=101
www.myelom.org/component/jdownloads/?tas...id=22&m=0&Itemid=101
Liebe Grüße
Ma
genau wie Michael es beschrieben hat, kam es bei mir auch nach erst einigen Wochen. Es zu akzeptieren, ist schon die halbe Miete. Du hast eine sehr anstrengende Behandlung hinter Dir und Dein Körper, aber auch die Seele hat das noch nicht verarbeitet. Das benötigt Zeit und Ruhe. Mache schöne Dinge, die Dir Freude machen und ärgere Dich nicht, wenn es nicht klappt. Ich habe mri z.B. beim Lesen eines Romans immer Notizen zu den Protagonisten gemacht, dies als Lesezeichen immer dabei gehabt. Wenn ich das Buch am nächsten Tag zur Hand genommen habe, wusste ich oft nicht mehr, wer wer ist. So konnte ich wieder gut dem Geschehen folgen. Das hilft mir immer noch sehr. Auch Memory spielen, scrabbel oder Spiele wie "wordle" im Internet sind hilfreich. Dazu viele kleine Spaziergänge an der frischen Luft.
Wie schon mehrfach geschrieben wurde, ist ein Psychoonkologe hilfreich, oder aber auch ein Traumapsychologe, denn sowohl die Erkrankung als auch die ganze Prozedur der Behandlung kann traumatisch sein.
Sehr hilfreich fand ich einen online Kurs zu Fatigue, der von der Krebsgesellschaft organisiert wurde. Dort wurde vieles beschrieben und es hat sehr geholfen, mir das klar zu machen und die dort erlernten Strategien zu üben.
Auch hier in den beiden Broschüren steht einiges dazu:
www.myelom.org/component/jdownloads/?tas...id=22&m=0&Itemid=101
www.myelom.org/component/jdownloads/?tas...id=22&m=0&Itemid=101
Liebe Grüße
Ma
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