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miregal antwortete auf Revlimid
12 Feb. 2023 18:44
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
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Ich bin ja seit Mai 2019 in CR bzw. MRDnegativ. Also bereits seit zweiten Monat der Induktion. Hoffe dass es bald Ergebnisse zur DSMM-17 gibt, und die bisherigen Erhaltungsstudien die Statistiken anders aufbereiten (MRD pos/neg, HR gegen low risk, bestimmte genetische Marker -Trisomien sollen ja favorible für Lena-behanlung sein.) Da Lenalidomid zur Zeit spottbillg ist, wird man wohl noch eine Zeitlang weiterbehandeln in der Erhaltung, fürchte ich. Der ständige unberechenbare Durchfall nervt jedenfalls, und die Zweittumorgefahr schwingt wie ein Damoklesschwert über einem. Abgesehen von der dritten Erkältung diesen Winter.

Mapoli antwortete auf Revlimid
12 Feb. 2023 18:27
  • Mapoli
  • 1736 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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@ Miregal,

die Studie wurde schon vorher abgesetzt. Mangels Finanzierung.
Aber die englische Studie vom ASH, die Du ansprichst, war auch sehr interessant und zeigt ein Vorteil von 4 Jahren. Bei unserem Stammtisch im Januar hat Dr. Rasche davon berichtet (Myeloma XI). Die Kurven der Nachbeobachtung bei den Hochrisikopatienten in der Studie enden nach 4Jahren, weil da vielleicht das Rezidiv schon wieder da war. Normal - Risiko wurde 5 Jahre nachbeobachtet und in Kurven dargestellt. Erst nach 4 Jahren zeigt sich kein relevanter Vorteil einer Erhaltungstherapie mehr. Man muss bei der Bewertung der Studie und dem Vergleich zum eigenen Myelom aber immer berücksichtigen, dass die Patienten vorher z.B. keinen Antikörper bekommen haben und in England die Induktion und auch das Lenalidomid in der Induktion eventuell anders gegeben wird, als bei uns in Deutschland.

@ Stani
Natürlich sind die Firmen an einer Studie für ein Medikament nur interessiert, wenn es Geld einbringt. Das ist leider so, aber auch verständlich.

LG
Ma

Stani antwortete auf Revlimid
12 Feb. 2023 17:25 - 12 Feb. 2023 17:28
  • Stani
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
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Vielleicht ist es auch viel einfacher, miregal. Vielleicht ist es auch Zufall, dass diese Studie, außer uns, niemand mehr interessiert, da Lenalidomid doch jetzt so gut wie nichts mehr kostet. "Ein Schelm, wer Arges dabei denkt."
Ich wollte mir das jetzt "eigentlich " verkneifen, aber das schaffe ich gerade nicht.
Letzte Änderung: 12 Feb. 2023 17:28 von Stani.

Stani antwortete auf Revlimid
12 Feb. 2023 17:19
  • Stani
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
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Liebe Ma,
genau so hatte ich mir das gedacht......und oft genug ist es bitter für mich, wenn ich das schon kommen sah....
Ich danke Dir für Deine Antwort.

Lieber Gruß- Eva

miregal antwortete auf Revlimid
12 Feb. 2023 17:17
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
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Liegt das daran, dass auf dem ASH Kongress bereits Daten zu optimalen Einnahmedauer von Revlimid veröffentlicht wurden? Je nach Resterkrankung nach der Hochdosis hat sich eine Dauer von 3-4 Jahren Erhaltung herauskristallisiert. Spätestens nach 4 Jahren lässt sich kein statistischer Überlebensvorteil mehr bestimmen, vemutlich weil einerseits die Wirkung von Revlimid nachlässt, andererseits die krassen Nebenwirkungen, z.B. Zweittumore mehr in den Fokus rücken.

Mapoli antwortete auf Revlimid
12 Feb. 2023 15:48
  • Mapoli
  • 1736 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Hallo Stani,
Du hast im Dezember nach der OptiMain Studie gefragt. Sie wurde leider abgesetzt.

LG
Ma