- Beiträge: 479
- sergio
27 Oktober 2009
da wird dir eine Durchflusszytometrie aus dem Blut erstellt, da werden dann versch. Bestandteile ermittelt, nach denen ich dich damals auch gefragt hatte.
Das Port wurde mir bei der autologen angelegt, wenn es das gleiche ist, an einer Halsvene, wird mit kleinem Eingriff und Lokalanaesthesie angelegt, ist ganz "praktisch" muss aber sorgfaeltig sauber gehalten werden, bei mir wurde es vor der Entlassung wieder rausgenommen. Ambulant bekam ich immer als ueber den Arm, aber manchmal ging es auch nicht so gut, die Chemo setzt auch den Venen ein wenig zu.
Sergio
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- rudi
-
Autor
23 Oktober 2009
- Beiträge: 2203
gestern in Würzburg bei der Blutabnahme war auf meinem Anforderungszettel auch Durchflußzytometrie angekreuzt. Ich weiß jetzt nicht was da schon gestern getestet wurde. Die üblichen Blutwerte habe ich als Kopie gleich erhalten, daß geht in Würzburg wirklich schnell.
Aber wenn ich jetzt stationör bin im ersten Zyklus (3-4 Wochen nehme ich an) dann wird auch alles nochmal getestet, das fordert schon die Studie so.
Wahrscheinlich wird wieder eine Beckenkammbiopsie gemacht und dann im Spezaillabor FISH / GEN Analyse gemacht. Vor 1,5 Jahren wurde das ja in Tübingen mal gemacht und in einem Labor in Dortmund ermittelt.
Trisomie 11 und wahrscheinlich keine del13q , t(4;14) usw.
Es waren aber zu wenig Myelomzellen im Aspirat um alles wirklich definitiv mir den einzelnen Sonden zu testen. Ich wußte also bis heute nicht definitiv alles ganz klar.
Es können ja innerhalb 2009 und Anfang 2010 durch Zellveränderungen jetzt andere Verhältnisse vorliegen.
Deshalb ist es gut wenn alles vor der Therapie nochmal ermittelt wird, dann weiß man klar wie die Ausgangslage war.
Mir soll wohl auch ein Port unter die Haut in eine Vene implantiert werden (Port a Cat oder wie das heißt).
Wer von Euch hat das auch bekommen????
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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- sergio
27 Oktober 2009
- Beiträge: 479
Bei Diagnose oder vor Therapie wird eine KM BIopsie gemacht und dann daraus bestimmte Marker, die koerperspezifisch sind, festgestellt. Diese dienen dann spaeter als Vergleichsmarker. Weiss nicht wie es genau funktioniert, aber falls man in CR ist, hat man eben keine sichtbaren kranken Zellen im KM mehr, und diese Marker helfen oder bestimmen dann, fuer jeden Patienten individuell, mittels der Durchflusszytometrie, das ein sehr genaues Verfahren ist, etwaige kranke Zellen festzustellen und zu verfolgen.
Werden diese Marker aber am Anfang nicht ermittelt, ist es hinterher schwierig oder nicht moeglich eine molekulare Remission zu ermitteln. So verstehe ich das zumindest, und sehr vereinfacht...
gruss
christine schrieb:
sergio schrieb:
"Das wichtige ist aber, dass die Molekulare Remission sich nur feststellen laesst, wenn man eben schon bei Diagnose oder vor Beginn der Behandlung die pazientenspezifischen Marker feststellen laesst."
Hallo Sergio,
könntest du das bitte näher erläutern? Danke -Gruss
Sergio
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- christine
11 September 2026
sergio schrieb:
"Das wichtige ist aber, dass die Molekulare Remission sich nur feststellen laesst, wenn man eben schon bei Diagnose oder vor Beginn der Behandlung die pazientenspezifischen Marker feststellen laesst."
Hallo Sergio,
könntest du das bitte näher erläutern? Danke -Gruss
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- sergio
27 Oktober 2009
- Beiträge: 479
"Results from radiotherapy was inferior to induction chemotherapy and Prof Palumbo will not delay chemotherapy to accommodate radiotherapy."
das ist ja auch sehr wichtig
vielen Dank
christine schrieb: www.hematologippum.com/news/2010/4/13/le...antonio-palumbo.html
Nochmal etwas über die Studie.....
Sergio
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- sergio
27 Oktober 2009
- Beiträge: 479
72% with lenalidomide/prednisone consolidation plus lenalidomide
maintenance after induction with PAD and tandem ASCT with MEL-
100 in patients 65 to 75 years of age. Interestingly, it has been shown, for
the first time outside the allogeneic setting, that consolidation withVTD
after ASCT can induce durable molecular remissions."
Der interessante Teil bezieht sich die molekulare Remission, die in ca. 15% der
Faelle, die schon VGPR oder besser sind, eintritt, mit VTD als Erhaltungsthereapie.
Mein Prof. meinte, dass 15% nicht sehr viel seien, angesichts der Tatsache, dass
man eben VTD ausnutzen muss. Ich denke das ist Ansichtssache der Mediziner.
Das wichtige ist aber, dass die Molekulare Remission sich nur feststellen laesst,
wenn man eben schon bei Diagnose oder vor Beginn der Behandlung die
pazientenspezifischen Marker feststellen laesst. Deswegen hatte ich ja Rudi auch
darauf hingewiesen.
gruss
christine schrieb: bloodjournal.hematologylibrary.org/cgi/r...e&resourcetype=HWCIT
Auszug: "In a preliminary report, Palumbo et al72 reported aCRrate of
72% with lenalidomide/prednisone consolidation plus lenalidomide
maintenance after induction with PAD and tandem ASCT with MEL-
100 in patients 65 to 75 years of age."
Da hat Palumbo wohl ein ähnliches Regime getestet und sehr gute Ergebnisse erzielt: 72% sCR ....wohw.... das ist doch was.
Sergio
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