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Logopädin antwortete auf MM aber zur Zeit sehr schwach
14 März 2019 23:47
- Logopädin
422 Beiträge seit
06 Februar 2016
06 Februar 2016
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Hallo Annika,
Ja-du hast Recht. MM ist ungerecht !
Nach den ärztlichen Prognosen werde ich z.B. die Rente nie erreichen.
Finde ich auch total ungerecht. Aber das Leben ist nun mal nicht fair.
Und wir haben weder ein Recht auf ein langes, noch auf ein gesundes Leben.
Warum deine Mama so abgenommen hat und kaum was isst, kann ich dir
allerdings auch nicht erklären. Am Revlimid kann es eigentlich nicht liegen-
das macht zwar alles Mögliche, aber Appetitlosigkeit wäre mir neu.
Auch auf die Entzündungswerte kann ich mir keinen Reim machen, aber Infekte
sind unter Revlimid nicht ungewöhnlich.Ich denke, dass das Krankenhaus der
richtige Ort ist, den Grund für die hohen Werte zu finden.
Du machst dir Sorgen um deine Mama und das spricht dafür, dass du eine tolle
Tochter bist. Die beste Tochter, die sich eine kranke Mutter nur wünschen kann.
Du fragst, wie wir von MM Betroffene mit der Krankheit umgehen. Das ist sicherlich
individuell unterschiedlich und ich habe mich im Stillen gefragt,wie deine Mutter damit
umgeht. Ob sie eher eine Kämpfernatur ist oder sich aufgegeben hat, extrovertiert oder introvertiert ist...
Du stellst die Frage sicherlich nicht ohne Grund.
Du kannst deine Mutter nur weiter begleiten und das Beste hoffen.
Und ich hoffe für euch beide, dass ihr eine schöne Schiffsreise miteinander machen werdet.
Liebe Grüße
Nicole
Ja-du hast Recht. MM ist ungerecht !
Nach den ärztlichen Prognosen werde ich z.B. die Rente nie erreichen.
Finde ich auch total ungerecht. Aber das Leben ist nun mal nicht fair.
Und wir haben weder ein Recht auf ein langes, noch auf ein gesundes Leben.
Warum deine Mama so abgenommen hat und kaum was isst, kann ich dir
allerdings auch nicht erklären. Am Revlimid kann es eigentlich nicht liegen-
das macht zwar alles Mögliche, aber Appetitlosigkeit wäre mir neu.
Auch auf die Entzündungswerte kann ich mir keinen Reim machen, aber Infekte
sind unter Revlimid nicht ungewöhnlich.Ich denke, dass das Krankenhaus der
richtige Ort ist, den Grund für die hohen Werte zu finden.
Du machst dir Sorgen um deine Mama und das spricht dafür, dass du eine tolle
Tochter bist. Die beste Tochter, die sich eine kranke Mutter nur wünschen kann.
Du fragst, wie wir von MM Betroffene mit der Krankheit umgehen. Das ist sicherlich
individuell unterschiedlich und ich habe mich im Stillen gefragt,wie deine Mutter damit
umgeht. Ob sie eher eine Kämpfernatur ist oder sich aufgegeben hat, extrovertiert oder introvertiert ist...
Du stellst die Frage sicherlich nicht ohne Grund.
Du kannst deine Mutter nur weiter begleiten und das Beste hoffen.
Und ich hoffe für euch beide, dass ihr eine schöne Schiffsreise miteinander machen werdet.
Liebe Grüße
Nicole
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MM aber zur Zeit sehr schwach wurde erstellt von Annika87
14 März 2019 21:58
- Annika87
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo zusammen,
habe mich gerade erst neu registriert in dem Forum.
Ich dachte, ich wende mich mal an einige, die bereits Erfahrung mit der Behandlung haben.
Meine Mama (64) hat vor einem Jahr die Diagnose MM erhalten. Sie erhielt Chemo, danach eine Stammzellentransplantation mit eigenen Stammzellen und aktuell eine Erhaltungstherapie mit Revlimid.
Sie hat 12 kg seitdem verloren (noch 47 kg) und isst sehr wenig.
Vor einem Monat ging es los mit Zahnschmerzen. Zähne mussten gezogen werden und sie bekam Antibiotika. Seit einer Woche hat sie Fieber (zwischen 38 und 39,8 Grad). Jetzt war sie endlich beim Arzt. Dieser hat festgestellt das die Entzündungswerte sehr hoch sind und jetzt liegt sie seit heute im Krankenhaus. Bisher weiß man noch nicht woher die hohen Entzündungswerte stammen.
Ich hab jetzt richtig Angst, dass sie das alles nicht schafft. Weil sie auch so schwach ist. Die Werte sind zurzeit einigermaßen, aber sie ist trotzdem total fertig.
Ich selbst komme ganz schwer mit der Diagnose klar. Ich finde das auch alles so ungerecht. Sie hat noch nicht mal ihre Vollrente und dann schlägt so der Hammer zu. Sie hat ihr lebenlang als Krankenschwester gearbeitet, was kein leichter Beruf war. Und dann kurz vorm wohlverdienten Ruhestand sowas. Ich kann kaum damit umgehen. Trotzdem muss ich irgendwie weitermachen. Ich habe im Sommer noch eine Schiffsreise geplant und hoffe das wir die zusammen erleben können. Irgendwie habe ich aber Angst das sie es bis dahin nicht schafft.
Wie seid ihr als Angehörige mit der Krankheit fertig geworden? Habt ihr Tipps für mich?
Habt ihr eine Erklärung für die hohen Entzündungswerte?
Schön wäre es auch, wenn es da in der Nähe eine Gruppe gäbe, mit der man sich mal Treffen könnte um sich über die Krankheit auszutauschen. (wir wohnen in der Nähe von Kaiserslautern) Irgendwie finde ich es wichtig, dass Mama mit jemandem mal redet, der das Gleiche Leid hat.
Danke für Eure Antworten.
Gruß Annika
habe mich gerade erst neu registriert in dem Forum.
Ich dachte, ich wende mich mal an einige, die bereits Erfahrung mit der Behandlung haben.
Meine Mama (64) hat vor einem Jahr die Diagnose MM erhalten. Sie erhielt Chemo, danach eine Stammzellentransplantation mit eigenen Stammzellen und aktuell eine Erhaltungstherapie mit Revlimid.
Sie hat 12 kg seitdem verloren (noch 47 kg) und isst sehr wenig.
Vor einem Monat ging es los mit Zahnschmerzen. Zähne mussten gezogen werden und sie bekam Antibiotika. Seit einer Woche hat sie Fieber (zwischen 38 und 39,8 Grad). Jetzt war sie endlich beim Arzt. Dieser hat festgestellt das die Entzündungswerte sehr hoch sind und jetzt liegt sie seit heute im Krankenhaus. Bisher weiß man noch nicht woher die hohen Entzündungswerte stammen.
Ich hab jetzt richtig Angst, dass sie das alles nicht schafft. Weil sie auch so schwach ist. Die Werte sind zurzeit einigermaßen, aber sie ist trotzdem total fertig.
Ich selbst komme ganz schwer mit der Diagnose klar. Ich finde das auch alles so ungerecht. Sie hat noch nicht mal ihre Vollrente und dann schlägt so der Hammer zu. Sie hat ihr lebenlang als Krankenschwester gearbeitet, was kein leichter Beruf war. Und dann kurz vorm wohlverdienten Ruhestand sowas. Ich kann kaum damit umgehen. Trotzdem muss ich irgendwie weitermachen. Ich habe im Sommer noch eine Schiffsreise geplant und hoffe das wir die zusammen erleben können. Irgendwie habe ich aber Angst das sie es bis dahin nicht schafft.
Wie seid ihr als Angehörige mit der Krankheit fertig geworden? Habt ihr Tipps für mich?
Habt ihr eine Erklärung für die hohen Entzündungswerte?
Schön wäre es auch, wenn es da in der Nähe eine Gruppe gäbe, mit der man sich mal Treffen könnte um sich über die Krankheit auszutauschen. (wir wohnen in der Nähe von Kaiserslautern) Irgendwie finde ich es wichtig, dass Mama mit jemandem mal redet, der das Gleiche Leid hat.
Danke für Eure Antworten.
Gruß Annika
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