joseph antwortete auf Erhaltungstherapie vs. drug holiday
16 Sep. 2015 10:14
- joseph
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christine schrieb:
-Ich bin verhältnismässig länger in einem "gesunden" Zustand - .....und das wohl wahrscheinlich länger als die Patienten ohne Erhaltung.
- Ich hoffe dann doch im Stillen auf den Fortschritt in der Medizin und denke dass ich in hoffentlich erst XX-Monaten/Jahren wieder mediziniert werden muss
-Revlimid verursacht absolut keine Nebenwirkungen. Mal sehen wie sich mein Blutbild im Laufe der Zeit entwickelt, aber grad jetzt ist alles sehr gut.
Hi Christine
Ich habe noch nie eine Erhaltungstherapie angenommen, kann also nicht sagen, ob ich nun länger oder weniger länger in "gesundem Zustand" lebe, bin mir aber sicher, dass ich in meinen Augen für mich die richtigen Entscheidungen traf.
Du schreibst folgendes ==> dass ich in hoffentlich erst XX-Monaten/Jahren wieder mediziniert werden muss............hmmm, du wirst doch aktuel mit Revlimide behandelt !!!!......da versteh ich deine Aussage nicht, denn Revlimide oder Thalidomide ist nicht gerade ein Aspirin für Kopfschmerzen, sondern ein Krebsmedikament
Du schreibst, auf dich bezogen ===> -Revlimid verursacht absolut keine Nebenwirkungen ............ Die meisten Patienten haben nicht das Glück dieses von sich behaupten zu können, sehr viele haben enorme Probleme mit Revlimide und müssen dieses schon nach kurzer Einnahme wieder absetzen......leider
Liebe Grüsse
Joseph
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christine antwortete auf Erhaltungstherapie vs. drug holiday
15 Sep. 2015 20:51
- christine
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Hallo Volker,
www.onclive.com/web-exclusives/long-term...intenance-in-myeloma
OS länger oder gerade nicht??? Allerdings ist das wohl für mich nicht ausschlaggebend. Die Zweitcancerrate ist ja auch leicht erhöht, obwohl dass ja wohl mit der Gabe von Mephalan zu tun haben muss. (kurz vorher oder dazu)
Für mich gilt folgende Argumentation:
-Ich bin verhältnismässig länger in einem "gesunden" Zustand - nach wie vor weiss um mich herum - also ausserhalb der engsten Freunde und Familie lange nicht jeder, was ich habe und dass ich überhaupt "was" habe.
Ich lebe also normal .....und das wohl wahrscheinlich länger als die Patienten ohne Erhaltung. Beim Rückfall geht es eben schneller:(
- Ich hoffe dann doch im Stillen auf den Fortschritt in der Medizin und denke dass ich in hoffentlich erst XX-Monaten/Jahren wieder mediziniert werden muss und vielleicht gibt es dann neue, weniger scharfe Mittel?
- Ich bin echt sehr froh, dass ich "etwas machen kann", psychologisch ist das für mich sehr wichtig.
-Revlimid verursacht absolut keine Nebenwirkungen. Mal sehen wie sich mein Blutbild im Laufe der Zeit entwickelt, aber grad jetzt ist alles sehr gut.
Schönen Abend
www.onclive.com/web-exclusives/long-term...intenance-in-myeloma
OS länger oder gerade nicht??? Allerdings ist das wohl für mich nicht ausschlaggebend. Die Zweitcancerrate ist ja auch leicht erhöht, obwohl dass ja wohl mit der Gabe von Mephalan zu tun haben muss. (kurz vorher oder dazu)
Für mich gilt folgende Argumentation:
-Ich bin verhältnismässig länger in einem "gesunden" Zustand - nach wie vor weiss um mich herum - also ausserhalb der engsten Freunde und Familie lange nicht jeder, was ich habe und dass ich überhaupt "was" habe.
- Ich hoffe dann doch im Stillen auf den Fortschritt in der Medizin und denke dass ich in hoffentlich erst XX-Monaten/Jahren wieder mediziniert werden muss und vielleicht gibt es dann neue, weniger scharfe Mittel?
- Ich bin echt sehr froh, dass ich "etwas machen kann", psychologisch ist das für mich sehr wichtig.
-Revlimid verursacht absolut keine Nebenwirkungen. Mal sehen wie sich mein Blutbild im Laufe der Zeit entwickelt, aber grad jetzt ist alles sehr gut.
Schönen Abend
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Hope antwortete auf Erhaltungstherapie vs. drug holiday
13 Sep. 2015 08:49
- Hope
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Hallo Volker,
ja, das habe ich auch mehrmals gelesen in Statistiken.
Mein Mann hat die Erhaltungstherapie (im Rahmen einer Studie) wegen schwerer Nebenwirkungen abgebrochen. Danach wurde festgestellt, dass das Rezidiv bereits kurz vor Abbruch begann.
Sein Onkologe hat immer wieder betont, dass nicht sicher sei, dass die Erhaltungstherapie etwas bringe. Deswegen ja auch die Studie.
Mein Mann hat heute Tag Zwölf nach Allo und es geht ihm den Umständen entsprechend gut.
Viele Grüße
Hope
ja, das habe ich auch mehrmals gelesen in Statistiken.
Mein Mann hat die Erhaltungstherapie (im Rahmen einer Studie) wegen schwerer Nebenwirkungen abgebrochen. Danach wurde festgestellt, dass das Rezidiv bereits kurz vor Abbruch begann.
Sein Onkologe hat immer wieder betont, dass nicht sicher sei, dass die Erhaltungstherapie etwas bringe. Deswegen ja auch die Studie.
Mein Mann hat heute Tag Zwölf nach Allo und es geht ihm den Umständen entsprechend gut.
Viele Grüße
Hope
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Erhaltungstherapie vs. drug holiday wurde erstellt von Volker07
13 Sep. 2015 00:15
- Volker07
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An alle Foristen!
Wiederholt habe ich gelesen, dass eine Erhaltungstherapie wohl die progressionsfreie Zeit verlängert, aber keine Auswirkung auf die OS hat (verlängert die OS nicht)! Oder ist diese Aussage überholt?
Was also ist dann der Nutzen einer Erhaltungstherapie? Eventuell Lebensqualität, wenn die Erhaltungstherapie keine schlimmen Nebenwirkungen zeigt? Oder einfach nur teuer?
Bin noch immer verwirrt.
Beste Grüße
Volker
Wiederholt habe ich gelesen, dass eine Erhaltungstherapie wohl die progressionsfreie Zeit verlängert, aber keine Auswirkung auf die OS hat (verlängert die OS nicht)! Oder ist diese Aussage überholt?
Was also ist dann der Nutzen einer Erhaltungstherapie? Eventuell Lebensqualität, wenn die Erhaltungstherapie keine schlimmen Nebenwirkungen zeigt? Oder einfach nur teuer?
Bin noch immer verwirrt.
Beste Grüße
Volker
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