pinocchio60 antwortete auf Rezidiv nach wenigen Monaten
19 Apr. 2015 06:59
- pinocchio60
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12 September 2026
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liebe hope,
ich finde das schön, die idee mit dem kleinen holzhäuschen. was wollt ihr denn mit dem großen haus, wenn die kinder weg sind? so viele erinnerungen, und nun könnt ihr mit dem haus am see nochmal durchstarten. kinder müssen gehen, das ist der sinn unserer erziehung, und die einen bleiben in der nähe, und die anderen wollen die welt entdecken, so wie ihr, ihr seid ja auch viel auf trapp, das hat er wohl von euch geerbt:D:D:D
die touren mit dem wohnmobil finde ich auch ganz toll, unterwegs sein, anhalten wo es gefällt, oder wie man sich gerade fühlt, .......
wir haben auch immer neue pläne, seitdem die kinder aus dem haus sind, die haben sich schon beschwert:) wir sind jeden tag, wenn wir nicht unterwegs sind, in unserem kleinen schrebergarten, da ist die welt noch in ordnung, außer wenn´s blattläuse und nacktschnecken gibt:(
und dann touren wir auch rum, mit unserem kleinen cabrio, das haben wir uns gerade erst gekauft, und gerade deswegen haben wir´s gekauft, wegen meiner erkrankung. immer ein anderes kleines städtchen, und immer essen wir ein eis, weil wir möchten das beste eis finden das es gibt:P
und manchmal müssen wir mal kurz anhalten, wenn wieder eine neue untersuchung oder behandlung ansteht, .........
und danach geht´s sofort wieder los!
ja, macht das alles mal, finde ich gut.
grüße aus köln
marion
ich finde das schön, die idee mit dem kleinen holzhäuschen. was wollt ihr denn mit dem großen haus, wenn die kinder weg sind? so viele erinnerungen, und nun könnt ihr mit dem haus am see nochmal durchstarten. kinder müssen gehen, das ist der sinn unserer erziehung, und die einen bleiben in der nähe, und die anderen wollen die welt entdecken, so wie ihr, ihr seid ja auch viel auf trapp, das hat er wohl von euch geerbt:D:D:D
die touren mit dem wohnmobil finde ich auch ganz toll, unterwegs sein, anhalten wo es gefällt, oder wie man sich gerade fühlt, .......
wir haben auch immer neue pläne, seitdem die kinder aus dem haus sind, die haben sich schon beschwert:) wir sind jeden tag, wenn wir nicht unterwegs sind, in unserem kleinen schrebergarten, da ist die welt noch in ordnung, außer wenn´s blattläuse und nacktschnecken gibt:(
und dann touren wir auch rum, mit unserem kleinen cabrio, das haben wir uns gerade erst gekauft, und gerade deswegen haben wir´s gekauft, wegen meiner erkrankung. immer ein anderes kleines städtchen, und immer essen wir ein eis, weil wir möchten das beste eis finden das es gibt:P
und manchmal müssen wir mal kurz anhalten, wenn wieder eine neue untersuchung oder behandlung ansteht, .........
und danach geht´s sofort wieder los!
ja, macht das alles mal, finde ich gut.
grüße aus köln
marion
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Barmu antwortete auf Rezidiv nach wenigen Monaten
18 Apr. 2015 11:00
- Barmu
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Liebe Hope,
trösten kann ich dich nur wenig. Der Schock über das schnelle Rezidiv sitzt sicher ganz tief. Mein Mann ist gerade über der Mobilisierungschemo, also wir stehen noch ziemlich am Anfang der Behandlung. Meine große Angst ist eigentlich, genau das zu erleben, was bei euch passiert ist, eine allogene käme vom Alter her für meinen Mann nicht infrage, er wird dieses Jahr 66. Zum Glück gehört auch meine"bessere Hälfte" zu den bedingungslosen Optimisten, ich bin da leider das Gegenteil. Das mit eurem Sohn kann ich auch nur allzugut verstehen, unser Sohn ist zwar nicht ganz so weit weg, 2000 km entfernt in Norwegen, aber einen so riesigen Unterschied macht es vermutlich nicht, obs nun Norwegen oder Australien ist. Die Familie, die einen auch mal auffängt, wenns einem nicht gut geht, die fehlt auch mir ganz sehr. Als unser Sohn vor fast 5 Jahren beschlossen hat zu seiner neuen Lebensgefährtin nach Norwegen zu ziehen, da ist für mich eine Welt zusammengebrochen, obwohl ich weiß, das Kinder ihren eigenen Weg gehen müssen, ändert das nichts an den Gefühlen, die da entstehen. Ich wünsche dir von Herzen, dass du beide Dinge doch irgendwann verkraftest, eine Wahl hat man ja sowieso nicht. Bei dir kommen diese zwei Härten schnell hintereinander, ich hatte bis zur Krankheit meines Mannes 4 Jahre Zeit, mich an den Umzug unseres Sohnes zu gewöhnen.
Euch beiden wünsche ich alles erdenklich Gute und dass der Optimismus deines Mannes ein wenig zu dir "rüberschwappt", bei mir hats noch nicht so richtig funktioniert.
Ich halte Daumen.
Liebe Grüße von Bärbel
trösten kann ich dich nur wenig. Der Schock über das schnelle Rezidiv sitzt sicher ganz tief. Mein Mann ist gerade über der Mobilisierungschemo, also wir stehen noch ziemlich am Anfang der Behandlung. Meine große Angst ist eigentlich, genau das zu erleben, was bei euch passiert ist, eine allogene käme vom Alter her für meinen Mann nicht infrage, er wird dieses Jahr 66. Zum Glück gehört auch meine"bessere Hälfte" zu den bedingungslosen Optimisten, ich bin da leider das Gegenteil. Das mit eurem Sohn kann ich auch nur allzugut verstehen, unser Sohn ist zwar nicht ganz so weit weg, 2000 km entfernt in Norwegen, aber einen so riesigen Unterschied macht es vermutlich nicht, obs nun Norwegen oder Australien ist. Die Familie, die einen auch mal auffängt, wenns einem nicht gut geht, die fehlt auch mir ganz sehr. Als unser Sohn vor fast 5 Jahren beschlossen hat zu seiner neuen Lebensgefährtin nach Norwegen zu ziehen, da ist für mich eine Welt zusammengebrochen, obwohl ich weiß, das Kinder ihren eigenen Weg gehen müssen, ändert das nichts an den Gefühlen, die da entstehen. Ich wünsche dir von Herzen, dass du beide Dinge doch irgendwann verkraftest, eine Wahl hat man ja sowieso nicht. Bei dir kommen diese zwei Härten schnell hintereinander, ich hatte bis zur Krankheit meines Mannes 4 Jahre Zeit, mich an den Umzug unseres Sohnes zu gewöhnen.
Euch beiden wünsche ich alles erdenklich Gute und dass der Optimismus deines Mannes ein wenig zu dir "rüberschwappt", bei mir hats noch nicht so richtig funktioniert.
Ich halte Daumen.
Liebe Grüße von Bärbel
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Rezidiv nach wenigen Monaten wurde erstellt von Hope
18 Apr. 2015 10:33
- Hope
- Autor
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Hallo,
mein Mann hatte im Mai und im August 2014 jeweils eine autologe SZT und erreichte eine VGPR. . Am Sonntag kehrten wir nach vier wunderschönen Wochen in Australien (unser Sohn hatte dort eine Traumhochzeit) nach Hause.
Am Montag war Blutentnahme und auf den ersten Blick schien alles super. Am Dienstag dann der Anruf: Die Werte steigen massiv. Die Leichtketten waren im Dezember bei 160, heute bei 500, der IGA war bei 6,5, heute bei 40. Es scheint aggressiv zu sein.
Die Erhaltungstherapie mit Lenalidomid hatte mein Mann vor sechs Wochen abgebrochen wegen zu starker Nebenwirkungen. Man weiß nun nicht, ob die Werte bereits bei Einnahme stiegen, was auf eine Resistenz hinweisen würde, oder erst danach. Der Arzt sagt, für die weitere Behandlung mache das keinen Unterschied.
Uns wurden nun vier Zyklen VCD (oder so?) empfohlen, also Velcade plus die beiden anderen WIrkstoffe, danach bei gutem Ansprechen eine allogene SZT.
WIr sind geschockt. Mein Mann hat sich schnell wieder gefangen und ist optimistisch wie immer. Darüber bin ich sehr froh. Er hat sich für die Allogene entschieden, denn sie würde jetzt ja besser wirken als wenn man länger wartet.
Es geht im so gut. Das Rezidiv kam so schnell. Warum hätten wir nicht ein paar Jahre Ruhe haben können?
Demnächst haben wir ein Aufklärungsgespräch mit dem zuständigen Professor. Ich habe so Angst vor all dem, was auf uns zukommt. VIele von euch haben die Allogene ja gut überstanden, das macht mir so oft Mut, wenn ich das hier lese. Aber es kann ja auch anders gehen. Er ist erst 50 ...
Nächste Woche packen wir unser Wohnmobil und fahren erst mal los ... Wir wollten im Sommer lange Reisen damit machen, aber jetzt werden es wohl kurze ... Aber schließlich ist es bei uns auch schön.
Wir sind gerade dabei, unser zu großes Haus zu verkaufen und wollen an einem idyllischen See ein kleineres Holzhaus bauen. Am Dienstag nach dem Anruf sagten wir erst, das müssen wir lassen. Aber nach langem Nachdenken haben wir uns doch dafür entschieden. Das Leben soll normal weitergehen. Das empfiehlt auch unser Arzt. Dort haben wir eine bessere Lebensqualität als wenn wir eine Wohnung kaufen würden. So viele Entscheidungen und Änderungen ... Und unser Sohn geht nach Australien ... Er wartet gerade auf das Visum. Mir graut vor dem Abschied.
Na ja, genug gejammert. Die Sonne scheint. Wir schaffen das.
Liebe Grüße
Hope
mein Mann hatte im Mai und im August 2014 jeweils eine autologe SZT und erreichte eine VGPR. . Am Sonntag kehrten wir nach vier wunderschönen Wochen in Australien (unser Sohn hatte dort eine Traumhochzeit) nach Hause.
Am Montag war Blutentnahme und auf den ersten Blick schien alles super. Am Dienstag dann der Anruf: Die Werte steigen massiv. Die Leichtketten waren im Dezember bei 160, heute bei 500, der IGA war bei 6,5, heute bei 40. Es scheint aggressiv zu sein.
Die Erhaltungstherapie mit Lenalidomid hatte mein Mann vor sechs Wochen abgebrochen wegen zu starker Nebenwirkungen. Man weiß nun nicht, ob die Werte bereits bei Einnahme stiegen, was auf eine Resistenz hinweisen würde, oder erst danach. Der Arzt sagt, für die weitere Behandlung mache das keinen Unterschied.
Uns wurden nun vier Zyklen VCD (oder so?) empfohlen, also Velcade plus die beiden anderen WIrkstoffe, danach bei gutem Ansprechen eine allogene SZT.
WIr sind geschockt. Mein Mann hat sich schnell wieder gefangen und ist optimistisch wie immer. Darüber bin ich sehr froh. Er hat sich für die Allogene entschieden, denn sie würde jetzt ja besser wirken als wenn man länger wartet.
Es geht im so gut. Das Rezidiv kam so schnell. Warum hätten wir nicht ein paar Jahre Ruhe haben können?
Demnächst haben wir ein Aufklärungsgespräch mit dem zuständigen Professor. Ich habe so Angst vor all dem, was auf uns zukommt. VIele von euch haben die Allogene ja gut überstanden, das macht mir so oft Mut, wenn ich das hier lese. Aber es kann ja auch anders gehen. Er ist erst 50 ...
Nächste Woche packen wir unser Wohnmobil und fahren erst mal los ... Wir wollten im Sommer lange Reisen damit machen, aber jetzt werden es wohl kurze ... Aber schließlich ist es bei uns auch schön.
Wir sind gerade dabei, unser zu großes Haus zu verkaufen und wollen an einem idyllischen See ein kleineres Holzhaus bauen. Am Dienstag nach dem Anruf sagten wir erst, das müssen wir lassen. Aber nach langem Nachdenken haben wir uns doch dafür entschieden. Das Leben soll normal weitergehen. Das empfiehlt auch unser Arzt. Dort haben wir eine bessere Lebensqualität als wenn wir eine Wohnung kaufen würden. So viele Entscheidungen und Änderungen ... Und unser Sohn geht nach Australien ... Er wartet gerade auf das Visum. Mir graut vor dem Abschied.
Na ja, genug gejammert. Die Sonne scheint. Wir schaffen das.
Liebe Grüße
Hope
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