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Anna M. antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
11 Jan. 2017 16:47
- Anna M.
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134 Beiträge seit
08 September 2016
08 September 2016
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Hallo Gex,
Über Ernährung lässt sich streiten. Da ich mich seit über 35 Jahre ausschließlich vegan ernähre und krank bin, mein Mann sich aber wöchentlich zwei, dreimal ein 600gr. Steak in die Pfanne haut, jeden Tag 1/2 Liter Milch trinkt und sehr viele Eier ißt, aber gesund ist (Blutwerte okay, Gewicht in der Norm), kann man dazu eigentlich nur sagen "verkehrte Welt". Ich denke, dass evtl. die Ernährung bei verschiedenen Krebsarten mit eine Rolle spielen kann, aber wahrscheinlich eher die Gene entscheiden, ob man Krebs bekommt oder nicht. Mein Großvater hat bis zum letztem Atemzug filterlose Klimmstengel geraucht und das nicht wenig und wurde 98 Jahre alt, mein Schwager starb mit 37 Jahre an Lungenkrebs, obwohl er nie geraucht hatte und eine Sportskanone war.
Als bei mir das erste mal ein M-Peak festgestellt wurde, sagte mein Hausarzt: mein M-Gradiant sei sehr niedrig (4g/l), mein FLC-Quotient sei in der Norm und ich hätte IgG Kappa, als kein einziges Risikomerkmal, dass daraus mal MM würde. Für mich sind das alles nur Vermutungen - denn im Grunde kann man vielleicht bestimmte Risiken für den Übergang von MGUS zu MM evaluieren, aber niemand kann mit Sicherheit sagen, ob es dann auch wirklich so ist oder nicht. Ich kann nur eins sagen, sich gesund oder vegan zu ernähren schadet nicht. Meine drei Kids sind alle Veganer und rundum gesund. Aber wie man sich ernährt sollte jeder für sich selbst entscheiden. Mein Mann würde für alles Geld der Welt nicht auf sein Fleisch verzichten, ich könnte keines essen.
Seit zwei Tagen laufen bei mir die Bestrahlungen und flugs danach gings auch schon los mit Durchfall. Zudem ist meine Haut rot und brennt. Ist das normal? Weiß das jemand. Der Arzt zückte heute auf die Frage nur die Schultern.
Danke schon mal für evtl. Antworten
Anna M.
Über Ernährung lässt sich streiten. Da ich mich seit über 35 Jahre ausschließlich vegan ernähre und krank bin, mein Mann sich aber wöchentlich zwei, dreimal ein 600gr. Steak in die Pfanne haut, jeden Tag 1/2 Liter Milch trinkt und sehr viele Eier ißt, aber gesund ist (Blutwerte okay, Gewicht in der Norm), kann man dazu eigentlich nur sagen "verkehrte Welt". Ich denke, dass evtl. die Ernährung bei verschiedenen Krebsarten mit eine Rolle spielen kann, aber wahrscheinlich eher die Gene entscheiden, ob man Krebs bekommt oder nicht. Mein Großvater hat bis zum letztem Atemzug filterlose Klimmstengel geraucht und das nicht wenig und wurde 98 Jahre alt, mein Schwager starb mit 37 Jahre an Lungenkrebs, obwohl er nie geraucht hatte und eine Sportskanone war.
Als bei mir das erste mal ein M-Peak festgestellt wurde, sagte mein Hausarzt: mein M-Gradiant sei sehr niedrig (4g/l), mein FLC-Quotient sei in der Norm und ich hätte IgG Kappa, als kein einziges Risikomerkmal, dass daraus mal MM würde. Für mich sind das alles nur Vermutungen - denn im Grunde kann man vielleicht bestimmte Risiken für den Übergang von MGUS zu MM evaluieren, aber niemand kann mit Sicherheit sagen, ob es dann auch wirklich so ist oder nicht. Ich kann nur eins sagen, sich gesund oder vegan zu ernähren schadet nicht. Meine drei Kids sind alle Veganer und rundum gesund. Aber wie man sich ernährt sollte jeder für sich selbst entscheiden. Mein Mann würde für alles Geld der Welt nicht auf sein Fleisch verzichten, ich könnte keines essen.
Seit zwei Tagen laufen bei mir die Bestrahlungen und flugs danach gings auch schon los mit Durchfall. Zudem ist meine Haut rot und brennt. Ist das normal? Weiß das jemand. Der Arzt zückte heute auf die Frage nur die Schultern.
Danke schon mal für evtl. Antworten
Anna M.
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schau nach vorn und nicht zurück!
Das Wunder blieb aus....verstorben am 05.01.2019
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gex antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
10 Jan. 2017 21:20
- gex
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15 Juni 2016
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Bei der ASH Conferenz im Dezember wurde diese Studie aus Island präsentiert:
ash.confex.com/ash/2016/webprogram/Paper90148.html
Vor allem vielleicht für die MGUS-ler unter uns interessant...
Das Interessanteste dabei finde ich: Eine Ernährung im späten Lebensalter mit viel Fisch und Kartoffeln, aber wenig Fleisch und Milch, scheint das Risiko der Progression von MGUS zu MM und anderen lymphoproliferaten Krankheiten zu halbieren. Es scheint also nie zu spät, man kann evtl. auch noch in unserem Alter wirksame Korrekturen bei der Ernährung vornehmen.
Diese Studie passt auch mit Japan zusammen, die Industrienation mit der niedrigsten MM-Inzidenz. Die essen auch traditionell viel Fisch und wenig Milchprodukte.
Und wie die meisten von uns inzwischen wissen: Fisch hat viel Vitamin D und Omega3 Fettsäuren.
ash.confex.com/ash/2016/webprogram/Paper90148.html
Vor allem vielleicht für die MGUS-ler unter uns interessant...
Das Interessanteste dabei finde ich: Eine Ernährung im späten Lebensalter mit viel Fisch und Kartoffeln, aber wenig Fleisch und Milch, scheint das Risiko der Progression von MGUS zu MM und anderen lymphoproliferaten Krankheiten zu halbieren. Es scheint also nie zu spät, man kann evtl. auch noch in unserem Alter wirksame Korrekturen bei der Ernährung vornehmen.
Diese Studie passt auch mit Japan zusammen, die Industrienation mit der niedrigsten MM-Inzidenz. Die essen auch traditionell viel Fisch und wenig Milchprodukte.
Und wie die meisten von uns inzwischen wissen: Fisch hat viel Vitamin D und Omega3 Fettsäuren.
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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Rosemarie antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
30 Dez. 2016 20:11
- Rosemarie
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18 November 2009
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Hier noch ein Link zur Ernährung:
www.journalonko.de/news/anzeigen/10194
aber wie schon oft hier gesagt. Das ist jedem seine eigene Sache ob er was verändern möchte.
Liebe Grüße
Rosemarie
www.journalonko.de/news/anzeigen/10194
aber wie schon oft hier gesagt. Das ist jedem seine eigene Sache ob er was verändern möchte.
Liebe Grüße
Rosemarie
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Gordon_Bloeh antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
07 Nov. 2016 23:19
- Gordon_Bloeh
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03 April 2016
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Lieber Kenzo, da stimm ich dir zu.
Als ich im Mai 2014 meine Diagnose bekam und im Anschluss daran mit der Chemo begann, fragte ich meinen Onko wie es mit der Ernährung bestellt ist. Er meinte, beim Leichtkettenmyelom spielt die Ernährung wenig Rolle. Leben sie gesund!
Ich habe dann aber von Freunden und Bekannten und selbsternannten Ernährungsexperten bezüglich "richtiger" Ernährung soviele Ratschläge bekommen, dass mir ganz schwindlig wurde.
Habe mich auch mit einigem beschäftigt. Sehr ans Herz gelegt wurde mir vegane Ernährung. Habe mir informationen besorgt und allein schon der Gedanke, diese Ratschläge umzusetzen hat mich in enormen Stress versetzt. Ich sah keine Möglichkeit für mich dies umzusetzen und wollte es auch nicht. Ich habe mich entschlossen, bei meiner Wiener-Schnitzel und Schweinsbraten Diät zu bleiben und ich bin zufrieden und glücklich damit. Manchmal habe ich das unbändige Verlangen nach fettem Kümmelbraten mit viel Senf und Brot. Ich sage mir: mein Körper verlangts es dient der Genesung und so empfinde ich dann auch. Habe zwar leider 125KG und muß aufpassen,dass ich nicht noch mehr zunehme.
Ein weiteres Beispiel. Freunde von mir trinken keine Kuhmilch mehr. Das schädlichste Lebensmittel, es verschleimt den ganzen Körper, sagen sie. Aber ich hab manchmal so ein riesiges Verlangen nach Marillen- oder Zwetschkenknödel mit Kuhmilch und dann mindest ein halber bis ganzer Liter, und das genehmige ich mir auch. Und ich fühl mich wohl danach. Spüre keine Verschleimung, sondern denke mir: "Ach ist das Leben schön". Meine Devise wurde: "Geniesse das Leben als Myelompatient. Es könnte länger dauern, als du denkst."
Es gehört aber auch zu meiner realistischen Lebenseinstellung, bevor ich irgendeine Diät beginne, die ich nicht mag, die eher eine psychische Belastung ist, sterb ich lieber. Die Diagnose "Leichtkettenmyelom" ist sowieso eine Laufzeitverkürzung. Wenn dann die Behandlungen statt der Lebensverlängerung die Leidensverlängerung werden, kann man wenigstens sagen: Bis jetzt zumindest habe ich mein Leben genossen.
Zometa steht mir irgendwann auch bevor, wurde mir angekündigt. Sollte mir mit den Nekrosen ähnliches passieren wie dir. Ich esse auch gerne Grieskoch mit Kakao.
Auf eines habe ich verzichten gelernt. Früher habe ich leidenschaftlich gerne zum Schnitzel oder Schweinsbraten 1- oder 2 Halbe Bier getrunken. Oder mit Freunden eine Flasche Rotwein getrunken. Da sagt jetzt meine Körper oder ist es nur die Leber: "Lieber Gorden, das schmeckt uns nicht mehr. wir haben mit der Chemo soviel zu tun, trink lieber Wasser!" Alkohol schmeckt mir wirklich nicht mehr. Den habe ich auf ein Minimum reduziert. Und ich fühl mich auch wohl dabei.
LG
Gordon
Als ich im Mai 2014 meine Diagnose bekam und im Anschluss daran mit der Chemo begann, fragte ich meinen Onko wie es mit der Ernährung bestellt ist. Er meinte, beim Leichtkettenmyelom spielt die Ernährung wenig Rolle. Leben sie gesund!
Ich habe dann aber von Freunden und Bekannten und selbsternannten Ernährungsexperten bezüglich "richtiger" Ernährung soviele Ratschläge bekommen, dass mir ganz schwindlig wurde.
Habe mich auch mit einigem beschäftigt. Sehr ans Herz gelegt wurde mir vegane Ernährung. Habe mir informationen besorgt und allein schon der Gedanke, diese Ratschläge umzusetzen hat mich in enormen Stress versetzt. Ich sah keine Möglichkeit für mich dies umzusetzen und wollte es auch nicht. Ich habe mich entschlossen, bei meiner Wiener-Schnitzel und Schweinsbraten Diät zu bleiben und ich bin zufrieden und glücklich damit. Manchmal habe ich das unbändige Verlangen nach fettem Kümmelbraten mit viel Senf und Brot. Ich sage mir: mein Körper verlangts es dient der Genesung und so empfinde ich dann auch. Habe zwar leider 125KG und muß aufpassen,dass ich nicht noch mehr zunehme.
Ein weiteres Beispiel. Freunde von mir trinken keine Kuhmilch mehr. Das schädlichste Lebensmittel, es verschleimt den ganzen Körper, sagen sie. Aber ich hab manchmal so ein riesiges Verlangen nach Marillen- oder Zwetschkenknödel mit Kuhmilch und dann mindest ein halber bis ganzer Liter, und das genehmige ich mir auch. Und ich fühl mich wohl danach. Spüre keine Verschleimung, sondern denke mir: "Ach ist das Leben schön". Meine Devise wurde: "Geniesse das Leben als Myelompatient. Es könnte länger dauern, als du denkst."
Es gehört aber auch zu meiner realistischen Lebenseinstellung, bevor ich irgendeine Diät beginne, die ich nicht mag, die eher eine psychische Belastung ist, sterb ich lieber. Die Diagnose "Leichtkettenmyelom" ist sowieso eine Laufzeitverkürzung. Wenn dann die Behandlungen statt der Lebensverlängerung die Leidensverlängerung werden, kann man wenigstens sagen: Bis jetzt zumindest habe ich mein Leben genossen.
Zometa steht mir irgendwann auch bevor, wurde mir angekündigt. Sollte mir mit den Nekrosen ähnliches passieren wie dir. Ich esse auch gerne Grieskoch mit Kakao.
Auf eines habe ich verzichten gelernt. Früher habe ich leidenschaftlich gerne zum Schnitzel oder Schweinsbraten 1- oder 2 Halbe Bier getrunken. Oder mit Freunden eine Flasche Rotwein getrunken. Da sagt jetzt meine Körper oder ist es nur die Leber: "Lieber Gorden, das schmeckt uns nicht mehr. wir haben mit der Chemo soviel zu tun, trink lieber Wasser!" Alkohol schmeckt mir wirklich nicht mehr. Den habe ich auf ein Minimum reduziert. Und ich fühl mich auch wohl dabei.
LG
Gordon
Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!
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Rosemarie antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
07 Nov. 2016 21:29
- Rosemarie
-
245 Beiträge seit
18 November 2009
18 November 2009
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- Beiträge: 245
hierein Fundstück zur Ernährung...sehr Wohlschmeckend und auch noch ökologisch, nachhaltig und gesund!
news.tumorzentrum-muenchen.de/2016/11/herbstzeit-wildzeit/
Liebe Grüße an alle Feinschmecker
Rosemarie
news.tumorzentrum-muenchen.de/2016/11/herbstzeit-wildzeit/
Liebe Grüße an alle Feinschmecker
Rosemarie
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Anirak antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
11 Okt. 2016 13:18
- Anirak
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo miteinander,
bin auf ein kurzes ARD-Video (6 Min) von 2013 gestoßen: "Zuckersüchtiger Krebs"
www.daserste.de/information/wissen-kultu...rebs-zucker-100.html
Es ist inhaltlich nichts neues, was hier im Forum nicht schon bekannt wäre. Mich hat nur erstaunt, dass sogar ein Krebsforscher von der Universität Harvard (Prof. Lewis Cantley) zum Thema forscht. Also wenn sich die Harvard-Uni des Themas annimmt, wird schon was dran sein
LG Karina
bin auf ein kurzes ARD-Video (6 Min) von 2013 gestoßen: "Zuckersüchtiger Krebs"
www.daserste.de/information/wissen-kultu...rebs-zucker-100.html
Es ist inhaltlich nichts neues, was hier im Forum nicht schon bekannt wäre. Mich hat nur erstaunt, dass sogar ein Krebsforscher von der Universität Harvard (Prof. Lewis Cantley) zum Thema forscht. Also wenn sich die Harvard-Uni des Themas annimmt, wird schon was dran sein
LG Karina
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