Zum Hauptinhalt springen
Volker07 antwortete auf Bisphosphonate
03 Aug. 2014 22:20
  • Volker07
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
Mehr
Welche Bisphosphonate ?
Ein mir bekannter klinischer Oberarzt sagte: Pamidronsäure (zB Aredia) und Zoledronsäure (zB Zometa) sind gleich potent. Aber Pamidronsäure wird über mindestens 90 Minuten infudiert und Zoledronsäure über mindestens 15 Minuten (aber wg. der Nierenbelastung mindestens über 30 Minuten) infudiert. Ich selber wurde nach ca. zwei Jahren Aredia plötzlich auf Zometa umgestellt. Geht halt schneller. Die Geschichte mit der Kiefernekrose soll angeblich ein US-Problem sein; ob Aredia oder Zometa die größere Wahrscheinlichkeit hat, zur Kiefernekrose zu führen, ist in Europa nicht untersucht worden. Fieber nach der Infusion habe ich nie gehabt.Im Patientenheft der IMF steht außerdem noch, dass man bei Zometa auch auf den Femur (Hüftknochen) achten soll! Von Bondronat weiß ich nichts.
Beste Grüße
Volker

elisea antwortete auf Bisphosphonate
01 Aug. 2014 22:43
  • elisea
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
Mehr
Chiara,
das ist so eine Sache mit den Bisphos. Wir brauchen sie, aber alles kann auch Nebenwirkungen haben. Ich habe der Entscheidung der Ärzte und ihrem Verantwortungsbewußtsein vertraut. Hat man denn eine andere Wahl??? Andere Kenntnisse??? Jeder Körper reagiert doch anders bei Chemo, Bispho, Nebenwirkungen usw.
Doch ich vermisse, dass man vorher vom Fachmann nicht auf Eventualitäten hingewiesen wird. Aber auch da ist jeder anders, einer möchte informiert, der andere in Ruhe gelassen sein. Habe mir vorgenommen, mich tiefgründiger zu informieren, aber ob das für die Psyche gut ist?
Wie sehr Infos wichtig sind, das las ich in den "Beipackzetteln" zu den Bisphos, die ich mir von meinem Apotheker jetzt 4 Jahre danach ausdrucken ließ. Das empfehle ich wirklich allen, auch einmal diese einzuholen beim Apo und ruhig reinzulesen. Hatte 6 Jahre anfangs Zometa und dann auf eigenen Wunsch Pamidronat, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass Pami weniger Kieferosteonekrosen in Folge haben soll. Inzwischen und jetzt einige Jahre nach den Infusionen glaube ich, dass man bei jedem Bispho der Gefahr ausgesetzt ist, wenn andere noch unbekannte Dinge dazu kommen. In den Beipackzetteln hört es sich nämlich alles sehr , sehr ähnlich an, hinsichtlich eventueller Folgen.
Wir können ja nicht vergleichen, wie die Zeit ohne Bisphos gewesen wäre. Ich würde sie wieder nehmen, wenn es denn wieder sein muß, mit Sch. in der Hose :o
Alles Gute elisea
Gruß in die Runde und allen weiter sonnige Tage.
Achtet auf die Infusionszeit im Beipackzettel

rudi antwortete auf Bisphosphonate
12 Juli 2014 11:37
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Mehr
Hallo Chiara,
Wenn der Kreatininwert schon leicht erhöht ist, dann ist es wichtig die Bisphosphonat Infusion nicht zu schnell reinlaufen zu lassen.
Bei Zometa und auch Bondronat gibt der Hersteller ja eine Infusionszeit von nur 15 Minuten an. Aber das ist nicht gut für die Nieren. Ich habe mir die Infusionen immer mindestens in 60 Minuten geben lassen. Auch wenn die Ärzte das Infusionszimmer schnell für den nächsten Patienten frei haben wollen, sollte man sich nicht durch eine zu schnelle Infusionsgabe rausschmeissen lassen.

Und am besten vor der Infusion und danach viel trinken um die Nieren gut zu spülen.

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Chiara12 antwortete auf Bisphosphonate
12 Juli 2014 11:35
  • Chiara12
  • Autor
  • 161 Beiträge seit
    27 September 2013
Mehr
Liebe Lucy,

der Termin hat sich auf jeden Fall gelohnt. Mein Freund mußte eine über 24 h gesammelte Urinprobe mitbringen. In Heidelberg hat man noch eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis kennen wir noch nicht. Der sehr kompetente Arzt riet uns dazu, alle drei Monate Blut und Urin auf LK untersuchen zu lassen. Es gibt zwar diesen Serumstest, dem er aber als alleinigen Maßstab kritisch gegenüber steht.

Laut den Unterlagen ist mein Freund in CR. Das wird aber anhand der Proben noch einmal überprüft. Falls nicht, dann soll er noch eine zweite autologe Stammzelltransplantation machen.

Eine Erhaltungstherapie empfiehlt er bei CR nicht.

Er hat sich alle MRTs angeschaut und meinte, der Fleck auf einem Wirbel kann auch mit einer von der Behandlung veränderten Zellkonzentration zusammen hängen. In 6 Monaten sollte noch mal eine MRT gemacht werden.

Man kann sich auch in Heidelberg alle drei Monate kontrollieren lassen. Das ist aber nicht unbedingt notwendig, die UK Bonn kann das auch. Wir können aber jederzeit uns in Heidelberg beraten lassen.

Ich kann nur betonen, daß er sehr freundlich war und alle unsere Fragen in Ruhe beantwortet hat.

Das Wetter war eine Katastrophe, es schüttete nur so aus Kübeln. Daher haben wir auf eine Besichtigung der Stadt verzichtet.

Viele Grüße
Chiara

Ich versuche stark zu sein und das Beste daraus zu machen.

Lucy antwortete auf Bisphosphonate
12 Juli 2014 10:03
  • Lucy
  • 408 Beiträge seit
    12 Dezember 2012
Mehr
Liebe Chiara,
ich bekomme seit 2 Jahren Zometa. 1-2 Tage nach der Infusion fühle ich mich manchmal etwas grippig und habe etwas Knochenschmerzen, aber ich bekomme ja auch immer gleichzeitig Velcade. Also kann ich nicht so genau sagen, welches der beiden die Symptome verursacht :wink:. Oft merke ich aber auch gar nichts. Ich habe den Eindruck, dass die Symptome stärker sind, wenn die Zometa Infusion schneller gelaufen ist. Habe bis heute auch keine neuen Knochenschäden gehabt (klopf auf Holz.....). Allerdings sind die Nierenwerte dabei wirklich ein wichtiges Thema. Bei mir werden sie vor jeder Zometa Infusion überprüft.
Es freut mich, dass Euer Termin in Heidelberg positiv verlaufen ist und die Fahrerei nicht umsonst war. Hoffentlich hattet Ihr noch Zeit, die Stadt zu geniessen. Was haben Euch die Ärzte denn geraten?

Liebe Grüße,
Lucy

chrism antwortete auf Bisphosphonate
12 Juli 2014 07:29
  • chrism
  • 77 Beiträge seit
    10 November 2013
Mehr
Hallo Chiara,

ich erhalte seit 1,5 Jahren alle 3-4 Wochen Zometa.

Die ersten beiden Male hatte ich fiese Grippesymptome, d.h. ich hatte Schüttelfrost und Gliederschmerzen.
Aber seitdem spüre ich überhaupt nichts mehr.

Beim letzten CT sahen meine Knochen wohl schon etwas weniger lädiert aus, somit hoffe ich das Zometa tut seinen Dienst.

Alles Gute für Dich und Deinen Lebensgefährten,
Christina