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04 Juni 2014 11:01
  • joseph
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Hi Pat

Ich kann dir nur feste die Daumen drücken, das MM deiner Mutter scheint ihr keinen Spielraum für Luftholen zu lassen

Joseph

04 Juni 2014 01:41
  • Pat
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    12 September 2026
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Seit gestern ist Mutter wieder im Spital.

Mental ging es ihr zu Hause sehr schlecht.
Tag 1 ging noch und ab dann nichts mehr oder sehr wenig gegessen und getrunken.

Ich tippe auf eine Kombination aus mehreren Dingen:

Morphiumpflaster nicht vertragen, Elektrolyte nicht ganz ok und Kalzium im Blut. Weiters ist der Kreatinin Spiegel erhöht.

Tag 1 im Spital hat nichts geändert.

Ich befürchte jetzt wird es ernst...das letzte Mal war es so schlimm vor einem halben Jahr...

lg
Pat


26 Mai 2014 02:20
  • Pat
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Hallo Jeanny und an die anderen,

So - seit DO ist meine Mutter wieder zu Hause und jetzt geht es leider richtig los, denn es geht ihr ziemlich schlecht. Sie ist sehr verwirrt, obwohl die letzten beiden Tage im Krankenhaus recht gut waren, da Antidepressiva etc nach meinem Urgieren abgesetzt wurden.

Die wichtigsten Daten:

Hämoglobin ist wieder bei 10.

Kalium ist runter auf unter 3 Einheiten, weil wieder entwässert wurde und ich nehme an, daß das auch der Grund für die starken cognitiven Beeinträchtigungen ist.

Leider ist auch der Calcium Spiegel im Blut ganz leicht erhöht.

Die Flüssigkeit in der Lunge dürfte ok sein.

Die Nieren sollen nochmal gecheckt werden, ebenso die Schilddrüse...tja...

Was aber wirklich erschreckend ist, daß mir jetzt erst eine Diagnose von Herbst 2013 aufgefallen ist, die nun im aktuellen Befund abgeschrieben wurde:

Subkortikale Leukenzephalopathie

Ein Virus im Hirn, der weiße Hirnmasse abbaut...davon hat mir niemand etwas gesagt. Im Gegenteil.

Ob und wie das mit der "Demenz" meiner Mutter zusammenspielt werden die nächsten Tage zeigen.

Die letzten Tage waren jedenfalls sehr kräfteraubend und haben mich an den Rand meines Nervenkostüms gebracht.

In wenigen Tagen mehr.

lg
Pat







23 Mai 2014 00:17
  • Jeanny150765
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Hallo Pat


Dich haben wir hier ja fast übersehen...
Mist...was da mit Deiner Mutter schon wieder passiert ist..
Ich verstehe immer garnicht,warum man Ihr gleich wieder Antidrepessiva verordnet?????????????Weshalb denn?????
Das mit dem Rippenbruch tut mir leid,aber ich glaube,das ist das "kleinere" Übel.Wasser in der Lunge hört sich auch nicht so gut an.
Ich hoffe sehr für Euch,das die Blutkonserven wieder ein wenig Aufschub bringen,das der Rippenbruch schnell verheilt und das Sie schnell nach Hause kann,denn dann muss Sie ja sicher nicht solche Pillen schlucken.Mir kommt das sehr seltsam vor.Als ob man Sie ruhig stellen will.

Berichte bitte weiter und ich hoffe,das es Deiner Mutter bald etwas besser geht.


LG
Jeanny

20 Mai 2014 02:22
  • abifiz
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Arme Pat,


es trifft mich hart, was Du alles um die Erkrankung und die Schmerzen Deiner Mutter mitmachen mußt!

Falls Deine Mutter wieder zuhause ist und noch schwach und etwas verwirrt, dann hat die penible Vorbeugung vor einem erneuten Sturz oberste Priorität.

Den Zusammenhang mit einer Notwendigkeit mit der Behandlung mit einem Antidepressivum zum jetzigen Zeitpunkt erschließt sich mir nicht unmittelbar. Bist Du Dir sicher?

Was ich ich Dir nahelegen möchte, wäre ein Gespräch mit den Behandlern, um festzulegen was zur Unterstützung der Nierenfunktion gemacht, bzw. unbedingt unterlassen werden sollte. Diesem Punkt bitte ich Dich eine gewisse Priorität einzuräumen. Sind noch Schmerzen da? Es wäre nämlich auch wichtig, durch Reduzierung von Unruhe, Schmerzen, allzu vielen Neueindrücken die geistige Restabilisierung zu unterstützen.

Was wäre, wenn Du abends Deiner Mutter Kinderbücher vorlesen würdest? Das hilft häufig beiden Seiten im erstaunlichen Maße.

Auch wäre es wichtig zu eruieren, ob es für Deine Mutter noch Belastungen aus der Vergangenheit gibt, über welche sie "auflösend" sprechen möchte.

Ich denke an Euch.


abifiz

20 Mai 2014 00:37
  • Pat
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Der worst case ist wie befürchtet eingetroffen:

Am DO zum Termin ins Krankenhaus - Hämoglobin runter auf 6,1.

Onkologe sehr freundlich und Mutter bekommt am gleichen Tag noch Blutkonserven - gleich 3 Stück.

Bei der 3. und letzten kommt es zu Komplikationen. Ihr wird schlecht und sie klagt über Nierenschmerzen.

Ich schaffe es trotzdem den Oberarzt zu überzeugen Mutter nach Hause zu nehmen, da ich sie nicht im Krankenhaus will.

Am nächsten Tag geht es ihr immer noch schlecht - gegen Abend geht es ihr endlich wieder besser und was passiert?

Richtig! Sie rutscht aus und bricht sich eine Rippe.

Da auch Flüssigkeit in der Lunge am Röntgen zu sehen ist, muss ich sie dort lassen.

Am nächsten Tag ist sie noch ganz normal, aber seit vorgestern ist wieder alles so wie im Krankenhaus vor 6 Monaten. Total verwirrt und schwach und zum vergessen.

Angeblich kommt sie übermorgen raus, aber es passiert sicher noch ein Unglück.

Man hat sie dort natürlich sofort wieder auf Antidepressiva und anderes Zeugs gesetzt. Zusammen mit dem Schmerzmittel scheint es ihr ordentlich zuzusetzen.

Immer wieder toll wie überrascht Ärzte sind, daß solche Medikamente beim Patienten nicht so gut ankommen.

Bitte drückt uns die Daumen, daß wir das noch ein Mal hinkriegen.

So ein Mist.

lg
Pat