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chrism antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
24 Nov. 2013 10:22
  • chrism
  • Autor
  • 77 Beiträge seit
    10 November 2013
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Hallo Lucy,
grundsätzlich haben mir die Ärzte Revlimid vorgeschlagen. Könnte aber auch Velcade nehmen, darauf habe ich bei der Initialtherapie bereits gut angesprochen.

An Alle:
Vielen Dank, dass ich an euren Erfahrungen teilhaben darf und daraus Denkanstöße für mich ziehen kann.
Ich werde mir wohl für die Entscheidung noch etwas Zeit lassen, da ich eh ab Januar erstmal zur Reha darf.

Liebe Grüße,
Christina

Lucy antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
23 Nov. 2013 21:50
  • Lucy
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    12 Dezember 2012
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Liebe Christina,

ich mache seit mehreren Monaten eine Erhaltungstherapie (alle 2 Wochen Velcade subkutan). Bis auf kleinere Wehwehchen vertrage ich sie sehr gut und würde meine momentane Lebensqualität auch als sehr gut bezeichnen (natürlich nicht vergleichbar mit der eines gesunden Menschen, aber Du weisst, was ich meine).
Deine Frage ist sehr schwer zu beantworten und auch ich habe mich mit der Entscheidung schwer getan. Natürlich wollen wir alle hier so wenig Medikamente wie möglich, aber entscheidend ist eben der individuelle Verlauf wie immer. Bei mir als Hochrisikopatient waren sich alle Ärzte, die ich im Verlauf der Zeit gefragt habe, einig. Ein Arzt sagte mir, dass (in meinem individuellen Fall wohlgemerkt) jetzt der einzige Zeitpunkt im Laufe der Krankheit ist, weitere gute Jahre mittels einer Erhaltung zu gewinnen. Das Schwierige bei Therapieentscheidungen ist ja immer, dass uns der Vergleich fehlt, wie es denn nun z. B. ohne Erhaltung gelaufen wäre. Man entscheidet quasi über die Katze im Sack, dafür aber mit weitreichenden Konsequenzen.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Denkanstösse für Deine Entscheidungsfindung geben. Am besten hörst Du auf Deine innere Stimme und lässt Dir notfalls etwas Zeit, es kommt ja bei Deinen Werten nicht auf ein paar Tage an.

Haben Deine Ärzte Dir denn schon eine bestimmte Therapie vorgeschlagen?

Liebe Grüße,
Lucy


elvi antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
23 Nov. 2013 21:34
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Liebe Christina!Ich habe nach drei Monaten Erhaltung die Terapie
mit der Frage"was macht ein so starkes Medikament mit meinem
Körper,wenn so gut wie nix mehr nachweisbar ist?"-inzwischen sind
1,5 Jahre vergangen und die letzten Spuren einer anzunehmender
Bösartigkeit restlos verschwunden.Habe stattdessen meinen
Körper mit starken Midi`s vollzupumpen allgemein gestärkt,um das
Leben zu geniessen oder falls doch eine neue Herausforderung auf
mich zukommt,stark zu sein.Ein Weg den ich für mich entschieden habe.Lb. Gr. Elvi

chrism antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
23 Nov. 2013 16:19
  • chrism
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    10 November 2013
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Hallo Angela und Volker,
vielen Dank für Eure Einschätzungen.

Ich bin sehr unsicher, da sich leider auch die Ärzte bei meinem Fall nicht einig sind. Grundsätzlich würde ich natürlich gerne die guten Werte ohne weitere Medikamente genießen.
Allerdings möchte ich natürlich auch möglichst lange Ruhe vom Myelom haben.

Habe meine Unterlagen nochmal nach Heidelberg geschickt, um von dort nochmal eine Einschätzung zu erhalten. War bereits vor einem Jahr mal dort zur Einholung einer Zweitmeinung während der Diagnose.

Waren sich die Ärzte bei euch auch so uneins?

Liebe Grüße,
Christina

Volker07 antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
23 Nov. 2013 13:49
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    12 September 2026
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Hallo Christina,

wenn die Werte nach autologer Trx ohne Chemo fallen, gehört man wohl zur "continuous response" Gruppe. Dann würde ich keine Erhaltungstherapie machen.

Gruß Volker

AngelaR antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
23 Nov. 2013 09:32
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Liebe Christina,
Das ist eine gute Fragestellung und wird zunehmend auch unter den Ärzten disskutiert und anders gesehen als früher. Ich bin noch nicht behandelt und möchte das auch so lange wie möglich hinauszögern, aber ich beobachte schon sehr lange das Forum und die Diskussionen hier. Einige viel behandelte Patienten sind schon für immer gegangen und gerade Jürgen war der Meinung, er würde es heute mit seiner Medizin Erfahrung anders machen. - Weniger ist mehr und je öfter der Körper Chemie verarbeiten muß, um so resistenter wird er dagegen. Man darf ja nicht vergessen, wie Rudi so treffend formuliert hat, dass wir uns mit krebsauslösend " könnender" Behandlung im Kampf gegen den Krebs befinden. ( Chemo und Bestrahlung)
Mein Bauchgefühl sagt, wenn die Werte gut sind, keine Behandlung.
Auf jeden Fall, Zweitmeinungen einholen!
Alles Gute Dir und möglichst lange und sehr lange gute Werte!
Angela