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13 Okt. 2016 14:00 - 13 Okt. 2016 14:25
  • EvelinaF
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Mira,
Danke für die Antwort, den Antrag haben wir noch im Juni angereicht, was von den Ärzten mitgeteilt wurde, weiss ich nicht, mein Mann wollte das alles diesmal alleine schaffen, und , denke ich, nicht viel zur Untersuchung mitgebracht hat. Seine LWK sind sehr beschädigt, dass er im letzten Jahr von Schmerzen nicht aufstehen konnte, Opiaten haben nicht geholfen, er wurde auch mit Rettungswagen ins KH gebracht... Die Bestrahlung hat viel gebracht, jetzt sind die Schmerzen viel erträglicher. Mein Mann war sehr gesunder Mann, Sportler, und so sieht er noch heute aus, und viele glauben nicht, was er erlebt hat und Z. Z erlebt. Nur die Verwandte und die Freunde kennen ihn richtigund sehen wie die Krankheit ihn verändert hat.
Unser Hausarzt hat gesagt, dass er nich arbeitsfähig sei. Ich hole ärztliche Atteste selber, und warte nicht, dass RV nach Widerspruch noch Unterlagen bei den Ärzten holt, dass ich denke, dass sie das nicht macht, und nur die Untersuchung von RV war entscheidend.
Das Krankengeld ist schon ausgeschöpft. Die Sozialhilfe kommt nicht in Frage.

Beste Grüße,
Evelina
P.S. Habe gerade nachgeguckt: Grad der Behinderung, wenn MM behandlungsbedürftig ist: es fängt ab 50% an. 80%-100% wird bei starken Krankheitsauswirkungen gegeben. Mein Mann hat 80% sofort bekommen.
Letzte Änderung: 13 Okt. 2016 14:25 von EvelinaF. Begründung: Ergänzung

13 Okt. 2016 13:04 - 13 Okt. 2016 13:05
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
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Hallo Evelina,

Die Frage ist was eingereicht wurde. Wenn nur eine Diagnose eingereicht wurde, dann kann schon mal so etwas dabei rauskommen.
Es zählt nicht das Krankheitsbild oder ob Hochrisikopatient oder nicht: es zählt einzig die Behinderung die durch die Erkrankung entsteht. Die Beschwerden die er hat müssen vom Arzt mit bestätigt werden. Also z.B. nicht nur Arthrose in der Schulter sondern Bewegungseinschränkung um x% bedingt durch eine Arthrose in der Schulter. Und da stimmt sonst etwas nicht so ganz: wenn das MM Behandlungsbedürftig ist müsste es eigentlich ein GdB von 100% geben.
Man kann das Problem über einen Fachanwalt für Sozialrecht lösen (wenn die im Unrecht sind, müssen die den auch bezahlen) oder ein Verein beitreten. Hier wurde schon mal öfters die DKV erwähnt.
Aber sofort Widerspruch einlegen! Wenn dein Mann Krankengeld bezieht, passiert erst mal gar nichts. Wenn er ausgesteuert wird, springt das Arbeitsamt ein. Und ihr müsst damit rechnen, dass die Rente zuerst auch nur für 2 Jahre befristet gewährt wird und dann erneut überprüft wird ob es dabei bleibt. Das ist normal.
Das ganze ist ein ziemlich zermürbenden Prozess, vor allem wenn der Patient erst 47Jahre alt ist!
Einfach dran bleiben und nicht Aufregen.
LG
Mira
Letzte Änderung: 13 Okt. 2016 13:05 von Mira.

13 Okt. 2016 12:04
  • EvelinaF
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    11 September 2026
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Hallo,
mein Mann (47 J.) hat seit Januar 2015 Diagnose MM IIIA multipe Knochenmetastasen mit Destruktion LWK3 und BWK10,Schwerbehinderung 80% mit Zusatzzeichen g. Radiotherapie, Therapie bRAD, HD mit autologer Stammzelltransplantation Juli 2015,Erhaltungstherapie mit Lenalidomid, seit Juni 2016 Rückfall, die erhöhte Dosis von Lenalidomid hat nur kurz geholfen, dann sind die Werte hochgestiegen, er wurde med. umgestellt, zur Zeit erneute Chemotherapie VCP, Cyclophosphamid plus Bortezomid mit Nebenwirkungen wie Erbrechen, Übelkeit, Schlafmangel, Müdigkeit, Zittern, plus natürlich Depression seitdem er weiss, dass er einen Rückfall hat.Seitdem er im Rezidiv ist, hat er 9 Kilo abgenommen. Er ist ein Hochrisikopatient mit t4;14, Zugewinn 1q21.
Heute hat mein Mann einen Brief von Renteversicherung bekommen mit Ablehnung des Antrags auf Rente wegen Erwerbsminderung, mit Begründung, dass er noch 6 Std. täglich erwerbstätig sein kann. Ich war entsetzt, ich kann das einfach nicht begreifen, wie so ein kranker Mensch die Ablehnung des Antrags bekommen konnte. Mir fehlen einfach die Wörter. Dann denke ich an den Patienten, die keine Angehörige haben. Mein Mann zur Zeit ist nicht in der Lage diese Frage alleine zu lösen.
Wir werden natürlich Widerspruch einlegen. Kann jemand mir etwas noch empfehlen, was noch ich machen kann? Soll ich selber Berichte von Ärzten holen?
Oder hat jemand gleiche Erfahrung? Und wie haben Sie das gelöst?

Beste Grüße,
Evelina