- Beiträge: 1197
- leopoldi
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23 Oktober 2009
Die Fahrten ZUR stationären Aufnahme und ebenso die Abholung kannst aber bei der KK einreichen. Unsere erstattet da 20 Cent pro Kilometer.
Ach ja, Du stehst vor der Allo. Dann bestätigen Dir die Würzburger für die Nachbehandlung auch, dass es sich um eine Art Serienbehandlung handelt. Dann kannst Du neben den stationären Aufenthalten auch die ganzen ambulanten Nachbetreuungstermine bei der Kasse abrechnen.
Entschuldigung, das klingt alles recht umfassend und verwirrend. Ich hab wohl nen großen Mitteilungsdrang. Netto wär das vielleicht in ein paar Worten gesagt gewesen
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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- leopoldi
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23 Oktober 2009
- Beiträge: 1197
Zu den steuerlich zu berücksichtigenden Krankenbesuchen:
www.steuertipps.de/gesundheit-krankheit-...ehnliche-belastungen
Das klingt alles recht hochtrabend. Aber mit ein bisschen Goodwill vom Finanzbeamten klappt das ganz gut. Zudem hab ich die Erfahrung gemacht, wenn's einmal anerkannt ist, geht's im Folgejahr schon fast selbstredend.
LGe
Monika
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- leopoldi
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23 Oktober 2009
- Beiträge: 1197
am besten fragst Du den für Dich zuständigen Sachbearbeiter beim Finanzamt, wie er's gerne hätte. Es gibt da eine feste Bestimmung, auch mit Paragrafen. Mir wurde gesagt, eine Bescheinigung, dass die Begleitung durch die Angehörigen während der Therapien aus medizinischer und psychologischer Sicht notwendig ist, reicht aus. Das hab ich den behandelnden Ärzten so weitergegeben, die haben das entsprechend geschrieben. Anfangs hab ich meine Anwesenheit durch einen Stempel mit Datum von den Schwestern bescheinigen lassen, das war mir dann aber mit der Zeit peinlich. Zuletzt hab ich nur noch die Quittung vom Parkplatz an der Würzburger Uni mit eingereicht, das hat dann auch gepasst. Wir fahren jedes Mal 180 Kilometer, wenn's richtig heftig ist bin ich auch schon täglich gefahren. Das fällt dann in der Steuererklärung unter die außergewöhnlichen Belastungen, wie war das gleich, 30 Cent pro Kilometer?, da kommt ordentlich was zusammen.
Elendiger Schreibkram, aber wer hat schon was zu verschenken.
LGe
Monika
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leopoldi schrieb: Außerdem hab ich mir von den Ärzten ein Schreiben erstellen lassen, mit Hinweis auf Schwere der Erkrankung, dass die Unterstützung der Familie währen der Therapien notwendig ist. So kann ich alle Besuchsfahrten mit Parkgebühren geltend machen. Die Parkscheine von den Ambulanzterminen hab ich einfach mit reingerechnet.
Klingt kompliziert, läuft aber irgendwann fast von selbst.
LGe
Monika
Hallo Monika,
kannst Du mir hierzu bitte noch Tipps geben, gerne auch per PN. Wo hast du dieses Schreiben bekommen und was ist ggf. zu beachten.
Danke.
Grüße, Marcus
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In der Zwischenzeit hatte ich auf sämtlichen Quittungen eine Bestätigung aus den Apotheken geholt. Für alle Rechnungen hatte ich die entsprechenden Kontoauszüge kopiert. Mein Onkologe hat mit den Antrag bestätigt und unterschrieben. Soweit sogut, sollte man meinen. Nachdem der freundliche Kundenberater alles gesichtet, geordnet und den Antrag am ausfüllen war, meinte er, ihre chronische Erkrankung ist ab dem 03. Juni 2011 bestätigt, dann können Sie frühestens für 2012 einen Antrag stellen. Oh man dachte ich, wohl alles umsonst. Auf meine Frage, ob ein GdB seit 2006 ausreichend wäre, verneinte er, es muss immer ein Arzt bestätigen, dass man in regelmäßiger Behandlung war. Also lies ich mir ein neues Formular ausdrucken und bin mit diesem gestern noch schnell zu meinem Hautarzt. Heute werfe ich den Umschlag in den Briefkasten und warte ab. Für mich ist das Ganze mehr oder weniger bürokratische Schikane. Meine Krankenkasse sollte doch auf Knopfdruck wissen, welche Krankheiten ich habe, wann und wie oft ich beim Arzt und in Behandlung war und was ich an Rezepten ausgestellt und eingereicht habe. Aber nein, man muss als Patient alles aufheben, Kopien anfertigen und doppelt und dreifach bestätigen lassen.
Grüße, Marcus
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