Kraft wurde erstellt von ABo
04 Okt. 2014 11:19
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11 September 2026
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Die Diagnose meiner Mutter mit Krebs war hart, dann kann die Diagnose Multiples Myelom. NAch der Rücken OP eigentlich die Erwartung dass das PRoblem an der Wirbelsäule behoben ist, Focus auf nach vorne. Jetzt Diagnose Querschnittslähmung und der Versuch doch auf etwas zu blicken, was irgendwo ein Lichtblick sein könnte, aber da ist nichts. da ist alles nur dunkel und irgendwie bin ich seit gestern abend in ein schwarzes loch gefallen und mit meinen nerven fertig, es geht nichts mehr, ich bin nur noch am weinen.
ich habe ja die mitfahrgelegenheit für morgen, und ich weiss dass ich dass aber nicht schaffen werde, wie soll ich denn meiner mutter zur seite stehen wenn ich selber nur am weinen bin und kein wort rausbringe? ich habe heute schon versucht mit ihr zu telefonieren, musste aber immer wieder auflegen weil ich weinen musste.
ich weiss absolut nicht wie ich mich verhalten soll..."hey...es gibt doch einen rollstuhl, es wird alles super" ?? ich hab jetzt ja auch genug gelesen um zu wissen wie dieses leben enden wird, und wie soll man da noch etwas tröstendes finden.
auf der einen seite will ich sie morgen einfach nur in den arm nehmen, auf der anderen seite will ich sie aber nicht noch mehr runterziehen durch mein geweine.
mir gehen 1000 dinge und pläne durch den kopf, über die zukunft und wie ich ihr irgendwie noch freude geben kann, und der frust und die wut dass da aber nicht mehr viel zeit bleibt, so ein gefühl von völliger hilflosigkeit.
könnt ihr rat geben, auch kleinen rat, wäre für alles dankbar. soll ich morgen fahren? mit mir ist aber auch völlig mein immusystem zusammengebrochen, halsschmerzen und erkältung und ich will da ja auch nichts mit anschleppen.
lieber versuchen mich selber unter kontrolle zu bekommen und nächste woche gehen? oder ist zusammen weinen ok.
ich weiss es nicht, und auch nicht woher jetzt die kraft für uns alle kommen soll.
traurige grüße
anne
ich habe ja die mitfahrgelegenheit für morgen, und ich weiss dass ich dass aber nicht schaffen werde, wie soll ich denn meiner mutter zur seite stehen wenn ich selber nur am weinen bin und kein wort rausbringe? ich habe heute schon versucht mit ihr zu telefonieren, musste aber immer wieder auflegen weil ich weinen musste.
ich weiss absolut nicht wie ich mich verhalten soll..."hey...es gibt doch einen rollstuhl, es wird alles super" ?? ich hab jetzt ja auch genug gelesen um zu wissen wie dieses leben enden wird, und wie soll man da noch etwas tröstendes finden.
auf der einen seite will ich sie morgen einfach nur in den arm nehmen, auf der anderen seite will ich sie aber nicht noch mehr runterziehen durch mein geweine.
mir gehen 1000 dinge und pläne durch den kopf, über die zukunft und wie ich ihr irgendwie noch freude geben kann, und der frust und die wut dass da aber nicht mehr viel zeit bleibt, so ein gefühl von völliger hilflosigkeit.
könnt ihr rat geben, auch kleinen rat, wäre für alles dankbar. soll ich morgen fahren? mit mir ist aber auch völlig mein immusystem zusammengebrochen, halsschmerzen und erkältung und ich will da ja auch nichts mit anschleppen.
lieber versuchen mich selber unter kontrolle zu bekommen und nächste woche gehen? oder ist zusammen weinen ok.
ich weiss es nicht, und auch nicht woher jetzt die kraft für uns alle kommen soll.
traurige grüße
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