Margret antwortete auf Weiss nicht mehr weiter!
22 Sep. 2011 13:38
- Margret
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Liebe "Gast",
es ist kaum möglich, dir in deiner persönlichen Situation konkret zu helfen.
Natürlich könnten wir viele gute Ratschläge geben - was dir aber nichts nützt, weil dein Mann ja jede Hilfe von außen ablehnt.
Es kann aber - bei allem Verständnis für die Erkrankung und die Schwierigkeit, damit umzugehen - nicht angehen, dass du vor der Anwesenheit deines Mannes Angst haben musst. Krankheit ist keine Entschuldigung für ungebührliches Benehmen. Vor allem nicht als Dauerzustand...
Wenn er auf Gespräche nicht reagiert, kannst du ihm vielleicht schreiben - einfach mal in einem Brief aufschreiben, was dich so sehr belastet. Schreib ihm, dass du immer gern für ihn da bist um ihn zu unterstützen, dass du aber nicht der Mülleimer seiner Launen bist. Vielleicht nimmt er auf diesem Weg etwas an?
Wenn auch das nichts nützt, musst du dich künftig etwas von ihm distanzieren - äußerlich und innerlich. Geh öfter deinen eigenen Weg, unternimm etwas mit Freunden und Bekannten, geh deinem Hobby nach und steh nicht immer und jederzeit auf Kommando zur Verfügung - vor allem nicht, um dich beschimpfen zu lassen. Manchmal hilft es schon, sich einfach umzudrehen und zu hinauszugehen.
Es ist leider so, dass wir andere Menschen zumeist nicht ändern können. Ändern können wir nur uns selbst und unseren Blick auf die anderen. Es gibt zum Umgang mit schwierigen Menschen eine Menge guter Literatur, vielleicht hilft dir das. Hast du schon mal mit einer Selbsthilfegruppe von Angehörigen Kranker Kontakt aufgenommen?
Alles Liebe und Gute dir,
Margret
es ist kaum möglich, dir in deiner persönlichen Situation konkret zu helfen.
Natürlich könnten wir viele gute Ratschläge geben - was dir aber nichts nützt, weil dein Mann ja jede Hilfe von außen ablehnt.
Es kann aber - bei allem Verständnis für die Erkrankung und die Schwierigkeit, damit umzugehen - nicht angehen, dass du vor der Anwesenheit deines Mannes Angst haben musst. Krankheit ist keine Entschuldigung für ungebührliches Benehmen. Vor allem nicht als Dauerzustand...
Wenn er auf Gespräche nicht reagiert, kannst du ihm vielleicht schreiben - einfach mal in einem Brief aufschreiben, was dich so sehr belastet. Schreib ihm, dass du immer gern für ihn da bist um ihn zu unterstützen, dass du aber nicht der Mülleimer seiner Launen bist. Vielleicht nimmt er auf diesem Weg etwas an?
Wenn auch das nichts nützt, musst du dich künftig etwas von ihm distanzieren - äußerlich und innerlich. Geh öfter deinen eigenen Weg, unternimm etwas mit Freunden und Bekannten, geh deinem Hobby nach und steh nicht immer und jederzeit auf Kommando zur Verfügung - vor allem nicht, um dich beschimpfen zu lassen. Manchmal hilft es schon, sich einfach umzudrehen und zu hinauszugehen.
Es ist leider so, dass wir andere Menschen zumeist nicht ändern können. Ändern können wir nur uns selbst und unseren Blick auf die anderen. Es gibt zum Umgang mit schwierigen Menschen eine Menge guter Literatur, vielleicht hilft dir das. Hast du schon mal mit einer Selbsthilfegruppe von Angehörigen Kranker Kontakt aufgenommen?
Alles Liebe und Gute dir,
Margret
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leopoldi antwortete auf Weiss nicht mehr weiter!
22 Sep. 2011 09:02
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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- Beiträge: 1197
Lieber Gast,
es ist schwer, Dir einen Rat zu geben. Ich gehe davon aus, dass ihn harte und klare Worte aufwecken müssen. Bei allem Verständnis für die Situation Deines Mannes hat er nicht das Recht, Euch fertig zu machen. Letztendlich schadet er sich damit selbst.
Gibt es vielleicht Geschwister oder gute Freunde, die Deinem Mann hier mal ins Gewissen reden können?
Wenn er absolut keine Hilfe annimmt, kann Dir vielleicht nur der Austausch helfen. Dazu würde ich Dir empfehlen, Dich anzumelden, unter irgend einem Pseudonym, Du brauchst keinerlei persönliche Daten bekannt geben, die irgendwie auf Euch schließen lassen. Aber in einer persönlichen Nachricht meldet sich vielleicht eher jemand.
Ganz liebe Grüße
Monika
es ist schwer, Dir einen Rat zu geben. Ich gehe davon aus, dass ihn harte und klare Worte aufwecken müssen. Bei allem Verständnis für die Situation Deines Mannes hat er nicht das Recht, Euch fertig zu machen. Letztendlich schadet er sich damit selbst.
Gibt es vielleicht Geschwister oder gute Freunde, die Deinem Mann hier mal ins Gewissen reden können?
Wenn er absolut keine Hilfe annimmt, kann Dir vielleicht nur der Austausch helfen. Dazu würde ich Dir empfehlen, Dich anzumelden, unter irgend einem Pseudonym, Du brauchst keinerlei persönliche Daten bekannt geben, die irgendwie auf Euch schließen lassen. Aber in einer persönlichen Nachricht meldet sich vielleicht eher jemand.
Ganz liebe Grüße
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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Weiss nicht mehr weiter! wurde erstellt von gast
22 Sep. 2011 08:09
- gast
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo,
viielleicht kann mir jemand eine Stelle nenen, wohin ich mich wenden kann, denn ich weiss nicht mehr weiter.
Ich bin Ehefrau eines Patienten (Diagnose 2007).
Psychisch war es nie leicht mit meinem Mann, aber momentan habe ich das Gefühl, dass man gar nichts mehr richtig machen kann.
Er lebt ein Eigenleben ist der Familie,unser Sohn ist schon erwachsen lebt aber noch bei uns.
Zu den gesundheitlichen Problemen, kommen jetzt noch finanzielle, aber das wäre wohl alles zu schaffen.
Aber er macht uns echt psychisch fertig, vielleicht will er das gar nicht, aber es ist leider so.
Ich weiss nicht mehr weiter, alle Versuche ihn zu beruhigen, mit ihm zu reden oder Abstand zu nehmen , klappen nicht.
Zum Psychologen will er nicht. KH ist zu weit weg, dass ich dort Gruppen aufsuchen könnte, Psychologe nur gemeinsam, will er aber nicht.
Was kann ich denn noch tun, damit es wieder angenehmer zuhause wird??
Werte ist einigermassen stabil.
Diese Unsicherheit macht uns natürlich allen zu schaffen, aber man muss auch irgendwie weiter leben.
Momentan bin ich die, die alles macht, damit er seine Ruhe hat.
Ich habe praktisch Angst, wenn er da ist, heute Therapie, mir ist bange vorm nach Hause kommen.
Ich kann nämlich nie richtig reagieren.
Hilfe bitte
Danke
Euch alles Liebe
Gast
viielleicht kann mir jemand eine Stelle nenen, wohin ich mich wenden kann, denn ich weiss nicht mehr weiter.
Ich bin Ehefrau eines Patienten (Diagnose 2007).
Psychisch war es nie leicht mit meinem Mann, aber momentan habe ich das Gefühl, dass man gar nichts mehr richtig machen kann.
Er lebt ein Eigenleben ist der Familie,unser Sohn ist schon erwachsen lebt aber noch bei uns.
Zu den gesundheitlichen Problemen, kommen jetzt noch finanzielle, aber das wäre wohl alles zu schaffen.
Aber er macht uns echt psychisch fertig, vielleicht will er das gar nicht, aber es ist leider so.
Ich weiss nicht mehr weiter, alle Versuche ihn zu beruhigen, mit ihm zu reden oder Abstand zu nehmen , klappen nicht.
Zum Psychologen will er nicht. KH ist zu weit weg, dass ich dort Gruppen aufsuchen könnte, Psychologe nur gemeinsam, will er aber nicht.
Was kann ich denn noch tun, damit es wieder angenehmer zuhause wird??
Werte ist einigermassen stabil.
Diese Unsicherheit macht uns natürlich allen zu schaffen, aber man muss auch irgendwie weiter leben.
Momentan bin ich die, die alles macht, damit er seine Ruhe hat.
Ich habe praktisch Angst, wenn er da ist, heute Therapie, mir ist bange vorm nach Hause kommen.
Ich kann nämlich nie richtig reagieren.
Hilfe bitte
Danke
Euch alles Liebe
Gast
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