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joseph antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom?
04 Mai 2011 13:05
  • joseph
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    11 September 2026
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Hallo Fara

Was erwartet euch, das ist eine nicht so einfache Frage

Manche haben Null Probleme mit der Autologen Stammzelltherapie, andere wiederum doch sehr heftige, kommt also auf die Verfassung deines Lebenspartners an.

Nicht jeder Körper ist identisch und hat die selben Nebenwirkungen

Ratsam wäre eine Stammzelltherapie in keinfreier Umgebung, da mit 4 Kinder doch so manch kleiner Schnupfen und Co sich sehr schnell verbreiten könnte. Es ist absolut zu vermeiden, dass Infekte übergreifen könnten, von Kinderkrankheiten oder Lungenentzündung und Co, da das immunsystem eines Transplantierten Patienten komplet auf NULL runter gefahren wird, also keine Abwehrkraft vorhanden

Durch die Aplasiephase ist der Patient höchst gefärdet auf Übergriffe von Viren und Co, diese Phase dauert in der Regel 7 --- 12 Tage, insgesamt 21 Tage Hochrisikopatient

Auch im Vorfeld sollte man absolute Hygiene beachten, auch im Kontakt mit den Kinder

Leider sind Kinder oft die Viren Überträger, können aber wirklich nichts dafür, aber etwas Distanz zum Patienten, ist anzuraten während dieser Therapie

Für weitere Fragen, einfach loslegen, wir versuchen zu helfen

MFG

Joseph



Extramedulläres Plasmozytom? wurde erstellt von fara
04 Mai 2011 12:32
  • fara
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    11 September 2026
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Hallo zusammen, möchte mich erst mal kurz vorstellen: Ich bin 39 Jahre alt, habe 4 Kinder u lebe mit meinem Partner (41) seit 7 Jahren zusammen. Anfang März ging es meinem Partner sehr schlecht, Herzrasen, Atemnot, Nachtschweiß usw... Nach einigen Untersuchungen der Hausärztin Überweisung ins KH. Dort wurde Flüssigkeit im Herzbeutel und Anämie festgestellt. Nach vielen weiteren Untersuchungen, CT, Röntgen, MRT, Knochenmarksbiopsie, Lungenbiopsie.... wurde dann die Diagnose Plasmozytom festgestellt. Seine Knochen sind bisher noch alle in Ordnung, allerdings wurden Plasmozytome auch in der Herz und Lungenflüssigkeit festgestellt. Der Arzt erklärte mir, dass es ein extramedulläres Plasmozytom sei, was sich an den inneren Organschleimhäuten festgesetzt hätte. Würde man es nicht behandeln, würde es allerdings auch die Knochen angreifen, da es auch im Knochenmark nachgewiesen wurde.
Er bekommt nun seit letzter Woche Chemo und soll, wenn diese gut anschlägt eine Hochdosischemo mit Stammzellentransplantation bekommen.
Da ich noch nie mit ernsteren Krankeiten zu tun hatte, bin ich sehr verunsichert. Wer kann mir seine Erfahrungen schildern. Was erwartet uns bei dieser Hochdosis Chemo bzw. Stammzellentranspl. Habe irgendwo sogar etwas von keimfreier Umgebung gelesen? Wie gesagt ich bin sehr verunsichert und für jede mitteilung dankbar. LG
Heike