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Resi-WW antwortete auf SMM Diagnose
23 Jan. 2025 18:41
- Resi-WW
10 Beiträge seit
18 Mai 2024
18 Mai 2024
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Hallo Olaf,
ich bin 57 und habe meine Diagnose 2016 direkt im Anschluss an eine vorherige Krebsbehandlung bekommen. Das hat mir damals auch ganz schön zugesetzt.
Ich habe auch eine Weile gebraucht um zu verstehen, dass irgendwelche mittleren Überlebensraten erst gelten, wenn man behandlungspflichtig wird!
Prinzipiell macht es keinen Sinn auf Überlebens- oder Sterberaten zu gucken. Jeder Mensch ist individuell und hat seine eigene Chance.
Ich smoldere nun immerhin auch schon 9 Jahre. Sich bewegen und versuchen moderat Muskeln aufzubauen, eine ausgewogene Ernährung und sich immer wieder schöne Dinge gönnen kann nicht verkehrt sein.
Du weißt ja nicht wie lange Du den Untermieter schon hast und wie schnell der unterwegs ist.
Deshalb glaube ich nicht, dass Du Dir um die Rente zuviel Gedanken machen solltest. Der Schritt ist immer und jederzeit möglich.
2015 war ich froh, als Selbständige weiter arbeiten zu dürfen, trotz harter Chemo. Ich habe halt die Termine in die Zeitfenster gelegt, in denen es besser ging und meine Kunden haben es mitgemacht. Es hilft, wenn es noch etwas anderes im Leben gibt als die Krankheit!
Wenn Du behandlungspflichtig wirst, bekommst Du auch einen Grad der Behinderung zugesprochen und damit verbesserte Konditionen für eine frühere Verrentung!
Deshalb!!! nichts überstürzen.
Liebe Grüße!
ich bin 57 und habe meine Diagnose 2016 direkt im Anschluss an eine vorherige Krebsbehandlung bekommen. Das hat mir damals auch ganz schön zugesetzt.
Ich habe auch eine Weile gebraucht um zu verstehen, dass irgendwelche mittleren Überlebensraten erst gelten, wenn man behandlungspflichtig wird!
Prinzipiell macht es keinen Sinn auf Überlebens- oder Sterberaten zu gucken. Jeder Mensch ist individuell und hat seine eigene Chance.
Ich smoldere nun immerhin auch schon 9 Jahre. Sich bewegen und versuchen moderat Muskeln aufzubauen, eine ausgewogene Ernährung und sich immer wieder schöne Dinge gönnen kann nicht verkehrt sein.
Du weißt ja nicht wie lange Du den Untermieter schon hast und wie schnell der unterwegs ist.
Deshalb glaube ich nicht, dass Du Dir um die Rente zuviel Gedanken machen solltest. Der Schritt ist immer und jederzeit möglich.
2015 war ich froh, als Selbständige weiter arbeiten zu dürfen, trotz harter Chemo. Ich habe halt die Termine in die Zeitfenster gelegt, in denen es besser ging und meine Kunden haben es mitgemacht. Es hilft, wenn es noch etwas anderes im Leben gibt als die Krankheit!
Wenn Du behandlungspflichtig wirst, bekommst Du auch einen Grad der Behinderung zugesprochen und damit verbesserte Konditionen für eine frühere Verrentung!
Deshalb!!! nichts überstürzen.
Liebe Grüße!
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Doris2460 antwortete auf SMM Diagnose
23 Jan. 2025 18:06
- Doris2460
687 Beiträge seit
13 August 2022
13 August 2022
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- Beiträge: 687
Hallo Olaf,
googeln ist im Hinblick auf SMM und MM keine besonders gute Idee, denn vieles an Informationen ist total veraltet.
Wie um Himmels willen kommst du auf die Idee, dass du nur noch 3 Jahre zu leben hast.
Selbst, wenn sich ein Multiples Myelom MM entwickelt sind die derzeitigen offiziellen Zahlen durchschnittlich 12 Jahre und die inoffiziellen Zahlen bei 15 oder 20 Jahren und mehr.
Es werden ständig neue Behandlungsmethoden, Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen gefunden. Daher ist das aller wichtigste, dass man einen MM Spezialisten mit im Boot hat und nicht nur bei einer "normalen" Hämatologin/Onkologin in Behandlung bist.
Die besten Kliniken für eine Zweitmeinung oder Behandlung sind in Würzburg oder Heidelberg,. die können dann mit dem Onkologen vor Ort zusammenarbeiten. Ich habe aber auch schon gutes von Köln gehört.
Wie hat mal ein MMler gesagt "genieße das Leben, es könnte länger dauern als du denkst".
Ob du in Rente gehen willst, musst du selbst wissen, reichen dir Beträge nach den Abzügen? Diese Entscheidung hat ja auch noch Zeit. Sollte das MM ausbrechen, kannst du einen Schwerbehindertenausweis beantragen bei 50% kannst du 2 Jahre früher ohne Abzüge in Rente gehen.
Bitte beruhige dich erst einmal und bitte googele nicht sondern informiere dich lieber hier oder es gibt z.B. ein Patientenhandbuch aus Heidelberg
Alles Gute
googeln ist im Hinblick auf SMM und MM keine besonders gute Idee, denn vieles an Informationen ist total veraltet.
Wie um Himmels willen kommst du auf die Idee, dass du nur noch 3 Jahre zu leben hast.
Selbst, wenn sich ein Multiples Myelom MM entwickelt sind die derzeitigen offiziellen Zahlen durchschnittlich 12 Jahre und die inoffiziellen Zahlen bei 15 oder 20 Jahren und mehr.
Es werden ständig neue Behandlungsmethoden, Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen gefunden. Daher ist das aller wichtigste, dass man einen MM Spezialisten mit im Boot hat und nicht nur bei einer "normalen" Hämatologin/Onkologin in Behandlung bist.
Die besten Kliniken für eine Zweitmeinung oder Behandlung sind in Würzburg oder Heidelberg,. die können dann mit dem Onkologen vor Ort zusammenarbeiten. Ich habe aber auch schon gutes von Köln gehört.
Wie hat mal ein MMler gesagt "genieße das Leben, es könnte länger dauern als du denkst".
Ob du in Rente gehen willst, musst du selbst wissen, reichen dir Beträge nach den Abzügen? Diese Entscheidung hat ja auch noch Zeit. Sollte das MM ausbrechen, kannst du einen Schwerbehindertenausweis beantragen bei 50% kannst du 2 Jahre früher ohne Abzüge in Rente gehen.
Bitte beruhige dich erst einmal und bitte googele nicht sondern informiere dich lieber hier oder es gibt z.B. ein Patientenhandbuch aus Heidelberg
Alles Gute
Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt
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SMM Diagnose wurde erstellt von ajoreis
23 Jan. 2025 16:05
- ajoreis
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo,
ich heise Olaf bin 61 Jahre alt und eigentlich dem alter entsprechen gut drauf und fit.
Letzte Jahr war ich wie immer bei einer Blutspende beim Roten Kreuz und bekam eine Nachricht das in meinem Blut etwas nicht stimmen würde. Daraufhin sagte mein Hausarzt, dann gehen sie mal zu einem Hämatologen und lassen das näher untersuchen. Gesagt getan.
Jetzt fing das Drama an, Blut und Urin Test, dann ein Telefonat, ich hätte eine Vorstufe von Krebs.
Bei dem Telefonat habe ich nach diesem Spruch nichts mehr mitbekommen. Da die Ärztin sehr gründlich ist wurde jetzt das ganze Programm durchlaufen. Ich hatte noch Magen und Darm Beschwerden. Eine komplette M-D Spiegelung, ohne Befund. Ein CT ohne Befund außer eine Balkenblase und Divertikel, eine Knochenmark Entnahme mit nicht so guten Werten (Auswertung in Heidelberg).
Das Resultat, alle drei Monate Blut und Urin Untersuchung und einmal im Jahr ein CT.
Der Befund:
Smoldering Yelom Typ IgG Lambda (20% Lamdba-monotypischen Plasmazellen)
FISH-Analyse: Nachweis einer Translokation (t11;14)(q13:Q32) Zytogenetische Standartrisikoapparitation, Nachweis eines IGH-Rearrangements
Laborbefund: Hb: 14.3g/dl, leukozyten: 5.3700/mcl, Thrombozyten: 241.00/mcl.
Aktuell habe ich im Oktober noch Corona bekommen und habe seit dem Schmerzen in der Hüfte.
Kein Bewegungsschmerz immer mal da und wieder weg Rechts und Links, das wird sich der Orthopäde mal ansehen.
Durch die Diagnose SMM hatte ich erst mal viel Kino im Kopf gehabt und wollte alles ändern.
Mittlerweile bin ich wieder runter gekommen, habe auch viel im Internet gelesen und dann bin ich eigentlich auch schon tot und lebe nur noch 3 Jahre, meine Ärztin sage das ich aktuell 50/50 % eine Wahrscheinlichkeit für ein Multiples Myelom habe.
Ich bin positiv eingestimmt und gehe mal davon aus das ich die guten 50 % habe.
Wenn es aber in meinem Fall vielleicht doch eine Möglichkeit gibt und die auch Sinn macht etwas zu tun, würde ich das natürlich machen. Nichts tun ist leider nicht nein Ding. Ab zu warten, Krank zu werden ist einfach nicht so gut.
Ich habe auch schon einige Artikel in diesem Forum gelesen und bin das erste mal echt positiv Überrascht mit welcher Freundlichkeit und positiven Gedanke hier umgegangen wird.
Das hat mich auch dazu bewegt hier mal etwas zu schreiben.
Da ich ja schon älter bin und leider noch bis 67 Arbeiten muß (ohne Abzüge) und ab 63 mit 17,8 % Abzüge in Rente gehen könnte, stelle ich mir aber immer die Frage ob ich das Machen sollte.
Wenn es mich erwischt weiß ich auch nicht wie lange ich dann noch sinnvoll weiter leben kann.
Ich arbeite in IT und habe auch einen stressigen Job mit teilweise Schichtdienst.
Kein Ahnung was ich da mache. Da sagt auch jeder etwas anderes weil das halt immer andere Sichtweisen gibt.
Das wollte ich nur mal erzählen, was halt so im Kopf so passiert.
So das ist erst mal genug.
Besten Dank fürs lesen.
Schöne Grüße aus Dortmund
Olaf
ich heise Olaf bin 61 Jahre alt und eigentlich dem alter entsprechen gut drauf und fit.
Letzte Jahr war ich wie immer bei einer Blutspende beim Roten Kreuz und bekam eine Nachricht das in meinem Blut etwas nicht stimmen würde. Daraufhin sagte mein Hausarzt, dann gehen sie mal zu einem Hämatologen und lassen das näher untersuchen. Gesagt getan.
Jetzt fing das Drama an, Blut und Urin Test, dann ein Telefonat, ich hätte eine Vorstufe von Krebs.
Bei dem Telefonat habe ich nach diesem Spruch nichts mehr mitbekommen. Da die Ärztin sehr gründlich ist wurde jetzt das ganze Programm durchlaufen. Ich hatte noch Magen und Darm Beschwerden. Eine komplette M-D Spiegelung, ohne Befund. Ein CT ohne Befund außer eine Balkenblase und Divertikel, eine Knochenmark Entnahme mit nicht so guten Werten (Auswertung in Heidelberg).
Das Resultat, alle drei Monate Blut und Urin Untersuchung und einmal im Jahr ein CT.
Der Befund:
Smoldering Yelom Typ IgG Lambda (20% Lamdba-monotypischen Plasmazellen)
FISH-Analyse: Nachweis einer Translokation (t11;14)(q13:Q32) Zytogenetische Standartrisikoapparitation, Nachweis eines IGH-Rearrangements
Laborbefund: Hb: 14.3g/dl, leukozyten: 5.3700/mcl, Thrombozyten: 241.00/mcl.
Aktuell habe ich im Oktober noch Corona bekommen und habe seit dem Schmerzen in der Hüfte.
Kein Bewegungsschmerz immer mal da und wieder weg Rechts und Links, das wird sich der Orthopäde mal ansehen.
Durch die Diagnose SMM hatte ich erst mal viel Kino im Kopf gehabt und wollte alles ändern.
Mittlerweile bin ich wieder runter gekommen, habe auch viel im Internet gelesen und dann bin ich eigentlich auch schon tot und lebe nur noch 3 Jahre, meine Ärztin sage das ich aktuell 50/50 % eine Wahrscheinlichkeit für ein Multiples Myelom habe.
Ich bin positiv eingestimmt und gehe mal davon aus das ich die guten 50 % habe.
Wenn es aber in meinem Fall vielleicht doch eine Möglichkeit gibt und die auch Sinn macht etwas zu tun, würde ich das natürlich machen. Nichts tun ist leider nicht nein Ding. Ab zu warten, Krank zu werden ist einfach nicht so gut.
Ich habe auch schon einige Artikel in diesem Forum gelesen und bin das erste mal echt positiv Überrascht mit welcher Freundlichkeit und positiven Gedanke hier umgegangen wird.
Das hat mich auch dazu bewegt hier mal etwas zu schreiben.
Da ich ja schon älter bin und leider noch bis 67 Arbeiten muß (ohne Abzüge) und ab 63 mit 17,8 % Abzüge in Rente gehen könnte, stelle ich mir aber immer die Frage ob ich das Machen sollte.
Wenn es mich erwischt weiß ich auch nicht wie lange ich dann noch sinnvoll weiter leben kann.
Ich arbeite in IT und habe auch einen stressigen Job mit teilweise Schichtdienst.
Kein Ahnung was ich da mache. Da sagt auch jeder etwas anderes weil das halt immer andere Sichtweisen gibt.
Das wollte ich nur mal erzählen, was halt so im Kopf so passiert.
So das ist erst mal genug.
Besten Dank fürs lesen.
Schöne Grüße aus Dortmund
Olaf
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.