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04 Aug. 2010 13:41
  • christine
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    11 September 2026
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Ja also liebe Britta,

....wenn es halbwegs ernsthaft gemacht wurde,kann man annehmen,dass die die Äpfel aus den 70zigern mit den Äpfelchen 30 Jahre später verglichen haben, somit stimmt es also wieder:-)

LG Birgit

04 Aug. 2010 13:35
  • Margret
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Liebe Christine,

mal ganz rund gerechnet : Eine Verdreifachung des 10-Jahres-Überlebens in über 30 Jahren also. Das ist fraglos schön. Zunächst mal.

Neben der schon angeschnittenen Frage, wie früh (Stadium) die Diagnosestellung erfolgt, frage ich mich (auch) nach der Lebensqualität.

'Möglichst lange leben' ist ein verständliches Ziel - 'möglichst gut leben' ein anderes. Ich habe die Wirkungen und Nebenwirkungen der Therapien hautnah miterlebt. Da kommt man manchmal ins Grübeln... ohne eine letztgültige oder allgemeingültige Antwort zu finden.

Von 100 Patienten leben also nach 10 Jahren noch 17. Die Anderen 83 (!) hat es zwischendurch getroffen - jeden Einzelnen zu 100%. :bang:

Fazit: (Über)Lebt alle lange und vor allem: Lebt gut.:wink:

Liebe Grüße,
Margret




04 Aug. 2010 12:23
  • KretaKater
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8) kommt immer darauf an, wie man eine Statistik interpretiert.
Wenn so vollmundig von 17% Patienten mit einer Überlebenszeit von mehr als 10 Jahren gesprochen wird, sind das hübsche Zahlen, mehr nicht.
Wer sagt denn zum Beispiel ab wann die Statistiker das Myelom heute betrachten? Ab Stadium IIIA oder doch schon ab IA :roll:

Ich gebe einfach zu bedenken, dass hier offensichtlich Äpfel mit Birnen verglichen werden: vor 40 Jahren wurde das Myelom meist erst diagnostiziert, wenn alles wirklich zu spät war, abgesehen natürlich von den sehr mangelhaften Optionen für eine Behandlung.

Gut wäre, wenn sich "Neulinge" von all diesen Zahlenwerken nicht beeindrucken ließen.
Mein Mann wurde mit der Drohung "6 Wochen" :o in eine völlig unangemessene Therapie genötigt, außerdem hatte er das Pech zur Zeit der ED unter 60 zu sein und keinerlei Organschädigung aufzuweisen :evil: das ideale Opfer für Studienzwecke :bang:
Den Rest der Geschichte erspar ich mir . . . jedenfalls bin ich mir 100% sicher (wieder 'ne Zahl) dass er heute mehr Lebensqualität hätte, wenn damals nicht Angst und Schrecken unsere Ratgeber gewesen wären.

LG
Britta

04 Aug. 2010 09:58
  • Kuddel57
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Hallo Christine,

Eine sehr gute Nachricht!!
Mir gab man 2001 noch einige Monate und irrte sich in der Prognose gewaltig.
Selbst die 17 % beziehen sich auf Behendlungen aus der Vergangenheit und jeder sollte sich im Klaren sein, dass wir mit unserem Krankheitsverlauf erst in zehn oder zwanzig Jahren statistisch erfasst sein können.
Diese Statistiken dann zu lesen wünsche ich uns allen.

Liebe Grüße

Jürgen

04 Aug. 2010 09:16
  • christine
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Lanzeitüberleben mit Diagnose MM ist 3x so hoch wie vor 40 Jahren.
Immerhin leben nun über 17% aller Patienten länger als 10 Jahre, statt 5% in den 70zigern, was ein der besten Steigerungen bei Krebskrankheiten entspricht.(wenn das so weitergeht????:-))

Wir sollten gezielt daran arbeiten, die Eintragungen auf WWW zu ändern und anzupassen, so dass "Neue" nicht wie wir aus allen Wolken fallen, weil mal wieder nur von 5 Jahren die Rede ist. Ich habe das in Norwegen schon angefangen:-)

Auszug aus dem Myeloma.uk Artikel

Long-term myeloma survival triples since 1970s
22nd July

People diagnosed with myeloma today are three times more likely to live for at least another 10 years compared to those diagnosed in the 1970s, according to official figures published last week. The figures show that if all cancer types are considered then myeloma has seen one of the most dramatic improvements in 10 year survival rates, from just 5% in 1970 to over 17% today. Improvements in treatment are one of the main reasons behind these statistics.

Treatment options for myeloma in the 1970s were very limited compared to what is available today. For example, stem cell transplantation was introduced as a myeloma treatment in the mid-1980s. Then, the late 1990s saw the introduction of thalidomide which arguably revolutionised treatment; closely followed in the past decade by the development of the first novel treatments for myeloma; Velcade (bortezomib) and Revlimid (lenalidomide).

These developments, together with an improvement in supportive care, have dramatically increased survival in myeloma to the extent that for many, myeloma is a cancer they can live with rather than die from.

Dianne McGuiness, Head of Research and Services at Myeloma UK, welcomed the data:

“This is excellent news for the myeloma community. It gives us great encouragement to keep up the momentum and build on these achievements. A large part of this success is due to patients taking part in clinical studies. It is important that we continue to develop more effective treatments and increase our understanding of why some patients respond better to certain treatments than others. If we can ensure that everyone is offered the best treatment to suit their circumstances we can look forward to even longer survival outcomes in the future.”