- Beiträge: 7
Behandlung starten oder noch abwarten? wurde erstellt von LovelyOnyx
27 Juni 2022 02:41
- LovelyOnyx
-
Autor
7 Beiträge seit
27 Juni 2022
27 Juni 2022
Weniger
Mehr
Huhu ihr Lieben, ich bin die Margie
bei mir wurde in den 90'er Jahren eine Monoklonale Gammopathie diagnostiziert.
Habe lange Zeit damit sehr gut gelebt, dann hieß es vor ein paar Jahren es wäre eine MGUS.
Trotzdem ging es mir weiter gut. Mein Onkologe sagte mal, ich wäre ein Phänomen *lol*
Wegen schwankenden Nierenwerten ging ich zum Nephrologen und dort schlug man eine Nierenbiopsie vor.
Ich hatte große Angst davor, weil ich auch Eliquis (Blutverdünner) nehme, hab aber zugestimmt.
Mein Nierenarzt überwies mich an einen neuen Onkologen, der mich zu einer Knochenmarks-Biopsie drängte. Das wollte ich nie, aber habe letztlich zugestimmt.
Ergebnis war: ungefähr 10% bösartige Plasmazellen im KM.
Das war natürlich ein großer Schock für mich, bei der Nierenbiopsie kam es leider zusätzlich zu Komplikationen. Ich war fast 20 Tage im KH, war ans Bett gefesselt.
Ein großer Bluterguss hatte sich um die punktierte Niere gebildet, mein INR-Wert war wohl zu hoch, der Eingriff fand trotzdem statt. Mein Hb-Wert sank von 10,6 auf unter 7, ich bekam aber keine Bluttransfusion. Das Biopsie-Ergebnis war aber besser als erwartet, die Gefäßwände in den Nieren sind gereizt, aber sonst keine großen Schäden.
Als ich entlassen wurde, ging es mir richtig schlecht, ich bekam eine schwere Blasenentzündung, die mit starken Antibiotika behandelt werden musste. Zwischenzeitlich lag ich nur noch im Bett, total schläfrig, ich konnte mich nicht bewegen. Hatte kein Hunger- oder Durstgefühl, ich hatte zittrige Beine und war verwirrt. Meine Kinder machten sich große Sorgen. Im Nachhinein vermutete mein Nieren-Doc eine Hypercalcämie. Ich weiß nicht, was es war!?
Nun geht es mir langsam besser, aber ich fühle mich noch schlapp. Mein Hb-Wert stieg auf 8,6 und ich nehme aktuell ein hoch dosiertes Eisenpräparat, um die Blutbildung anzuregen. Mein neuer Onkologe will, dass ich eine Behandlung beginne, ich würde aber lieber noch abwarten. Er ist der Meinung, mein Calciumwert wäre zu hoch (seit Jahren um die 2,75). Mein Parathormon ist allerdings auch sehr hoch, ob es von der Schilddrüse kommt, wurde nie abgeklärt, hab jetzt aber eine Überweisung. Ich habe euch ein paar aktuelle Blutwerte herausgesucht, vielleicht helfen die für eine Einschätzung? Ich bin hin- und hergerissen, weiß nicht, was ich tun soll...
Albium i.S.: 50 g/l
M-Protein (geschätzt): 3,23
Calcium: 2,66 mmol/l
PTH: 54 ng/l
BSG: 46 mm/h
Gesamt-Eiwqeiß: 9,4 g/dl
IGG: 32,21 g/l
Kreatinin: 0,66 mg/dl
beta-2-Mikroglobulin: 2,7 mg/l
Was würdet ihr mir raten? Wenn es noch schwelt, würde ich es gern so belassen. Ach, ich weiß es nicht........... :'(
bei mir wurde in den 90'er Jahren eine Monoklonale Gammopathie diagnostiziert.
Habe lange Zeit damit sehr gut gelebt, dann hieß es vor ein paar Jahren es wäre eine MGUS.
Trotzdem ging es mir weiter gut. Mein Onkologe sagte mal, ich wäre ein Phänomen *lol*
Wegen schwankenden Nierenwerten ging ich zum Nephrologen und dort schlug man eine Nierenbiopsie vor.
Ich hatte große Angst davor, weil ich auch Eliquis (Blutverdünner) nehme, hab aber zugestimmt.
Mein Nierenarzt überwies mich an einen neuen Onkologen, der mich zu einer Knochenmarks-Biopsie drängte. Das wollte ich nie, aber habe letztlich zugestimmt.
Ergebnis war: ungefähr 10% bösartige Plasmazellen im KM.
Das war natürlich ein großer Schock für mich, bei der Nierenbiopsie kam es leider zusätzlich zu Komplikationen. Ich war fast 20 Tage im KH, war ans Bett gefesselt.
Ein großer Bluterguss hatte sich um die punktierte Niere gebildet, mein INR-Wert war wohl zu hoch, der Eingriff fand trotzdem statt. Mein Hb-Wert sank von 10,6 auf unter 7, ich bekam aber keine Bluttransfusion. Das Biopsie-Ergebnis war aber besser als erwartet, die Gefäßwände in den Nieren sind gereizt, aber sonst keine großen Schäden.
Als ich entlassen wurde, ging es mir richtig schlecht, ich bekam eine schwere Blasenentzündung, die mit starken Antibiotika behandelt werden musste. Zwischenzeitlich lag ich nur noch im Bett, total schläfrig, ich konnte mich nicht bewegen. Hatte kein Hunger- oder Durstgefühl, ich hatte zittrige Beine und war verwirrt. Meine Kinder machten sich große Sorgen. Im Nachhinein vermutete mein Nieren-Doc eine Hypercalcämie. Ich weiß nicht, was es war!?
Nun geht es mir langsam besser, aber ich fühle mich noch schlapp. Mein Hb-Wert stieg auf 8,6 und ich nehme aktuell ein hoch dosiertes Eisenpräparat, um die Blutbildung anzuregen. Mein neuer Onkologe will, dass ich eine Behandlung beginne, ich würde aber lieber noch abwarten. Er ist der Meinung, mein Calciumwert wäre zu hoch (seit Jahren um die 2,75). Mein Parathormon ist allerdings auch sehr hoch, ob es von der Schilddrüse kommt, wurde nie abgeklärt, hab jetzt aber eine Überweisung. Ich habe euch ein paar aktuelle Blutwerte herausgesucht, vielleicht helfen die für eine Einschätzung? Ich bin hin- und hergerissen, weiß nicht, was ich tun soll...
Albium i.S.: 50 g/l
M-Protein (geschätzt): 3,23
Calcium: 2,66 mmol/l
PTH: 54 ng/l
BSG: 46 mm/h
Gesamt-Eiwqeiß: 9,4 g/dl
IGG: 32,21 g/l
Kreatinin: 0,66 mg/dl
beta-2-Mikroglobulin: 2,7 mg/l
Was würdet ihr mir raten? Wenn es noch schwelt, würde ich es gern so belassen. Ach, ich weiß es nicht........... :'(
"Mit Humor wird nicht alles besser, aber vieles leichter."
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.