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christine antwortete auf Bin neu hier
29 Mai 2010 12:34
  • christine
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    11 September 2026
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Liebe Gaby,
ich glaube alle, die hier im Forum sind,hatten zu einem Zeitpunkt sehr viel Angst, viele haben es immer noch, und viele ab und zu. Es wäre doch auch ein bisschen seltsam, keine Angst gehabt zu haben! Mir hat es vor fast 3 Jahren sehr geholfen, hier im Forum auf beruhigende Stimmen zu treffen, auf Leute, die in selben Situation sind.

Es ist ein ganz einzigartiger Zustand,dass du nun etwas mehr über Zeitpunkt deines Todes zu wissen meinst....weil wirklich wissen kannst du es ja nicht. Morgen kann dir ein Stein auf den Kopf fallen und dann ist es wesentlich schneller vorbei wie vielleicht in XX Jahren durch Myelom. Es ist leider so, dass die Krebszellen da sind,egal wie sehr man sich um sie bekümmert. Man muss zum "neuen Wissen" schon ein klein wenig philosophisch denken um nicht abzudrehen, und wenn man das selbst nicht so ganz hinbekommt, schadet es nicht, ein paar Stunden kognitive Therapie zu machen,oder zu "nehmen". Kognitive Therapie hat sehr gute Ergebnisse, was Angstzustände angeht.

Im Moment bist du also noch im Stadium1, und tatsächlich ist es so, dass du da noch lange bleiben kannst. Dem Zeitpunkt kann man zwar statistisch nähern,aber wissen kann man es nicht!

Die Medizin macht grosse Fortschritte auf diesem Gebiet und wir dürfen hoffen, dass der "Mist" in Zukunft bei vielen Patienten in eine chronische Krankheit mediziniert werden kann.

Also, Kopf hoch, schönen Sonntag!

gast antwortete auf Bin neu hier
29 Mai 2010 10:04
  • gast
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    11 September 2026
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Hallo Liebe Gabypsilon
das wichtigste in so einem Moment ist, die positive Einstellung zum Leben nicht zu verlieren.
„Ja klar leicht gesagt“
Was meine ich damit:
Erstens Du lebst,
zweitens, der Krankheitsverlauf ist individuell ( was bei einem anderen nicht zum Erfolg geführt hat, muss nicht zwangsläufig auch bei Dir so sein )
drittens, nichts desto trotz sind die Ärzte mit dem Forschungsstand über diese Krankheit viel weiter als noch vor 20 Jahren, wo man nicht oder wenig hätte helfen können.
viertens, Du lebst in einem Land mit der bestmöglichsten Versorgung rund um die Uhr

klar,
man muss sich der Krankheit stellen und sich dessen bewusst sein, aber sie darf nicht in Deinem Leben dominieren.
Lebe bewusst und verantwortungsvoll, stelle Dich in den Vordergrund bei den behandelten Ärzten.

Es ist und geht um Dein Leben.

Achte mehr auf Deine Gesundheit und suche SOFORT Deine behandelten Ärzte auf, wenn gesundheitliche Verschlechterungen auftreten.

Genieße Dein Leben mit Familie, Freunden und Angehörigen.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Glück und Gesundheit auf Deinem weiteren Lebensweg

Bin neu hier wurde erstellt von Gabypsilon
29 Mai 2010 08:29
  • Gabypsilon
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Hallo Leute,
was ich hier lese ist ja grauenvoll. Bei mir wurden im Oktober 09 Plasmozythome festgestellt als Nebenbefund. Alle 8 wo bin ich zur Blutuntersuchung, mein Hausarzt meinte ich solle mir keine Sorgen machen. Es gibt viele die das auch haben ohne das die Krankheit ausbricht. Ich müsste nur zur Kontrolle. Vor 6 wo sagte er ich müsse zu einem Spezalisten er könne nicht mehr alleine die Verantwortung übernehmen. So wurde ich in die Klinik nach Mannheim überwiesen( Hämatologie). Blut, Urin wurde alles nochmal untersucht und zu einer Knochenmarkpunktion wurde ich geschickt. Ein GK-MRT wurde auch gemacht.
Am 26.05. kam dann die Diagnose.
Ich habe schon eine difusse Oesterporose, vermehrte Plasmozythome, d.h. zur Zeit bin ich ein Grenzfall. Alle 4 wo bekomme ich eine Knochenschutzinfusion, sie versuchen damit die Oesterporose und auch die Plasmozythome aufzuhalten.
Ich bin total fertig seither, mein Mann hatte mit dem schlimmsten gerechnet und ist mit dem Ergebnis zufriedener, aber ich hatte gehofft zu den wenigen zu gehören die nur unter Kontrolle stehen. Die Warterei die letzten Monate war schon schlimm, aber jetzt mit dem Wissen das die Krankheit weiter geht ist noch viel schlimmer.
Wie bekommt man jetzt die Angst unter Kontrolle.????
LG Gabypsilon