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Bluttransfusionen bie MM

Antwort auf: Bluttransfusionen bie MM 18 Feb 2018 23:17Uhr
  • leopoldi
  • leopoldis Avatar
  • Beiträge: 1089
  • Registriert seit:
    23. Okt 2009

Hallo,

m.aerzteblatt.de/news/32853.htm

Der Artikel ist nicht aktuell, den habe ich auf die Schnelle gefunden. Aus unserer Erfahrung mit G-CSF stehe ich den Wachstumsfaktoren äußerst kritisch gegenüber. Auch kenne ich die Risiken der Bluttransfusionen.
Ärzte sind da geteilter Meinung und ich bin nicht immer davon überzeugt, dass das was geraten wird nach der Weisheit letztem Schluss das Optimum ist.

Nur soviel vielleicht auch an der Stelle für die Allgemeinheit. Uns gegenüber wurde lange behauptet, eine Stimulation von Myelomzellen durch G-CSF sei ausgeschlossen, weil G-CSF nur Granulozyten stimuliere, die zur Reihe der T-Lymphozyten gehören. Damit wollte man eine Vermehrung von B-Zellen ausschließen. Für gesunde Zellen ist dies wahrscheinlich zutreffend.
Habe nun eine schriftliche Erklärung eines Professors der Hämatologie. Entartete B-Zellen - wie sie beim Multiplen Myelom bzw der MGus vorliegen - haben zum Teil G-CSF-Rezeptoren und sprechen deswegen, anders als die Medizin das vorsieht, auf G-CSF an.
Deswegen lehnen wir das Zeug ab, wann immer es irgendwie umgänglich ist.

Liebe Grüße
Monika


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Antwort auf: Bluttransfusionen bie MM 26 Feb 2018 18:36Uhr
  • Gordon_Bloeh
  • Gordon_Bloehs Avatar
  • Beiträge: 52
  • Registriert seit:
    02. Apr 2016

leopoldi schrieb: Hallo,

m.aerzteblatt.de/news/32853.htm

Der Artikel ist nicht aktuell, den habe ich auf die Schnelle gefunden. Aus unserer Erfahrung mit G-CSF stehe ich den Wachstumsfaktoren äußerst kritisch gegenüber. Auch kenne ich die Risiken der Bluttransfusionen.
Ärzte sind da geteilter Meinung und ich bin nicht immer davon überzeugt, dass das was geraten wird nach der Weisheit letztem Schluss das Optimum ist.

Nur soviel vielleicht auch an der Stelle für die Allgemeinheit. Uns gegenüber wurde lange behauptet, eine Stimulation von Myelomzellen durch G-CSF sei ausgeschlossen, weil G-CSF nur Granulozyten stimuliere, die zur Reihe der T-Lymphozyten gehören. Damit wollte man eine Vermehrung von B-Zellen ausschließen. Für gesunde Zellen ist dies wahrscheinlich zutreffend.
Habe nun eine schriftliche Erklärung eines Professors der Hämatologie. Entartete B-Zellen - wie sie beim Multiplen Myelom bzw der MGus vorliegen - haben zum Teil G-CSF-Rezeptoren und sprechen deswegen, anders als die Medizin das vorsieht, auf G-CSF an.
Deswegen lehnen wir das Zeug ab, wann immer es irgendwie umgänglich ist.

Liebe Grüße
Monika


Der Artikel ist aus dem Jahr 2008, also tatsächlich nicht sehr aktuell und somit höchstwahrscheinlich veraltet und kontraproduktiv für uns.

Da nach 20 Zyklen Revlimid dies bei mir in seiner Wirkung nachgelassen hat, nehme ich zusätzlich 4 mg NINLARO.
Die Blutwerte sind sofort in den Keller gerasselt [Erytrozyten 2.36 (4.3 - 5,31), HB 7,8 g/dl (12,3 - 17,7), Leuko 2,9 G/L (4 - 10), Thromb 56t (135t - 350t).
Deshalb wurde mir Ratiograstim (G-CSF) 48 Mio E 0,8L 2xwöchentl. und EPO 40000 E 1 x wöchentl. verschrieben.
Ich habe meinen Onkologen im Wilhelminenspital Wien auf das von Euch angeführte Problem angesprochen und er hat gesagt, dass neuere Studien ergenben haben: "Wenn das Myelom therapiert wird, haben diese Medikamente keine stimulierende Wirkung auf das Myelom".
Da das Wilhelminen Krebsforschungsinstitut in der Myelomforschung weltweit anerkannt ist, nehme ich an, dass man mir keinen Blödsinn erzählt hat.
Ich mußte keine Therapiepause machen und das heutige Blutbild hat gezeigt, dass die Blutwerte wieder leicht steigend sind.
Gruß Henry (vulgo Gordon)


Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!

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Antwort auf: Bluttransfusionen bie MM 26 Feb 2018 21:07Uhr
  • Politoduro
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  • Beiträge: 12
  • Registriert seit:
    26. Sep 2016

Danke für die Antworten,

am Freitag wird die 2te AST erfolgen. Im Moment ist darauf mein Focus gerichtet. Das von mir angestoßene Thema wird ein bisschen später wieder aktuell. Die erwähnten Arzneimittel, kenne ich also nicht aus Erfahrungen am eigenen Körper.
Das sind meine Blutwerte von heute, bis auf die Leukos sind alle außerhalb der Norm.

Leuko 4,58
Erythro 3,13
HB 10,1
Thrombo 114 K

Sieht nicht so schlimm aus wie bei Gordon.
Für die jetzt anstehende Bluttransfusion nach HD und AST muß, sagt die Onkologin, Blut verwendet werden.
Die nun anstehenden Maßnahmen sind nötig wegen der starken Rückenschmerzen die auf zunehmende Osteolysen Fundiert sind. Die Schmerztherapie wurde inzwischen angepasst.

Herzliche Grüße
Reinhard

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Antwort auf: Bluttransfusionen bie MM 27 Feb 2018 11:26Uhr
  • Mapoli
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  • Beiträge: 660
  • Registriert seit:
    17. Jun 2011

Hallo Reinhard,

warum schreibst Du "jetzt anstehende Bluttransfusion"? Du hast doch einen noch recht hohen HB- Wert, warte doch erst mal die Reaktion Deines Körpers nach HD und SZT ab. Oder warum ist das geplant?

LG
Ma

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Antwort auf: Bluttransfusionen bie MM 27 Feb 2018 12:07Uhr
  • Politoduro
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  • Beiträge: 12
  • Registriert seit:
    26. Sep 2016

Hallo Mapoli,

Bei der ersten ST habe ich 6 x Erythrozythenkonzentraten und 2 x Thrombozhenkonzentrat bekommen.
Wie der der HB damals war kann ich zur Zeit nicht nachsehen, ich wollte nicht den ganzen Ordner mit ins Krankenhaus nehmen.
Der HB Wert ist wirklich gut, vielleicht sind diesmal keine Beutel nötig, diesmal keine nötig. Ich wäre nicht
traurig.

Herzliche Grüße

Reinhard

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Antwort auf: Bluttransfusionen bie MM 27 Feb 2018 16:26Uhr
  • Mapoli
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  • Beiträge: 660
  • Registriert seit:
    17. Jun 2011

Ich drücke Dir die Daumen, dass es diesmal ohne geht und alles gut verläuft!

LG
Ma

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