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klaus99 antwortete auf Diagnose / Operation
23 Juni 2014 10:12
  • klaus99
  • 468 Beiträge seit
    05 Februar 2014
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Hallo Timo,
auch ich kann Lisa nur zustimmen. Insbesondere kann ich die Asklepios Klinik Hamburg-Altona empfehlen. Ich habe alle stationären Behandlungen (Mobiliierungs-Chemo, Stammzellensammlung und Hochdosis und Stammzellentransplantation) dort absolviert. Aber auch die Therapieplanung wurde seitens meiner niedergelassenen Onkologin direkt mit Altona abgestimmt (sie war auch mehrere Jahre als Stationsärztin in der Abteilung Hämatologie, internistische Onkologie und Palliativmedizin in Altona tätig :wink:).

Der leitende Oberarzt der Abteilung Hämatologie, internistische Onkologie und Palliativmedizin, Dr. med. Hans Salwender ist ein "ehemaliger Schüler" von Prof. Dr. med. Hartmut Goldschmidt. (Sektion Multiples Myelom der Medizinischen Klinik V und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg) und arbeitet auch heute noch intensiv mit Heidelberg zusammen. Insofern ist man gerade hinsichtlich MM dort wirklich gut beraten.

Ich weis aber auch von anderen MM-Patienten aus unserer Selbsthilfegruppe, dass die Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf gute Erfahrungen mit MM hat, wobei m.W. Eppendorf auf allogene Transplantationen spezialisiert sein soll.

Ich würde insofern vorschlagen, für die ambulanten Behandlungsphasen (Induktionschemo, Nachbehandlung, Erhaltungstherapie, ..) einen Onkologen vor Ort zu suchen, der aber die gesamte Therapieplanung mit Altona abstimmt und alle stationären Phasen in Altona zu machen.

Gruß Klaus

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leopoldi antwortete auf Diagnose / Operation
23 Juni 2014 09:46
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo,

Lisa kann ich hier nur voll und ganz beipflichten. Wenngleich man nicht alle Krankenhäuser über einen Kamm scheren kann, haben wir hier notfallmäßig schon einiges erlebt, vom Weglassen der Medikamente zur Zellakzeptanz nach Allogener Transplantation über drei Tage hinweg (Begründung: die Apotheke hat nicht geliefert) bis zur kontraproduktiven Gabe von Kortison nach Allogener (zur Schmerztherapie!), als gerade mal eben die Immunsuppression erfolgreich ausgeschlichen war. Dann ist mitdenken gefordert beim Patienten.
Wie gesagt, man kann nicht immer alle schlecht reden. Ist eben auch eine Frage des Bauchgefühls, ob man sich dort gut aufgehoben fühlt ... aber letztendlich auch eine Frage der Erfahrung der Ärzte, die nun mal bei größeren Zentren eher gegeben ist.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

lisa_kotschi antwortete auf Diagnose / Operation
23 Juni 2014 09:30
  • lisa_kotschi
  • 1139 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
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Lieber Timo,

ich bin ein klein wenig anderer Meinung als abifiz. Das Myelom ist eine seltene Erkrankung, d.h. dass sehr kleine Krankenhäuser oder niedergelassene Ärzte nie oder fast nie Erfahrung mit der Behandlung und den Behandlungsoptionen des MMs sammeln konnten. Gleichzeitig sind in den letzten 10 Jahren sowohl bei Diagnostik als auch bei Therapie so viele Neuerungen entwickelt worden, dass es für Ärzte mit wenig MM-Patienten sehr schwierig geworden ist, ihr Wissen ständig aktuell zu halten. Sie müssen ja auf sehr vielen Gebieten, nicht nur dem MM, kompetent sein und das macht die Lage nicht einfacher.

Allerdings musst Du bzw. muss Deine Mutter nicht bis nach Heidelberg fahren – außer vielleicht für eine Zweitmeinung – sondern es gibt auch sehr gute Krankenhäuser in eurer Gegend mit hoher Expertise und Erfahrung.

Da wären aus meiner Sicht z.B. die Asklepios-Klinik in Hamburg-Altona zu nennen oder, wenn man lieber an ein großes Unikrankenhaus will, das Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf. In den anderen von Dir angegebenen Städten kenne ich keine erfahrenen MM-Zentren, aber das heißt nicht, dass es sie nicht gibt.

Liebe Grüße
Lisa

abifiz antwortete auf Diagnose / Operation
22 Juni 2014 23:01
  • abifiz
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    11 September 2026
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Hi Timo.


Da gibt es wohl verschiedene Ansichten. Wenn ich es aus meiner bisherigen Gesamtlektüre im Forum her betrachte, scheint mir hier eine gewisse Tendenz zum Vorziehen von renommierten "Koryphäen-Kliniken" vorzuherrschen. Persönlich, aus Überlegung und beruflicher Erfahrung, tendiere ich eher dazu, nach Möglichkeit eine Behandlung in Nähe des Heimatortes zu empfehlen, solange keine gewichtigen spezifischen Gründe dagegen und für die entgegengesetzte Lösungsrichtung sprechen.


abifiz

TimoLupo antwortete auf Diagnose / Operation
22 Juni 2014 12:34
  • TimoLupo
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    11 September 2026
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Vielen vielen Dank schon einmal für die hilfreichen Antworten.

Morgen geht es erstmal ins Krankenhaus zur Behebung des Wirbelbruchs.

Ich würde gerne kurzfristig einen Onkologie-Termin vereinbaren. Gibt es Erfahrungen mit Onkologen im Bereich Bremerhaven, Bremen, Stade Hamburg? Gibt es konkrete Empfehlungen? WIr haben auch schon daran gedacht, in Heidelberg vorstellig zu werden..oder sollte man erst einmal in der Nähe des Heimatortes um Hilfe suchen..?

Gerne auch als private Nachricht. VIelen Dank.

Joerg antwortete auf Diagnose / Operation
18 Juni 2014 23:52
  • Joerg
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    11 September 2026
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Hallo Timo,
kann mich den Meinungen der Vorredner nur anschließen. Hier im Netz findet ihr unzählige Dinge und Informationen. Aus eigener Erfahrung möchte ich euch mit auf den Weg geben, dass ihr nicht zu viel auf Beiträge setzt, welche älter als zwei Jahre sind. Hier im Forum seid ihr bestens aufgehoben und könnt euch über jüngste Forschungsergebnisse informieren, und natürlich auch, und das ist eigentlich das wertvollste, euch mit erfahrenden Menschen, welche gleiche Probleme haben, austauschen.

Ich wünsche euch viel Glück, Kraft und gute Gedanken...

LG

Joerg