- Beiträge: 27
Vaidya antwortete auf Wieder eine Neue und eigentlich ging es mir doch recht gut....
04 Sep. 2013 17:02
- Vaidya
27 Beiträge seit
31 Juli 2013
31 Juli 2013
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Hey Kerstin,
es tut mir leid dass es dir so schlecht geht. ich habe einige Jahre in Kitwe gelebt, eine schöne Zeit, habe dort auch die med. Versorgung kennengelernt-Blinddarm raus, und meine dass du schon zurück solltest.
Vielleicht kannst du über eine reiseversicherung wie europassistance dein rückflug bei einem notfall absichern?
In Südafrika sind die beh. möglichkeiten gut aber wahrsch. nicht finanzierbar.
Alles Gute,
Vaidya
es tut mir leid dass es dir so schlecht geht. ich habe einige Jahre in Kitwe gelebt, eine schöne Zeit, habe dort auch die med. Versorgung kennengelernt-Blinddarm raus, und meine dass du schon zurück solltest.
Vielleicht kannst du über eine reiseversicherung wie europassistance dein rückflug bei einem notfall absichern?
In Südafrika sind die beh. möglichkeiten gut aber wahrsch. nicht finanzierbar.
Alles Gute,
Vaidya
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Vicky1964 antwortete auf Wieder eine Neue und eigentlich ging es mir doch recht gut....
04 Sep. 2013 06:49
- Vicky1964
0 Beiträge seit
11 September 2026
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Hallo Kerstin,
wenn man deine Zeilen liest, ist man trauig und sprachlos, welches Schicksal dich getroffen hat und dazu noch mit der Verantwortung für ein kleines Kind.
Als MGUS-Patientin mit der sozialen Sicherheit in Deutschland möchte ich dir doch empfehlen so schnell wie möglich das Sonnenleben in Afrika aufzugeben und hier notwendige medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Als dt. Staatsbürgerin und das wirst du wohl geblieben sein, hast du hier alle Rechte Hilfe in Anspruch zu nehmen und eine Krankenversicherung zu bekommen. In vielen Städten gibt es heute auch öffentliche internat. Schulen, nicht nur private, wo deine Tochter gut aufgehoben wäre.
Unter unserer Pflegevers. würdest du dann irgendwann Hilfe bekommen, wenn es mal Stunden und Tage gibt, an denen du Haushalt und Kind nicht mehr so gut alleine versorgen kannst.
In vielen Städten gibt es auch ehrenamtliche Omas und Opas, die sich stundenweise kümmern.....wenn du hier erst einmal keine Hilfe hast.
Die meisten Städte bieten inzwischen auch Ganztagsbeschulung an, so dass du diese auch manchmal erschöpfende Aufgabe einer Mutter ein paar Stunden ausschalten könntest und notwendige med. Wege, Therapien, etc. erledigen könntest.
Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Kraft und notwendige Unterstützung von dt. Angehörigen auf dem Weg zurück nach Deutschland.
Hier im Forum findest jedenfalls sehr viel menschlichen Zuspruch und das wird dir gut tun.
In einer Internet-Seite wie Jameda findest du z.B. in deiner neuen dt. Heimatstadt einen Onkologen. Dort werden Ärzte bewertet-von Patienten.
Liebe Grüsse aus der Ferne (Leverkusen)
Vicky
wenn man deine Zeilen liest, ist man trauig und sprachlos, welches Schicksal dich getroffen hat und dazu noch mit der Verantwortung für ein kleines Kind.
Als MGUS-Patientin mit der sozialen Sicherheit in Deutschland möchte ich dir doch empfehlen so schnell wie möglich das Sonnenleben in Afrika aufzugeben und hier notwendige medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Als dt. Staatsbürgerin und das wirst du wohl geblieben sein, hast du hier alle Rechte Hilfe in Anspruch zu nehmen und eine Krankenversicherung zu bekommen. In vielen Städten gibt es heute auch öffentliche internat. Schulen, nicht nur private, wo deine Tochter gut aufgehoben wäre.
Unter unserer Pflegevers. würdest du dann irgendwann Hilfe bekommen, wenn es mal Stunden und Tage gibt, an denen du Haushalt und Kind nicht mehr so gut alleine versorgen kannst.
In vielen Städten gibt es auch ehrenamtliche Omas und Opas, die sich stundenweise kümmern.....wenn du hier erst einmal keine Hilfe hast.
Die meisten Städte bieten inzwischen auch Ganztagsbeschulung an, so dass du diese auch manchmal erschöpfende Aufgabe einer Mutter ein paar Stunden ausschalten könntest und notwendige med. Wege, Therapien, etc. erledigen könntest.
Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Kraft und notwendige Unterstützung von dt. Angehörigen auf dem Weg zurück nach Deutschland.
Hier im Forum findest jedenfalls sehr viel menschlichen Zuspruch und das wird dir gut tun.
In einer Internet-Seite wie Jameda findest du z.B. in deiner neuen dt. Heimatstadt einen Onkologen. Dort werden Ärzte bewertet-von Patienten.
Liebe Grüsse aus der Ferne (Leverkusen)
Vicky
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Virginia57 antwortete auf Wieder eine Neue und eigentlich ging es mir doch recht gut....
02 Sep. 2013 22:46
- Virginia57
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11 September 2026
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Liebe Kerstin,
Dein Anfrage hat mich den ganzen Nachmittag beschäftigt. Es ist sicher nicht einfach, eine Entscheidung zu treffen und raten kann ich Dir nicht. Nur soviel: Das MM ist ein sehr schwere Krankheit, vor der man nicht die Augen verschließen kann. Ich wage zu bezweifeln, dass Du - wenn sich Dein Zustand verschlimmert - in Lusaka die nötige Behandlung bekommen kannst. Sicherlich gibt es dort die eine oder andere Privatklinik, aber das MM ist sehr speziell.
Hinzu kommen eventuelle Versicherungsprobleme. Chemotherapie und Medikamente sind sehr teuer.
Falls Du für das Auswärtige Amt arbeitest, bist Du natürlich abgesichert.
Es ist sicherlich schwer für Dich, Afrika zu verlassen. Aber wer sagt, dass Du nicht zurückkehren kannst, wenn Deine Krankheit zum Stillstand gekommen ist?
Falls es Deine Arbeits-Situation zulässt, würde ich in Deutschland da hinziehen, wo Du Verwandte und Freunde hast, die sich um Deine Tochter kümmern können, falls Du ins Krankenhaus musst. Gute Ärzte und Kliniken gibt es hier in jedem Bundesland.
Alles Gute
Virginia
Dein Anfrage hat mich den ganzen Nachmittag beschäftigt. Es ist sicher nicht einfach, eine Entscheidung zu treffen und raten kann ich Dir nicht. Nur soviel: Das MM ist ein sehr schwere Krankheit, vor der man nicht die Augen verschließen kann. Ich wage zu bezweifeln, dass Du - wenn sich Dein Zustand verschlimmert - in Lusaka die nötige Behandlung bekommen kannst. Sicherlich gibt es dort die eine oder andere Privatklinik, aber das MM ist sehr speziell.
Hinzu kommen eventuelle Versicherungsprobleme. Chemotherapie und Medikamente sind sehr teuer.
Falls Du für das Auswärtige Amt arbeitest, bist Du natürlich abgesichert.
Es ist sicherlich schwer für Dich, Afrika zu verlassen. Aber wer sagt, dass Du nicht zurückkehren kannst, wenn Deine Krankheit zum Stillstand gekommen ist?
Falls es Deine Arbeits-Situation zulässt, würde ich in Deutschland da hinziehen, wo Du Verwandte und Freunde hast, die sich um Deine Tochter kümmern können, falls Du ins Krankenhaus musst. Gute Ärzte und Kliniken gibt es hier in jedem Bundesland.
Alles Gute
Virginia
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AngelaR antwortete auf Wieder eine Neue und eigentlich ging es mir doch recht gut....
02 Sep. 2013 19:53
- AngelaR
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11 September 2026
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Liebe Kerstin,
Das Paradies verlassen müssen und dann nur in Kliniknähe als Argument das ist doch hartes Brot.
Hast Du denn irgendeine Freundesgruppe, Familie ect. in Deutschland, wo Du einen Anlaufpunkt hättest?
Schließlich willst Du ja auch nach einer eventuellen Behandlung einen Lebensort haben, wo Du Dich wohl fühlst und eventuell auch Deine Fähigkeiten einbringen kannst. Ich würde es jetzt nicht als Arbeit formulieren wollen, aber der Geist bleibt ja wach bei aller Krankheit und will was nachdenken dürfen und vielleicht auch Rückmeldung haben von anderen Menschen. Ich bin ja im Weggehen geübt, aber es waren immer Kontaktpersonen und Anlaufstellen, ein geistiger Austausch möglich, wenn nicht aus Arbeitsgründen, dann Freunde.
Ansonsten von der Gegend, der Verkehrsanbindung, der Freundlichkeit der Menschen würde mein Inneres zu Heidelberg / Mannheim ( S Bahn nach Heidelberg) und Umgebung tendieren, wenn man da überhaupt mitdenken kann. Freiburg?? Auch schön!
Was ist schon ein Äquivalent zu Afrika.....
Genieße es noch, so lange es geht und Dein Töchterlein die Freiheit hat, auf Bäumen rumzutollen.
Ich wünsche Dir alle Kraft und Gelassenheit, die insoweit möglich ist und denke an Dich auch aus der Ferne, die aber deutlich näher ist zu deutschen Kliniken......
die Angela aus France
PS: Ich werde hier schon als
Angel de Roquenégade bezeichnet, das ist doch was.....
Das Paradies verlassen müssen und dann nur in Kliniknähe als Argument das ist doch hartes Brot.
Hast Du denn irgendeine Freundesgruppe, Familie ect. in Deutschland, wo Du einen Anlaufpunkt hättest?
Schließlich willst Du ja auch nach einer eventuellen Behandlung einen Lebensort haben, wo Du Dich wohl fühlst und eventuell auch Deine Fähigkeiten einbringen kannst. Ich würde es jetzt nicht als Arbeit formulieren wollen, aber der Geist bleibt ja wach bei aller Krankheit und will was nachdenken dürfen und vielleicht auch Rückmeldung haben von anderen Menschen. Ich bin ja im Weggehen geübt, aber es waren immer Kontaktpersonen und Anlaufstellen, ein geistiger Austausch möglich, wenn nicht aus Arbeitsgründen, dann Freunde.
Ansonsten von der Gegend, der Verkehrsanbindung, der Freundlichkeit der Menschen würde mein Inneres zu Heidelberg / Mannheim ( S Bahn nach Heidelberg) und Umgebung tendieren, wenn man da überhaupt mitdenken kann. Freiburg?? Auch schön!
Was ist schon ein Äquivalent zu Afrika.....
Genieße es noch, so lange es geht und Dein Töchterlein die Freiheit hat, auf Bäumen rumzutollen.
Ich wünsche Dir alle Kraft und Gelassenheit, die insoweit möglich ist und denke an Dich auch aus der Ferne, die aber deutlich näher ist zu deutschen Kliniken......
die Angela aus France
PS: Ich werde hier schon als
Angel de Roquenégade bezeichnet, das ist doch was.....
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KPH antwortete auf Wieder eine Neue und eigentlich ging es mir doch recht gut....
02 Sep. 2013 12:59
- KPH
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11 September 2026
11 September 2026
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Hallo Kerstin,
sei herzlich aufgenommen in unseren Reihen.
Ich schließe mich der überwiegenden Meinung der Foristen an, mit der Entscheidung über einen Umzug nicht zu lange zu warten. Deine Lebenssituation hat mich sehr berührt und ich möchte mir gar nicht erst vorstellen, welche Kraft aufzuwenden ist, wenn das verflixte Myelom seine Arbeit quasi über Nacht intensiviert und dann auch noch ein solcher Umzug ansteht, weil ich auch glaube, dass die notwendige medizinische Versorgung hier in Deutschland eher gewährleistet ist.
Ich habe das Glück, zur Zeit nur 25 km entfernt von einer sehr kompetenten Uniklinik zu wohnen. Das ist schon sehr beruhigend. Aber auch ich habe mich schon mit dem Gedanken befasst, meinen Lebensmittelpunkt zu verlagern - nach Norddeutschland an Nord-/Ostsee - , weil es mir da viel besser geht. Und die Ortsnähe zu einer Fachklinik war da ein ganz entscheidendes Argument. Zu Ende gedacht habe ich das allerdings noch nicht - befinde mich noch in der Entscheidungsphase...
Du wirst die richtige Entscheidung treffen, davon bin ich überzeugt. Und Du hast das Glück, dass Dein Töchterchen einem Umzug aufgeschlossen gegenübersteht. Das erleichert solche Entscheidungen ungemein.
Ich denk an Dich und Deine Tochter.
Liebe Grüße aus dem Rheinland
Klaus
sei herzlich aufgenommen in unseren Reihen.
Ich schließe mich der überwiegenden Meinung der Foristen an, mit der Entscheidung über einen Umzug nicht zu lange zu warten. Deine Lebenssituation hat mich sehr berührt und ich möchte mir gar nicht erst vorstellen, welche Kraft aufzuwenden ist, wenn das verflixte Myelom seine Arbeit quasi über Nacht intensiviert und dann auch noch ein solcher Umzug ansteht, weil ich auch glaube, dass die notwendige medizinische Versorgung hier in Deutschland eher gewährleistet ist.
Ich habe das Glück, zur Zeit nur 25 km entfernt von einer sehr kompetenten Uniklinik zu wohnen. Das ist schon sehr beruhigend. Aber auch ich habe mich schon mit dem Gedanken befasst, meinen Lebensmittelpunkt zu verlagern - nach Norddeutschland an Nord-/Ostsee - , weil es mir da viel besser geht. Und die Ortsnähe zu einer Fachklinik war da ein ganz entscheidendes Argument. Zu Ende gedacht habe ich das allerdings noch nicht - befinde mich noch in der Entscheidungsphase...
Du wirst die richtige Entscheidung treffen, davon bin ich überzeugt. Und Du hast das Glück, dass Dein Töchterchen einem Umzug aufgeschlossen gegenübersteht. Das erleichert solche Entscheidungen ungemein.
Ich denk an Dich und Deine Tochter.
Liebe Grüße aus dem Rheinland
Klaus
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jürgenk antwortete auf Wieder eine Neue und eigentlich ging es mir doch recht gut....
02 Sep. 2013 11:51
- jürgenk
459 Beiträge seit
25 August 2011
25 August 2011
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- Beiträge: 459
Hallo Kerstin,
herzlich Willkommen im Forum.
Es wird nicht einfach sein, Dir zu raten. Stadium I ist noch harmlos. Aber bei Dir sind bereits Symptome und eine Anämie. Genau das ist ja das Verflixte an unserer Erkrankung, sie äußert sich bei jedem anders.
Weglaufen klappt jedenfalls nicht, das hast Du schon selbst bemerkt. Eine HD magst Du nicht, verständlich. Unter den Medizinern kommt immer mehr zur Diskussion, wie weit die neuen Medikamente (Thalidomid, Revlimid, Imnovid und Velkade, jeweils mit Dexa) nicht einen Vorteil gegenüber der HD mit SZT bringen. Die ersten drei kann man oral einnehmen. Ist das vielleicht eine Idee für Dich?
Die Laborwerte waren und sind mir gleich. Das Befinden zählt. Und das ist bei Dir nicht mehr rosig.
Aber Kerstin, von Medizin im Allgemeinen und dem Myelom speziell verstehe ich nichts.
Entscheiden musst Du allein genau wie die Frage zwischen dem tropischen Lusaka und irgendwo im kalten Deutschland.
Liebe Grüße
Jürgen
herzlich Willkommen im Forum.
Es wird nicht einfach sein, Dir zu raten. Stadium I ist noch harmlos. Aber bei Dir sind bereits Symptome und eine Anämie. Genau das ist ja das Verflixte an unserer Erkrankung, sie äußert sich bei jedem anders.
Weglaufen klappt jedenfalls nicht, das hast Du schon selbst bemerkt. Eine HD magst Du nicht, verständlich. Unter den Medizinern kommt immer mehr zur Diskussion, wie weit die neuen Medikamente (Thalidomid, Revlimid, Imnovid und Velkade, jeweils mit Dexa) nicht einen Vorteil gegenüber der HD mit SZT bringen. Die ersten drei kann man oral einnehmen. Ist das vielleicht eine Idee für Dich?
Die Laborwerte waren und sind mir gleich. Das Befinden zählt. Und das ist bei Dir nicht mehr rosig.
Aber Kerstin, von Medizin im Allgemeinen und dem Myelom speziell verstehe ich nichts.
Entscheiden musst Du allein genau wie die Frage zwischen dem tropischen Lusaka und irgendwo im kalten Deutschland.
Liebe Grüße
Jürgen
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