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rudi antwortete auf Immer was neues
28 Aug. 2011 22:52
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
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Hallo Jeanny,
lese dir mal folgende Seite vollständig durch, da sind eine Menge Informationen über Kiefernekrose durch Bifis zusammengetragen.
Auch Links zu Merkblättern sind enthalten.
www.prostatakrebse.de/informationen/html/nw_osteonekrose.html
lese dir mal folgende Seite vollständig durch, da sind eine Menge Informationen über Kiefernekrose durch Bifis zusammengetragen.
Auch Links zu Merkblättern sind enthalten.
www.prostatakrebse.de/informationen/html/nw_osteonekrose.html
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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Jeanny150765 antwortete auf Immer was neues
28 Aug. 2011 13:47
- Jeanny150765
- Autor
1161 Beiträge seit
17 Juni 2010
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Hallo Andreas,
vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen.Morgen sind wir nochmal bei einem anderen Arzt,mal sehen was der sagt.Wenn es dann so ist,dann muss es ja auch weitergehen und sicher wird meine Mutti auch diese Behandlung gut überstehen.Es ist ebend traurig,das die Bisphosphonate einerseits gut für die Knochen sind,aber leider diese wirklich unangenehme Nebenwirkung als Gefahr birgt.Ich werde berichten,wie es weitergeht.
@Kai
Danke für Dein Mitgefühl.Meine Mutti bekommt ZOMETA seit 05/2010 im vier wöchentl. Rytmus,zuletzt nach Therapieende alle sechs Wochen.Nun ist Pause.Sie hatte es nicht wegen der Knochen bekommen,da ist bei Ihr nichts,sondern weil Ihr Kalziumwert erhöht war.Nun das.Hatten gewußt das diese mögliche Nebenwirkung auftreten kann und immer Bange davor.Der Unterkiefer hat schon länger rumgemuckst,aber der Zahnarzt konnte nichts feststellen.Man sieht das wohl nicht gleich,sondern erst,wenn die Nekrose da ist.Na mal sehen,was morgen ist.
LG
Jeanny
vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen.Morgen sind wir nochmal bei einem anderen Arzt,mal sehen was der sagt.Wenn es dann so ist,dann muss es ja auch weitergehen und sicher wird meine Mutti auch diese Behandlung gut überstehen.Es ist ebend traurig,das die Bisphosphonate einerseits gut für die Knochen sind,aber leider diese wirklich unangenehme Nebenwirkung als Gefahr birgt.Ich werde berichten,wie es weitergeht.
@Kai
Danke für Dein Mitgefühl.Meine Mutti bekommt ZOMETA seit 05/2010 im vier wöchentl. Rytmus,zuletzt nach Therapieende alle sechs Wochen.Nun ist Pause.Sie hatte es nicht wegen der Knochen bekommen,da ist bei Ihr nichts,sondern weil Ihr Kalziumwert erhöht war.Nun das.Hatten gewußt das diese mögliche Nebenwirkung auftreten kann und immer Bange davor.Der Unterkiefer hat schon länger rumgemuckst,aber der Zahnarzt konnte nichts feststellen.Man sieht das wohl nicht gleich,sondern erst,wenn die Nekrose da ist.Na mal sehen,was morgen ist.
LG
Jeanny
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Kai antwortete auf Immer was neues
28 Aug. 2011 11:08
- Kai
-
165 Beiträge seit
02 Februar 2011
02 Februar 2011
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- Beiträge: 165
Hallo Jenny,
was ich da lesen muss, tut mir echt leid. Gerade, dass der geplante Urlaub dadurch gefährdet ist, ist wirklich schade. Hoffentlich klappt das noch.
Die Frage von Rudi würde mich auch interessieren: Wie bekommt deine Mutter denn schon die Zometa-Infusionen? Ich hatte bisher von den beschreibenen Kiefernekrosen noch gar nichts gehört.
Alles Gute für den morgen anstehenden Termin zwecks Zweitmeinung.
Liebe Grüße
Kai-Uwe
was ich da lesen muss, tut mir echt leid. Gerade, dass der geplante Urlaub dadurch gefährdet ist, ist wirklich schade. Hoffentlich klappt das noch.
Die Frage von Rudi würde mich auch interessieren: Wie bekommt deine Mutter denn schon die Zometa-Infusionen? Ich hatte bisher von den beschreibenen Kiefernekrosen noch gar nichts gehört.
Alles Gute für den morgen anstehenden Termin zwecks Zweitmeinung.
Liebe Grüße
Kai-Uwe
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AndreasR antwortete auf Immer was neues
27 Aug. 2011 15:08
- AndreasR
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo Jeanny,
im Sommer 2006 wurde ich wegen der bisphophonat-assoziierten Nekrose operiert. Im gesamten Unterkiefer wurde eine Menge nekrotischer Knochen abgetragen, dafür mussten alle unteren Zähne gezogen werden.
Die OP war nicht sonderlich dramatisch, aber der Verlust an Lebensqualität erheblich.Zwar konnte trotz des deutlich veränderten Unterkiefers eine einigermaßen passable Zahnprothese gebastelt werden, aber viele schöne Speisen kann ich nicht mehr beißen, statt Steak muss Lasagne herhalten.
Kiefernekrose ist in der Regel nicht heilbar. Morgen gehe ich wieder ins Krankenhaus und werde Montag erneut operiert. Weiterer Knochen muss weggrfräßt und eine Fistel geschlossen werden. Danach vier Tage Antibiotika i.v.
Behandelt werde ich in der Charité- Campus Benjamin Franklin (Klinikum Steglitz). Das Team um Prof. Hoffmeister ist m.E. in der Behandlung der Nekrosen sehr erfahren und kompetent.
Bei der vorstationären Aufnahme vorgestern sprach ich ganz kurz mit einem Arzt über das Problem allgemein.Er sagte mir
- Alle Bisphosphonate sind gleichermaßen risikobehaftet. Meine Ansicht, Zometa sei besonders gefährlich, ist falsch.
- Seit einem Jahr gibt es ein Mittel zur Knochenstärkung, das kein Bisphosphonat enthält. Auch dies verursacht Nekrosen. Dadurch ist man jetzt bei der Erforschung der Ursachen wieder ganz am Anfang.
- Kiefernekrosen sind nicht heilbar, aber behandelbar.
- Um das Risiko zu minimieren, hat sich lediglich die Antibiotika- Behandlung nach invasiven Zahnbehandlungen als einigermaßen sinnvoll erwiesen.
- Mundhygiene ist wichtig.
Viele Grüße und alles Gute,
Andreas
.
im Sommer 2006 wurde ich wegen der bisphophonat-assoziierten Nekrose operiert. Im gesamten Unterkiefer wurde eine Menge nekrotischer Knochen abgetragen, dafür mussten alle unteren Zähne gezogen werden.
Die OP war nicht sonderlich dramatisch, aber der Verlust an Lebensqualität erheblich.Zwar konnte trotz des deutlich veränderten Unterkiefers eine einigermaßen passable Zahnprothese gebastelt werden, aber viele schöne Speisen kann ich nicht mehr beißen, statt Steak muss Lasagne herhalten.
Kiefernekrose ist in der Regel nicht heilbar. Morgen gehe ich wieder ins Krankenhaus und werde Montag erneut operiert. Weiterer Knochen muss weggrfräßt und eine Fistel geschlossen werden. Danach vier Tage Antibiotika i.v.
Behandelt werde ich in der Charité- Campus Benjamin Franklin (Klinikum Steglitz). Das Team um Prof. Hoffmeister ist m.E. in der Behandlung der Nekrosen sehr erfahren und kompetent.
Bei der vorstationären Aufnahme vorgestern sprach ich ganz kurz mit einem Arzt über das Problem allgemein.Er sagte mir
- Alle Bisphosphonate sind gleichermaßen risikobehaftet. Meine Ansicht, Zometa sei besonders gefährlich, ist falsch.
- Seit einem Jahr gibt es ein Mittel zur Knochenstärkung, das kein Bisphosphonat enthält. Auch dies verursacht Nekrosen. Dadurch ist man jetzt bei der Erforschung der Ursachen wieder ganz am Anfang.
- Kiefernekrosen sind nicht heilbar, aber behandelbar.
- Um das Risiko zu minimieren, hat sich lediglich die Antibiotika- Behandlung nach invasiven Zahnbehandlungen als einigermaßen sinnvoll erwiesen.
- Mundhygiene ist wichtig.
Viele Grüße und alles Gute,
Andreas
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Jeanny150765 antwortete auf Immer was neues
27 Aug. 2011 11:26
- Jeanny150765
- Autor
1161 Beiträge seit
17 Juni 2010
17 Juni 2010
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- Beiträge: 1161
Hallo Rudi,
ja......auch dieses Problem wird behoben.
Es ist trotzdem sch.....
Haben am Montag einen Termin bei einem anderen Kiefernarzt wegen einer Zweitmeinung,denn es liegt kein offener Kiefer vor,bin da ein wenig skeptisch,ob da gleich eine Kieferabtragung sein muss.Mal sehen.
Ist denn die jetzige Antibiotikatherapie schädlich bezüglich auf die Grunderkrankung?
Hatte schon einmal jemand hier solch eine OP (Kieferabtragung) und wie war diese,schlimm?
LG
Jeanny
ja......auch dieses Problem wird behoben.
Es ist trotzdem sch.....
Haben am Montag einen Termin bei einem anderen Kiefernarzt wegen einer Zweitmeinung,denn es liegt kein offener Kiefer vor,bin da ein wenig skeptisch,ob da gleich eine Kieferabtragung sein muss.Mal sehen.
Ist denn die jetzige Antibiotikatherapie schädlich bezüglich auf die Grunderkrankung?
Hatte schon einmal jemand hier solch eine OP (Kieferabtragung) und wie war diese,schlimm?
LG
Jeanny
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rudi antwortete auf Immer was neues
23 Aug. 2011 12:18
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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- Beiträge: 2203
Hallo Jeanny,
das sind keine guten Nachrichten.
Aber es ist schon Jahrelang bekannt, daß vorwiegend ZOMETA diese Kiefernekrosen bei längerer Einnahme verursacht und trotzdem wird es fleißig von den Ärzten weiter verschrieben bzw. angewendet.
Wenn selbst mein Hausarzt schon sagt, daß er mehrere Patienten hat, die durch Zometa Infusionen Kiefernekrosen entwickelt haben, dann kann doch nicht behauptet werden, daß das Problem vernachlässigbar klein nur im wenige Prozentbereich liegt:bang:
Wie lange hat denn deine Mutter jetzt schon Zometa genommen und hat sie es alle 4 Wochen bekommen?
Aber laßt Euch nicht unterkriegen, auch dieses Problem wird behoben und dann geht es weiter mit dem Leben.
das sind keine guten Nachrichten.
Aber es ist schon Jahrelang bekannt, daß vorwiegend ZOMETA diese Kiefernekrosen bei längerer Einnahme verursacht und trotzdem wird es fleißig von den Ärzten weiter verschrieben bzw. angewendet.
Wenn selbst mein Hausarzt schon sagt, daß er mehrere Patienten hat, die durch Zometa Infusionen Kiefernekrosen entwickelt haben, dann kann doch nicht behauptet werden, daß das Problem vernachlässigbar klein nur im wenige Prozentbereich liegt:bang:
Wie lange hat denn deine Mutter jetzt schon Zometa genommen und hat sie es alle 4 Wochen bekommen?
Aber laßt Euch nicht unterkriegen, auch dieses Problem wird behoben und dann geht es weiter mit dem Leben.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
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