- gast
15 August 2026
Bei meiner Mutter ist seit Mai MM diagnostiziert. Seit dem bin ich damit beschäftigt, die Ergebnisse neuerer Studien zu lesen, um so die Hoffnung nicht sterben zu lassen, dass alles wieder gut wird - oder zumindest ok für eine Zeit.
Ich habe Hilfe gefunden beim APMM und war davon überzeugt, dass wir das "Arschloch", wie meine Mutter ihr MM getauft hat, in den Griff bekommen. Die Hoffnung lag bei der Stammzellentransplantation.
Thalidomid und Velcade sind gelaufen. An diesem Wochenende sollten die Stammzellen gefischt werden.
Ein kleiner Infekt kam in die Quere... Also Verzögerung.
Heute nun die Auskunft des Arztes:
Der Körper meiner Mutter schwemmt keine Stammzellen aus. Die Therapie wird abgebrochen und nach einer neuen Therapie gesucht.
Unsere Hoffnung der letzten Monate also eine brauchbare Remission durch Stammzellentansplant zu erreichen ist verschwunden.
Alle anderen Therapien sind weitaus weniger Erfolg versprechend. Auf einmal geht es nicht mehr um Jahre - sondern nur noch um Monate mit eingeschränkter Lebensqualität.
Sehe ich das richtig?
Ich bin dankbar für jeden Hinweis, der die Wartezeit bis morgen verkürzt.
Danke!
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- lisa_kotschi
-
27 Oktober 2009
weißt Du zufällig, womit die Stammzellen mobilisiert werden sollten.
Mit dem Wachstumsfaktor G-CSF?
Bei denjenigen, bei denen keine oder kaum Stammzellen geerntet werden können, wird neuerdings Plerixafor (Mozobil®) eingesetzt.
Gerade gestern habe ich eine email von einem Angehörigen erhalten, dessen Frau gerade die 3. autologe Stammzeltransplantation (ASZT) erhält und keine Stammzellen mehr hatte. Sie wurde erfolgreich mit Plerifaxor behandelt. Auch sonst hört man Positives darüber.
Mach' Dich doch schlau, wie bei Deiner Mutter mobilisiert wurde.
Lass Dich nicht entmutigen.
Lisa
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- leopoldi
-
23 Oktober 2009
nein, so solltest Du das nicht sehen. Es gibt durchaus Patienten, vor allem ältere Patienten, die bewusst eine Transplantation ablehnen und mit konventioneller Chemotherapie auch gute Remissionen erreichen.
Wie wurden die Stammzellen Deiner Mutter mobilisiert? Wie oft bekam sie Wachstumsfaktoren, wie lange hat man zugewartet?
Herkömmlich geschah die Stimulation mittels G-CSF (Neupogen o.ä.). Seit einiger Zeit gibt es ein Medikament namens Plerixafor (auch AMD 3100), das auch in vielen Fällen, die mit G-CSF nicht mobilisieren konnten, Erfolg gezeigt hat.
Dir und Deiner Mutter alles erdenklich Gute!
LGe
Monika
Hab gerade nach dem Senden festgestellt, dass Lisa mir zuvorgekommen ist.
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- gast
15 August 2026
Jetzt muss ich abwarten, bis wir einen Arzt zu fassen kriegen. Meine Mutter widerspricht sich ständig.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Caro
23 Oktober 2009
zu den neueren Stammzellförderungs Medikamenten haben meine Vorschreiber schon gepostet. Das solltest du unbedingt mit euren Ärzten abklären, vor allem bevor nachher eine Therapie mit Melphalan beispielsweise begonnen wird. Denn dann ist wohl in jedem Falle Schluss mit Stammzellensammeln. Ich weiß ja nicht in welcher Region ihr wohnt, aber ich würde mir ggfalls eine Zweitmeinung einholen. Es gibt natürlich da Heidelberg und Würzburg, aber auch sonst vielerorts in Deutschland sehr kompetente Kliniken, die sich auf diese Krankheit spezalisiert haben.
Auf der anderen Seite ist es nicht das Ende, wenn keine Stammzellentransplantation gemacht werden kann. Durch die neueren Medikamente kann auch so eine gute, langanhaltende Remission mit guter Lebensqualität erreicht werden.
Alles Gute für Euch
Caro
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Karsten
-
22 April 2010
lisa_kotschi_apmm schrieb: Lieber Gast,
weißt Du zufällig, womit die Stammzellen mobilisiert werden sollten.
Mit dem Wachstumsfaktor G-CSF?
Bei denjenigen, bei denen keine oder kaum Stammzellen geerntet werden können, wird neuerdings Plerixafor (Mozobil®) eingesetzt.
Gerade gestern habe ich eine email von einem Angehörigen erhalten, dessen Frau gerade die 3. autologe Stammzeltransplantation (ASZT) erhält und keine Stammzellen mehr hatte. Sie wurde erfolgreich mit Plerifaxor behandelt. Auch sonst hört man Positives darüber.
Mach' Dich doch schlau, wie bei Deiner Mutter mobilisiert wurde.
Lass Dich nicht entmutigen.
Lisa
Hallo Lisa,
möchte gern mal eine Zwischenfrage stellen zum Plerifaxor.
So wie ich dein geschriebenes verstehe hat die Patientin von der du hier berichtest zum zweiten mal abgesammelt um eine 3.autologe machen zu können?
Wenn dem so ist wieviel Zeit lagen zwischen beiden Spenden?
Mehere Jahre oder vielleicht sogar weniger als ein Jahr?
Vielen Dank und beste Grüße
Karsten
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
