AMMonline

     

Nebenwirkungen von Revlimid wurde erstellt von archiv
23 März 2009 06:52
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Dies ist der erste Beitrag dieses Themas, verfasst von "Elisabeth" am 23. März 2009 um 06:52 Uhr.

Meine 67-jährige Mutter ist nachweisbar an den Nebenwirkungen des Revlimid gestorben und das nach erst 14-tägiger Einnahme!!!

archiv antwortete auf Nebenwirkungen von Revlimid
23 März 2009 06:52
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    15 August 2026

Dies ist der erste Beitrag dieses Themas, verfasst von "Elisabeth" am 23. März 2009 um 06:52 Uhr.

Meine 67-jährige Mutter ist nachweisbar an den Nebenwirkungen des Revlimid gestorben und das nach erst 14-tägiger Einnahme!!!

archiv antwortete auf Nebenwirkungen von Revlimid
23 März 2009 13:11
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Rudi S" am 23. März 2009 um 13:11 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Revlimid von Elisabeth" geschrieben am 23. März 2009 um 06:52 Uhr.

Hallo Elisabeth,

das tut mir sehr leid wenn es so passiert ist.
Aber ein Restrisiko besteht immer bei solchen Medikamenten und Behandlungen.

Was hat denn das Revlimid nachweisbar ausgelöst, wenn man fragen darf?

Lieben Gruß
Rudi

archiv antwortete auf Nebenwirkungen von Revlimid
23 März 2009 20:09
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "sergio" am 22. März 2009 um 16:34 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Rudi S" geschrieben am 21. März 2009 um 23:05 Uhr.

Hallo,
tja dann ist es fuer mich eh zu "spaet"...,
Ich hatte vor der Prozedur auch nach Alternativen gefragt, die einzige waere gewesen, in Vollnarkose dann die Blutstammzellen direkt aus dem Knochenmark zu saugen, aber dann waeren ja auch eventuelle Plasmazellen mitgespuelt worden, ansonsten dann keine SZT vornehmen und sich auf die Medikamente verlassen?
Ich glaube, wenn man ein aktives MM hat, dann konzentriert man sich auf das Machbare und waegt auch die Risiken anders ab.
Haette gerne auf die SZT verzichtet, genauso auf das Velcade und Thalidomid.
Mit MGUS oder smoldering MM wuerde ich auch alles tun, damit es in ein aktives MM kippt.

Uebrigens, bin seit Freitag im KH, gestern gab es Melphalan, heute Uebelkeit und Langeweile, zum Glueck nix ernsthafteres, morgen bekomme ich meine Stammzellen zureueck (hoffentlich sauber!!). Strahlender Sonnenschein und Blick auf die Huegel hinter Bologna, aber es werden harte Tage...
Also Rudi, bitte nix negatives in den naechsten Wochen ;), capito?
gruss
sergio














archiv antwortete auf Nebenwirkungen von Revlimid
24 März 2009 10:39
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Margret Winkler" am 24. März 2009 um 10:39 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Revlimid von Elisabeth" geschrieben am 23. März 2009 um 06:52 Uhr.

Liebe Elisabeth,

dein Beitrag macht mich betroffen. Man spürt deinen Schmerz, aber auch deine Verbitterung, deine Selbstvorwürfe. Leider kann ich dir nicht per persönlicher Mail antworten, daher tue ich es hier öffentlich.

Ja, wir alle wissen, dass die zur Verfügung stehenden und zahlenmäßig eng begrenzten Therapiemöglichkeiten oft der verzweifelte Versuch sind, "die Pest mit der Cholera" zu bekämpfen. Das birgt erhebliche Risiken.

Wir verdrängen das, weil wir es verdrängen müssen.

Aber: Was ist die ergebnissichere Alternative?

- Gab es eine Alternative für deine Mutter, die ihr mit Sicherheit (!) ein längeres und lebenswertes Überleben geboten hätte, ohne (!) die fatalen Nebenwirkungen???
- Gibt es eine für jeden anderen Patienten und Angehörigen hier im Forum?

Ob es die Nebenwirkungen von Revlimid, Thalidomid oder Velcade sind, oder ob es das Myelom selbst ist, das letztlich zum Tod führt - das bleibt für den Patienten und seine Angehörigen am Ende fast gleich. Das ist grausam, das ist zynisch, aber das ist bei einer (noch) nicht heilbaren Krebserkrankung dieser Ausprägung leider eine Tatsache.

Du hättest selbst bei der Entscheidung für ein anderes Medikament keine Sicherheit, dass deine Mutter damit länger/besser überlebt hätte.

Und so wie dir geht es uns allen hier.

Niemand von uns trägt eine persönliche Schuld: Nicht dafür, dass die Diagnose "Krebs" uns zufällig traf und einen tiefen Einschnitt in unser Leben bedeutet hat und nicht dafür, dass wir uns nach bestem Wissen und Gewissen für oder gegen eine Therapie entscheiden. Wir alle leben letztlich in der Hoffnung, das Richtige zum richtigen Zeitpunkt getan zu haben. Hoffnung - nicht Gewissheit.

Ich wünsche dir, dass du dich von den Vorwürfen und Selbstzweifeln befreien kannst. Vielleicht nicht heute und nicht morgen, aber mit einigem zeitlichen Abstand wird dir das gelingen. Ich hoffe, dass du Frieden mit dir selbst schliessen kannst. Und dass du in dankbarer Erinnerung an deine Mutter zurückdenken kannst.

Alles Liebe dir,
Margret Winkler

archiv antwortete auf Nebenwirkungen von Revlimid
25 März 2009 14:49
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Elisabeth" am 25. März 2009 um 14:49 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Margret Winkler" geschrieben am 24. März 2009 um 10:39 Uhr.

Liebe Margret, ich danke Dir für Deine Mail. Es stimmt schon, dass jeder nach besten Wissen und Gewissen handelt, so habe ich es ja auch getan, obwohl ich genauestens über mögliche Nebenwirkungen informiert war. Ich hatte jedoch die Hoffnung, dass diese nicht unbedingt bei meiner Mutter eintreten. Zur Zeit flüchte ich ein wenig in den Trostgedanken, dass meiner Mutter ein weiterer, mit Sicherheit schlimmer Leidensweg erspart geblieben ist. Im Moment ist alles einfach noch zu nah und zu frisch, es tut einfach weh. Ich weiss auch, dass der Schmerz irgendwann nachläßt. Herzliche Grüße Claudia