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Ermutigende Zukunft wurde erstellt von bernd
18 Dez. 2010 13:34
  • bernd
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    15 August 2026
Hallo,

wenn man die Ergebnisse der ASH-Tagung betrachtet und ansonsten verfolgt, was sich neues tut, dann ist das für die Mehrzahl von uns sehr ermutigend.
Nehmen wir das Beispiel Revlimid-Therapie. Zuerst gab es Thalidomid mit sehr vielen Nebenwirkungen (Neurophatien usw.). Jetzt gibt es Revlimid (Lenalidomid) mit einem geringeren Nebenwirkungsspektrum. In 1-2 Jahre kommt Pomalidomid mit noch weniger Nebenwirkungen.
Bei Bortezomib (Velcade) ist es ähnlich. Der Nachfolger Carfilzomib steht schon fest und hat deutlich weniger Nebenwirkungen, vor allem bei den Neurophatien.

Wir können vielleicht davon ausgehen, dass in Kürze Medikamente vorliegen, die , wie bei anderen Erkrankungen, in minimaler Dosis zum Dauergebrauch geeignet sind. Das würde für viele von uns bedeuten, dass wir über Jahre hinaus "gerettet" sind.

Daraus ergibt sich auch die Frage, ob in Zukunft die autologe und besonders die allogene Transplantation mit doch erheblichen Nebenwirkungen und Risiken noch den Stellenwert haben werden,
den sie heute noch besitzen.

Fazit: The future is ours!!!!

Gruß

bernd

christine antwortete auf Ermutigende Zukunft
18 Dez. 2010 13:42
  • christine
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www.myelomabeacon.com/news/2010/12/17/ea...a-patients-ash-2010/

Hallo Bernd
das denke ich auch - allerdings hat die vorliegende Studie wohl auch ziemlich bestätigt, dass eine autologe HD direkt nach Revlimid Vortherapie doch besser ist als abzuwarten und die "späte Version" zu wählen. Rudi`s Studie oder ähnlich/abgewandelt ist zurzeit also das vernünftigste. Welches Medikament aber und in welcher Kombination und Dauer....? Das wird uns noch viele Jahre beschäftigen. Schöne Grüsse aus dem Norden!

Harry antwortete auf Ermutigende Zukunft
18 Dez. 2010 15:32
  • Harry
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    15 August 2026
Hallo Bernd,
im Prinzip bin ich ganz Deiner Meinung, aber mir bleibt nicht die Zeit auf die Medikamente zu warten, mein Myelom lässt sich immer nur kurzzeitig bändigen und die Remissionszeiten werden immer kürzer, so dass ich mich doch für die allogene SZT entschieden habe, was aber nicht bedeutet, dass ich nicht auch von den neuen Medis profitieren kann, wenn ich die Aktion Anfang nächsten Jahres "überlebe".

Liebe Grüße aus dem Universitätsklinikum Würzburg

Harry

joseph antwortete auf Ermutigende Zukunft
18 Dez. 2010 16:08
  • joseph
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    15 August 2026
Hallo Harry

Nicht so schwarz sehen, es wird schon klappen, ich drück dir feste die Daumen

Du hast dir doch gute Allo-Stammis beim Weihnachtsmann reserviert, also, was kann da schief gehen

MFG

Joseph

Harry antwortete auf Ermutigende Zukunft
18 Dez. 2010 17:35
  • Harry
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    15 August 2026

Hallo Joseph,
danke für Deine Worte. Bin da auch ganz optimistisch. Wenn ich den Beipackzettel von teilweise harmlosen Medikamenten lese ("können zum Tode führen" oder sonstige schwerwie-
gende Nebenwirkungen, dann gibts wohl keinen großen Unterschied zwischen "Aspirin" und Allogener SZT" (Zwinker).

Vorweihnachtliche Grüße aus der Uni Würzburg

Harry
(Mein Motto: "Das Leben ist hart - ich bin es auch"

leopoldi antwortete auf Ermutigende Zukunft
18 Dez. 2010 18:28
  • leopoldi
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    23 Oktober 2009

Harry schrieb: (Mein Motto: "Das Leben ist hart - ich bin es auch"


Hallo Harry,

nicht so bescheiden ...!
Der Spruch hieß schon immer:
Das Leben ist hart - doch ich bin härter!

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Gipfel momentan nicht so hoch ist wie bei der Autologen. Ich wünsche Dir alles Gute für die anstehende Therapie.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~