Doppel Auto SZT besser als eine. Langzeitergebnis wurde erstellt von rudi
30 Nov. 2010 19:14
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo,
das bestärkt mich in meiner DSMM XII Studie den kompletten Weg mit doppelter SZT durchzumachen.
hier der Link mit dem Text:
www.myelomabeacon.com/deutsch/2010/11/23...ation-uberlegen-ist/
das bestärkt mich in meiner DSMM XII Studie den kompletten Weg mit doppelter SZT durchzumachen.
hier der Link mit dem Text:
www.myelomabeacon.com/deutsch/2010/11/23...ation-uberlegen-ist/
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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leopoldi antwortete auf Doppel Auto SZT besser als eine. Langzeitergebnis
01 Dez. 2010 09:45
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo,
mir stellt sich da die Frage, nach welchen Kriterien Einzel- bzw. Tandemtransplantation gewählt wurde.
Mein Mann hatte mit der t4;14 nach Vorbehandlung mit Velcade-Cyclo-Dexa bereits vor der ersten Autologen eine CR. Deshalb wurde auf die zweite Transplantation verzichtet. Man hat aber damals schon erwähnt, dass mit dieser Translokation gute Remissionen erreicht werden, die leider meist nicht von langer Dauer sind. Ob in dem Fall auch nach der ersten Transplantation gesammelte Zellen besser gewesen wären?
In der Praxis ist es doch tatsächlich so, dass eine zweite angehängt wird, wenn keine CR erreicht wurde. Ich habe den Eindruck, dass Patienten mit normalem Risikoprofil, auch mit nur guter Teilremission, generell längere ereignisfreie Zeiten haben. ... aber da schließt sich der Kreis und wieder steht da die Frage, ob man das auf die Tandem schieben kann ... ??:roll:??
LGe
Monika
mir stellt sich da die Frage, nach welchen Kriterien Einzel- bzw. Tandemtransplantation gewählt wurde.
Mein Mann hatte mit der t4;14 nach Vorbehandlung mit Velcade-Cyclo-Dexa bereits vor der ersten Autologen eine CR. Deshalb wurde auf die zweite Transplantation verzichtet. Man hat aber damals schon erwähnt, dass mit dieser Translokation gute Remissionen erreicht werden, die leider meist nicht von langer Dauer sind. Ob in dem Fall auch nach der ersten Transplantation gesammelte Zellen besser gewesen wären?
In der Praxis ist es doch tatsächlich so, dass eine zweite angehängt wird, wenn keine CR erreicht wurde. Ich habe den Eindruck, dass Patienten mit normalem Risikoprofil, auch mit nur guter Teilremission, generell längere ereignisfreie Zeiten haben. ... aber da schließt sich der Kreis und wieder steht da die Frage, ob man das auf die Tandem schieben kann ... ??:roll:??
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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GiselaKöenig antwortete auf Doppel Auto SZT besser als eine. Langzeitergebnis
01 Dez. 2010 09:53
- GiselaKöenig
378 Beiträge seit
26 Oktober 2009
26 Oktober 2009
Hallo Rudi,
das Du bestärkt wirst durch solch einen Bericht finde ich sehr gut und ich bin der Meinung, dass du sicherlich auch den richtigen Weg gehen wirst. Nur bitte erlaube mir eine Anmerkung:
In diesem Bericht steht u.a.
"Zur Zeit der Studie waren neuere Medikamente wie Thalidomid, Revlimid (Lenalidomid) und Velcade (Bortezomib) für die Behandlung des Myeloms noch nicht zugelassen."!!!!!!
Das ist eine ganz wichtige Info!!!!
Als ich die Überschrift gelesen habe, wurde ich ein wenig unruhig, denn ich bin, so wie vielleicht viele andere Pat. auch nur einmal transplantiert worden. Allerdings habe ich Bortezomib bekommen und darüber liegen noch keine Langzeitstudien vor!!
Meine Zweifel wurden wieder stärker ob die Entscheidung die ich 2007 getroffen hatte, richtig war. Als ich dann diesen Satz gelesen habe wurde es mir gleich besser, denn über den Zeitraum den man bis jetzt mit den neuen Med.beurteilen kann gibt es verschiedene Meinungen.
Ich denke jeder Mensch ist anders und reagiert auch auf Medikamente anders und jeder muß für sich entscheiden welchen Weg er geht. Ich finde die Überschrift ist von diesem Bericht nicht gut gewählt worden. Es müßte dabei stehen mit welchen Med. die Doppeltransplantationen gegenüber der einfachen überlegen ist.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!!!!!!!!!!!!!!
Viele Grüße
Gisela
das Du bestärkt wirst durch solch einen Bericht finde ich sehr gut und ich bin der Meinung, dass du sicherlich auch den richtigen Weg gehen wirst. Nur bitte erlaube mir eine Anmerkung:
In diesem Bericht steht u.a.
"Zur Zeit der Studie waren neuere Medikamente wie Thalidomid, Revlimid (Lenalidomid) und Velcade (Bortezomib) für die Behandlung des Myeloms noch nicht zugelassen."!!!!!!
Das ist eine ganz wichtige Info!!!!
Als ich die Überschrift gelesen habe, wurde ich ein wenig unruhig, denn ich bin, so wie vielleicht viele andere Pat. auch nur einmal transplantiert worden. Allerdings habe ich Bortezomib bekommen und darüber liegen noch keine Langzeitstudien vor!!
Meine Zweifel wurden wieder stärker ob die Entscheidung die ich 2007 getroffen hatte, richtig war. Als ich dann diesen Satz gelesen habe wurde es mir gleich besser, denn über den Zeitraum den man bis jetzt mit den neuen Med.beurteilen kann gibt es verschiedene Meinungen.
Ich denke jeder Mensch ist anders und reagiert auch auf Medikamente anders und jeder muß für sich entscheiden welchen Weg er geht. Ich finde die Überschrift ist von diesem Bericht nicht gut gewählt worden. Es müßte dabei stehen mit welchen Med. die Doppeltransplantationen gegenüber der einfachen überlegen ist.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!!!!!!!!!!!!!!
Viele Grüße
Gisela
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rudi antwortete auf Doppel Auto SZT besser als eine. Langzeitergebnis
01 Dez. 2010 10:18
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo,
das Problem ist ja generell, daß Langzeitergebnisse von Studien erst nach 10 bis 15 Jahren zur Verfügung stehen. Damit sind die Studien automatisch schon vor 10 bis 15 Jahren gelaufen mit aus heutiger Sicht total "veralteten" Schemata.
Über die in den letzten drei Jahren durchgeführten Therapien mit Einschluß der neuen Medikamente wird man Langzeitergebnisse auch erst in 10 bis 15 Jahren veröffentlichen können und dann sind diese Verfahren wahrscheinlich auch schon als total veraltet eingestuft.
Letztendlich hängt wohl vieles von der Genetik der Myelomzellen und vom individuellen Glück des einzelnen Patienten ab.
Und bei diesen Langzeitergebnissen wäre z.B. interessant gewesen wie die Zytogenetik der einzelnen Patienten war. Dann könnte man einen klaren Trend erkennen, daß z.B. nur Hyperdiploide Myelom Patienten eine Chance auf Ereignisfreies Überleben und Gesamtüberleben von 10 Jahren und mehr nach Doppel Autologer bzw. Einzel Autologer SZT haben.
Egal wie alle Statistiken in den letzten 20 Jahren aussahen, es ist fast immer nur ein Anteil von 20-30 % aller Myelompatienten, die es überhaupt auf Überlebensraten von 10 Jahren und mehr bringen.
Die neuen Medis bringen oft hervorregende und schnelle Gute Remissionen, aber ob das Gesamtüberleben nach Therapie auch signifikant verlängert werden kann ist nicht in allen Fällen gesichert.
das Problem ist ja generell, daß Langzeitergebnisse von Studien erst nach 10 bis 15 Jahren zur Verfügung stehen. Damit sind die Studien automatisch schon vor 10 bis 15 Jahren gelaufen mit aus heutiger Sicht total "veralteten" Schemata.
Über die in den letzten drei Jahren durchgeführten Therapien mit Einschluß der neuen Medikamente wird man Langzeitergebnisse auch erst in 10 bis 15 Jahren veröffentlichen können und dann sind diese Verfahren wahrscheinlich auch schon als total veraltet eingestuft.
Letztendlich hängt wohl vieles von der Genetik der Myelomzellen und vom individuellen Glück des einzelnen Patienten ab.
Und bei diesen Langzeitergebnissen wäre z.B. interessant gewesen wie die Zytogenetik der einzelnen Patienten war. Dann könnte man einen klaren Trend erkennen, daß z.B. nur Hyperdiploide Myelom Patienten eine Chance auf Ereignisfreies Überleben und Gesamtüberleben von 10 Jahren und mehr nach Doppel Autologer bzw. Einzel Autologer SZT haben.
Egal wie alle Statistiken in den letzten 20 Jahren aussahen, es ist fast immer nur ein Anteil von 20-30 % aller Myelompatienten, die es überhaupt auf Überlebensraten von 10 Jahren und mehr bringen.
Die neuen Medis bringen oft hervorregende und schnelle Gute Remissionen, aber ob das Gesamtüberleben nach Therapie auch signifikant verlängert werden kann ist nicht in allen Fällen gesichert.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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sergio antwortete auf Doppel Auto SZT besser als eine. Langzeitergebnis
01 Dez. 2010 10:34
- sergio
479 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
hallo Rudi,
schoen von dir zu lesen, heisst, dass es dir doch ganz gut geht!!
Also bei einer Pat.veranstaltung ging es auch um CR und ereignisfreies Ueberleben, da sagte der hiesige Professor, dass an ihrem Zentrum alle, die ein laengeres Ueberleben haetten, 10 Jahre oder so, keine zytogenetischen Veraenderungen gehabt haetten.
Ich denke das spielt eine Rolle, und auch in dieser Studie/Statistik ist leider nicht angegeben ob die Langzeitueberlebenden zytogenet. Veraenderungen hatten/haben.
Alle Experten meinen, mit den neuen Meds. gelten die jetzigen langfristigen Statistiken nicht.
Ja, wenn man Glueck hat und alles passt, und die LQ auch mitspielt. Aber leider, leider sehen und lesen wir hier immer wieder, dass das nicht immer der Fall ist.
Das soll nicht entmutigend sein, aber man sollte vielleicht eine genauere Diagnostik und Feststellung der Risikoprofile generell und vergleichbar einfuehren.
schoen von dir zu lesen, heisst, dass es dir doch ganz gut geht!!
Also bei einer Pat.veranstaltung ging es auch um CR und ereignisfreies Ueberleben, da sagte der hiesige Professor, dass an ihrem Zentrum alle, die ein laengeres Ueberleben haetten, 10 Jahre oder so, keine zytogenetischen Veraenderungen gehabt haetten.
Ich denke das spielt eine Rolle, und auch in dieser Studie/Statistik ist leider nicht angegeben ob die Langzeitueberlebenden zytogenet. Veraenderungen hatten/haben.
Alle Experten meinen, mit den neuen Meds. gelten die jetzigen langfristigen Statistiken nicht.
Ja, wenn man Glueck hat und alles passt, und die LQ auch mitspielt. Aber leider, leider sehen und lesen wir hier immer wieder, dass das nicht immer der Fall ist.
Das soll nicht entmutigend sein, aber man sollte vielleicht eine genauere Diagnostik und Feststellung der Risikoprofile generell und vergleichbar einfuehren.
Sergio
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leopoldi antwortete auf Doppel Auto SZT besser als eine. Langzeitergebnis
01 Dez. 2010 10:46
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo,
hab mich grad blöd ausgedrückt :oops:. Dass Patienten ohne genetisches Risiko längere ereignisfreie Zeiten haben als Hochrisikopatienten ist natürlich nicht schlauerweise "mein Eindruck". Ich meinte, weil Hochrisikopatienten oft schnell, aber nur kurzweilig, gut ansprechen während Patienten ohne genetische Veränderung hingegen auch mit nur Teilremission sowieso längere Erfolge haben. Deshalb die Frage, ob man den Erfolg unbedingt der Tandem zuschreiben kann oder ob er auf die genetischen Veränderungen zurückzuführen ist.
Aber wie Gisela sagt, jeder ist anders und spricht anders an. Jeder muss seinen Weg gehen und seine Entscheidungen treffen.
LGe
Monika
hab mich grad blöd ausgedrückt :oops:. Dass Patienten ohne genetisches Risiko längere ereignisfreie Zeiten haben als Hochrisikopatienten ist natürlich nicht schlauerweise "mein Eindruck". Ich meinte, weil Hochrisikopatienten oft schnell, aber nur kurzweilig, gut ansprechen während Patienten ohne genetische Veränderung hingegen auch mit nur Teilremission sowieso längere Erfolge haben. Deshalb die Frage, ob man den Erfolg unbedingt der Tandem zuschreiben kann oder ob er auf die genetischen Veränderungen zurückzuführen ist.
Aber wie Gisela sagt, jeder ist anders und spricht anders an. Jeder muss seinen Weg gehen und seine Entscheidungen treffen.
LGe
Monika
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