AMMonline

     

10 Nov. 2025 10:07
  • Maria
  • 40 Beiträge seit
    19 Februar 2024
Das ist interessant, danke sehr.

Stimmt es eigentlich, dass das Zweittumorrisiko durch Lenalidomid NUR in Kombination mit Melphalan entsteht?

10 Nov. 2025 11:28 - 10 Nov. 2025 11:52
  • Ibi
  • 196 Beiträge seit
    17 März 2025
Hallo Maria,
Laut unserem Arzt (Myelom Spezialist) ist vor allem das Risiko auf Hautkrebs erhöht, auch ohne Melphalan. Man soll daher, wenn im freien, immer einen Lichtschutzfaktor 50+ auftragen.
Man soll aber immer das (geringe) Risiko gegen die möglichen Vorteile abwägen.
Hier gibt es relativ neue Studienergebnisse (vielleicht hast du das auch schon gefunden).
ashpublications.org/blood/article/140/Su...ncidence-in-Patients

Liebe Grüße
Ibi
Letzte Änderung: 10 Nov. 2025 11:52 von Ibi. Begründung: Ergänzung

10 Nov. 2025 13:36 - 10 Nov. 2025 13:37
  • Mapoli
  • 1728 Beiträge seit
    18 Juni 2011
Hallo Maria,
ich weiß nicht, ob es in Studien mal erfasst wurde, wie hoch das Risiko beim Lenalidomid mit versus ohne SZT ist.

Durch jegliche Therapie wird ja bewusst das Immunsystem gedrückt, was wiederum eine Faktor für die Krebsentstehung von Zweittumore sein könnte.
Es ist immer schwierig, so etwas zu erfassen, denn der Faktor Zeit spielt mit eine Rolle. Heute lebt man deutlich länger mit der Erkrankung, als noch vor einigen Jahren. Dadurch steigt natürlich auch die Krebsrate.

LG
Ma
Letzte Änderung: 10 Nov. 2025 13:37 von Mapoli.

10 Nov. 2025 13:56
  • Doris2460
  • 685 Beiträge seit
    13 August 2022
Ich habe meine Ärztin auf das Thema Lenalidomid angesprochen. Sie sagte mir, dass es beim Zweittumor meistens um den Weißen Hautkrebs geht, der mit zunehmendem Alter einer der häufigsten Krebse in der Bevölkerung ist.

Wie will man da seriös feststellen, ob der nicht sowieso gekommen wäre, dieser ist sehr gut behandelbar.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

23 Nov. 2025 12:31
  • Ibi
  • 196 Beiträge seit
    17 März 2025
Hallo Maria,
Falls es dich interessiert:
Gestern im digitalem Myelomforum der Uni Würzburg hat Prof. Einsele gesagt, dass eine Studie (ich habe leider nicht notiert welche) ergeben hat, dass das progressionsfreie Überleben (PFS) bei einer 4er Therapie von 100 auf 205 Monate gesteigert wird wenn anschließend eine SZT gemacht wird.

Vielleicht wissen andere Teilnehmer aus diesem Forum mehr.

Ich hoffe du verträgst die Therapie weiterhin gut und die Klonen sind weiter auf dem Rückweg.
Alles Gute!

Liebe Grüße
Ibi

23 Nov. 2025 13:55
  • Henriko705
  • 25 Beiträge seit
    31 Mai 2022
Das müsste die PERSEUS-Studie gewesen sein, oder? Dort wurde gezeigt, dass die 4er-Therapie Dara-VRd zusammen mit einer Stammzelltransplantation zu einer sehr langen Remission führen kann. In Zukunfts-Projektionen reicht das sogar bis zu etwa 205 Monate, während es ohne Daratumumab eher bei rund 100 Monaten liegt.