AMMonline

     

Folgen im Kopf wurde erstellt von xan
08 Sep. 2024 17:08
  • xan
  • 9 Beiträge seit
    03 Dezember 2023
Hallo zusammen,

hoffentlich passt die Frage hier her….

Im Juli habe ich meine zweite SZT bekommen und war mit den körperlichen Folgen etwas länger beschäftigt als bei der ersten.
Was mich aber noch immer beschäftigt sind die Nebenwirkungen in meinem Kopf.
Konzentrationsprobleme ist hier das große Problem. Finde oft die richtigen Begriffe nicht, kann kaum länger als ne halbe Stunde an einer Aufgabe sitzen und habe auch Schwierigkeiten längeren Gesprächen zu folgen.

Als Medikamente nehme ich derzeit Cortrim und Aciclovir.
Wobei morgen meine Konsolidierungstherpie los geht…

Wie ist/war das bei euch, wird das irgendwann wieder normal?

Grüße
Xan

miregal antwortete auf Folgen im Kopf
08 Sep. 2024 20:44
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Du sprichst das sogenannte Chemobrain an. Das soll sich nach einiger Zeit wieder geben. Warst du schon in der Reha? Die Konzentrationsfähigkeit kann m.E. auch an deinen Hb wert liegen, der nach 2 Chemos sicherlich nicht normal ist. Denken braucht reichlich Energie und Sauerstoff.

Doris2460 antwortete auf Folgen im Kopf
09 Sep. 2024 08:43
  • Doris2460
  • 685 Beiträge seit
    13 August 2022
Das hatte ich eine ganze Weile auch, wurde aber immer besser.

Ich trainiere mit Spielen wie z. B. Sudoku.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

xan antwortete auf Folgen im Kopf
09 Sep. 2024 09:36
  • xan
  • 9 Beiträge seit
    03 Dezember 2023
Hallo ihr Beiden,

danke für eure Antworten.

Eine Reha habe ich nicht gemacht und ist zur Zeit auch nicht vorgesehen. Das mit dem HB habe ich tatsächlich bisher übersehen. Ich schau nachher mal, wo der steht.

Viele Grüße
xan

xan antwortete auf Folgen im Kopf
09 Sep. 2024 17:58
  • xan
  • 9 Beiträge seit
    03 Dezember 2023
So, nochmal kurz nachgereicht. Am HB kann’s nicht wirklich liegen. Der war heute bei 12,9 .
Gruß
xan

Sunny antwortete auf Folgen im Kopf
09 Sep. 2024 21:37
  • Sunny
  • 584 Beiträge seit
    07 Januar 2024
Hallo Xan,
mein Mann hatte öfter, aber besonders nach der SZT mit dem Chemohirn zu kämpfen, mit genau den gleichen Problemen wie du. Besonders geärgert haben ihn die Wortfindungsstörungen, wenn er etwas erzählen oder erklären wollte und ihm die Worte fehlten. Dazu kam noch eine gewisse Antriebslosigkeit, ja er hatte längere Zeit noch nicht mal Lust zu seinen liebsten Hobbys. Manchmal war er regelrecht verzweifelt, weil er Angst hatte das würde so bleiben und fragte sich wie du, ob das jemals wieder vorbeigehen würde. Aber er hat mir geglaubt, als ich ihm immer wieder sagte, dass das ganz normal ist und es langsam und Schritt für Schritt besser werden würde. Und das wurde es und er konnte auch wieder ganz normal zur Arbeit gehen.

Die Antwort ist also „Ja, es wird wieder normal“, aber es dauert seine Zeit und kommt nicht plötzlich von einem Tag zum anderen zurück, sondern im Schneckentempo. Also hab bitte Geduld mit dir selbst.

Liebe Grüße, Sunny

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.