AMMonline

     

  • Gerda
  • 69 Beiträge seit
    24 Oktober 2009

BB schrieb: Hallo Gerda,

darf man fragen wie deine Werte ausgefallen sind und was das für deine weitere Therapie bedeutet?

BB


Hallo BB,

meine Lambda-Leichtkettenwerte waren jetzt bei 23mg, was ein sehr guter Wert ist.

Liebe Grüße

Gerda

  • Gerda
  • 69 Beiträge seit
    24 Oktober 2009

Colberg schrieb: Hallo Gerda,
Optimisten denken positiv, dies ist sicher nicht zu trennen.
Wenn Optimisten an Krebs erkranken und eine Behandlung durch positives Denken ersetzen
und sterben, was ist dann?


Hallo Colberg,

das könnte in seltenen Fällen von Spontanheilungen sogar gut gehen, aber das war bei mir nie die Frage.
Ich habe mich ja behandeln lassen, aber eben die erreichten Behandlungspausen sehr genießen können.
Zum Glück konnte ich zwischenzeitlich über viele Jahre die Krankheit fast komplett ausblenden. Es fanden viertel- bis halbjährliche Kontrollen statt. Angst hatte ich nur wenig.
Auch jetzt überwiegt die Zuversicht gegenüber der Angst.
Mal sehen, wie ich mich mit meiner Ärztin einige.

Liebe Grüße

Gerda

  • Gerda
  • 69 Beiträge seit
    24 Oktober 2009

UndineD. schrieb: Hallo Colberg,
zu deiner Frage Optimisten betreffend, fällt mir der Spruch ein:

☻ Die wahren Optimisten sind nicht davon überzeugt,
dass alles gut gehen kann,
aber sie sind davon überzeugt,
dass nicht alles schief gehen muss.☻

Meine persönliche Meinung:
Optimisten sehen eine rosige Zukunft u. ein gutes Ende ec., welche vielleicht nie kommt- und am Ende sterben sie.
Pessimisten sehen viel Elend u. Leid in der Zukunft u. ein schlimmes Ende, welches vielleicht kommt- und am Ende sterben sie auch.
Nur bis dahin leben die Optimisten leichter u. hoffnungsvoller, die Pessimisten deprimierter u. unzufriedener.

Dazwischen gibt es auch noch die Realisten.

Jeder wie er mag u. kann.
L.G.
Undine


Liebe Undine,

das gefällt mit sehr gut! Ich denke auch, dass man es als Optimist im Leben leichter hat. Schafft leider nicht jeder, hängt auch vom Allgemeinzustand und der psychischen Verfassung ab.
Meine Enkel brauchen mich noch, natürlich auch mein Mann und die Kinder.
Für mich zählt Lebensqualität mehr als Lebensjahre.

Liebe Grüße

Gerda

31 Jan. 2022 10:06
  • UndineD.
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Liebe Gerda,
genau das meine ich. Wenn ich nun noch 1 Jahr hart therapiert werde,mit schrecklichen NW usw, lebe ich offiziell noch 1Jahr, aber kann man das "leben" nennen? Für mich zählt auch mehr die Lebensqualität als die Lebensdauer, so steht es auch in meiner Patientenverfügung.
Dazu habe ich wieder einen Spruch:
"Nicht der Mensch hat am meisten gelebt,
welcher die höchsten Jahre zählt,
sondern derjenige, welcher sein Leben
am meisten empfunden hat."
(Friedrich Rückert)

Hallo Colberg,
wenn Jemand denkt durch Optimismus ALLEIN Krebs heilen zu können, dann ist das unrealistisch. Den Bezug zur Realität sollte man nie verlieren, das wäre auch nicht typisch optimistisch. Der Optimist denkt eher: Die Therapie hilft sicher für lange Zeit, bald werden Medis gefunden, die das MM heilen, usw.
Während ein Pessimist denkt: Es hilft sowieso alles nicht, es ist alles sinnlos was ich gegen das MM tue usw.Wir müssen alle sterben.

Letzteres stimmt- aber denke an den schönen Charlie-Brown-Spruch:

Charlie Brown:" Eines Tages werden wir alle sterben"
Snoopy:"Ja, aber an allen anderen Tagen nicht"

L.G.
Undine

  • Colberg
  • 57 Beiträge seit
    04 September 2021
Hallo Gerda!
Klar, den Optimisten kann ich gut verstehen, soll auch Optimist bleiben.
Es löst bei mir eine kurzfristige Depression aus, wenn ich den abgedroschenen Satz höre,
Peter, Du schaffst das, Du mußt nur optimistisch sein.
Gut Hatt mir der Satz einer Bekannten gefallen.
Peter, das ist für Dich eine harte Nuß zu knacken, bezweifele, daß Du dies schaffst.
Als Hochrisiko Patient, mit 78 Jahren, 90% Knochenmarkbefall kannst Du die Ibutrinib Tabletten
spenden oder verschenken, helfen sowieso nicht mehr. Unsere Bekannte ist Oberärztin bei der
Uni in Köln. Was ich da gedacht, aber Ihr nicht gesagt habe, Der werde ich es zeigen.
Es war für mich mehr Ansporn, als wenn Sie mich mit dem Optimistischen Einheitsbrei
Zu schüttet.
LG

Peter

  • HeBa
  • 27 Beiträge seit
    24 Dezember 2021
Ist die Dauergabe von Aciclovir normal? Ich hab das zwar nach der SZT bekommen, hab es allerdings etwa ein Jahr später in Absprache mit dem Arzt abgesetzt.
Im Übrigen bin ich bei Euch: lieber ein insgesamt gutes Leben als Lebensverlängerung um jeden Preis.