- Ranu
04 März 2020
Ich habe hier im Forum häufiger gelesen, dass Revlimid wegen Nebenwirkungen abgesetzt wurde. Welche Nebenwirkungen hattet ihr denn?
Kann Benommenheit, eingeschränktes Denkvermögen, Vergesslichkeit, Unkonzentriertheit....eine Nebenwirkung sein?
Welche Alternative gibt es bei der Erhaltungstherapie?
LG
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- Marianne
15 August 2026
ja das kann es. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten. Aber viele vertragen es gut und es ist bei vielen sehr und sehr lange wirksam. Über alternativen sprichst Du am besten mit Deinem Onkologen.
LG.
Marianne
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- Jo
15 August 2026
ja zwar ist der Immunmodulator mit Revlimid viel besser als jede Chemo aber auch nicht nebenwirkungsfrei!
Es gilt halt immer abzuwägen. Ich denke auch, dass es als Dauertherapie eher ungeeignet ist, besonders, wenn die erkennbaren Nebenwirkungen zu gross werden. Vielleicht sollte man es langsam ausschleichen, so wie man es häufig bei unseren Vorerkrankung mit den Opiaten macht. Mir selbst war Revlimid in der Dosis von 10 mg zur Erhaltung verschrieben, seit einem viertel Jahr wurde es auf 5 mg reduziert, im Herbst wollte ich auf 2,5 mg weiter absenken und am Jahresende das Revlimid absetzen. Sicher kann man diese Vorgehensweise nicht auf alle Patienten übertragen. Da ich aber seit Dez. 2019 in kompletter Remission bin, kann man dieses Wagnis wohl eingehen. Vielleicht ist das für mich sogar ein Vorteil für die Wirksamkeit, wenn ich Revlimid später in Kombination noch einmal brauchen täte . Es ist wirklich eine ganz individuelle Entscheidung. Festzuhalten gilt, dass Revlimid bei fast allen von uns Prrogressiosverläufe ausbremsen kann. Ein starkes Medikament aber keine Wunderpille! LG Jo
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- Landos
29 Juni 2020
Ich musste Revlimid auch absetzen, nach ein paar Monaten bekam ich sehr starken Durchfall und Erbrechen . Und mein Leben spielte sich nur noch zwischen Sofa und Toilette ab. Ich Hatte zwar nur 5mg ,aber das war für mich auch Zuviel. Hatte erstmal Pause gemacht und dann jeden zweiten Tag genommen, aber nach einer Woche gingen die Nebenwirkungen wieder los. Zur Zeit mache ich keine Therapie außer alle 4 Wochen Zometa und blutkontrolle.
Gruß Marion
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- Mimau
-
15 Oktober 2017
Jo schrieb: Hallo Ranu,
ja zwar ist der Immunmodulator mit Revlimid viel besser als jede Chemo aber auch nicht nebenwirkungsfrei!
Es gilt halt immer abzuwägen. Ich denke auch, dass es als Dauertherapie eher ungeeignet ist, besonders, wenn die erkennbaren Nebenwirkungen zu gross werden. Vielleicht sollte man es langsam ausschleichen, so wie man es häufig bei unseren Vorerkrankung mit den Opiaten macht. Mir selbst war Revlimid in der Dosis von 10 mg zur Erhaltung verschrieben, seit einem viertel Jahr wurde es auf 5 mg reduziert, im Herbst wollte ich auf 2,5 mg weiter absenken und am Jahresende das Revlimid absetzen. Sicher kann man diese Vorgehensweise nicht auf alle Patienten übertragen. Da ich aber seit Dez. 2019 in kompletter Remission bin, kann man dieses Wagnis wohl eingehen. Vielleicht ist das für mich sogar ein Vorteil für die Wirksamkeit, wenn ich Revlimid später in Kombination noch einmal brauchen täte . Es ist wirklich eine ganz individuelle Entscheidung. Festzuhalten gilt, dass Revlimid bei fast allen von uns Prrogressiosverläufe ausbremsen kann. Ein starkes Medikament aber keine Wunderpille! LG Jo
Hallo Jo, genau darüber habe ich letztens mit meiner Ärztin gesprochen ,( die wirklich Spezialistin auf dem Gebiet MM ist ) von wegen absetzen und später noch Wirksam und so. Hatte mir das eigentlich ebenso ausgedacht wie du
Sie sagte mir, das dies leider so nicht funktioniere mit Revlimid.
Sie hat mir auch erklärt wieso. Hab ich mir aber nicht merken können.
Was ich bezüglich Revlimid mache, hin und wieder gönne ich meinem Körper mal ein Pause davon. 1 Woche oder gegebenenfalls Länger. Selbst 4 Wochen ( das war aber notwendig ) haben Betreff die Werte nix geändert.
Ob es was bringt ... ich fühle mich zumindest ab Tag 2 fitter und aktiver. Mir reicht das als Grund
Ob das Langzeit Auswirkungen hat ? Nun das wird ich wohl nicht herausfinden auch nicht ob andere das ebenso machen können oder es "Wirkt".
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- kikki1309
15 August 2026
ich (Angehörige)melde mich gerade mal auf diesen Thread.
Mein Mann nimmt jetzt nach autologer Stammzelltransplantation seit genau einem Jahr 10mg Revlimid und alle 4 Wochen Zometa( dann wird auch Blutuntersuchung gemacht )-bis jetzt alles gut-keine Nebenwirkungen(Depression -aber denke,dass es andere Gründe waren-liegt auch in der Familie)
Ich muss aber auch sagen,dass mein Mann bis zu seit seiner Erkrankung (2018)keine Tabletten (ausser Blutdruck-seit ca.20 Jahren)-keine Schmerztabletten -genommen hat-vielleicht Vorteil?
Liebe Grüße und schönes Wochenende
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