Mobilisierungschemo mit Cyclophosphamid wurde erstellt von daw
18 Juni 2020 22:40
- daw
68 Beiträge seit
24 April 2020
24 April 2020
Hallo zusammen,
ich habe mal einige Fragen zu der Mobilisierungschemo mit Cyclophosphamid für die Stammzellsammlung. Vielleicht kann ja mal jemand seine Erfahrungen dazu kurz schreiben.
Wie lange dauert es, bis die Stammzellsammlung abgeschlossen ist? Bei mir soll diese stationär durchgeführt werden. Hier stellt sich jetzt die Frage, wie lange der Krankenhausaufenthalt dauert. Erst hieß es, drei Tage und dann wieder nach Hause. Und dann später wieder zur eigentlichen Sammlung rein. Jetzt wurde davon gesprochen, dass ich auch komplett im KH bleiben soll.
Welche Nebenwirkungen sind dabei zu erwarten?
Viele Grüße
Dennis
ich habe mal einige Fragen zu der Mobilisierungschemo mit Cyclophosphamid für die Stammzellsammlung. Vielleicht kann ja mal jemand seine Erfahrungen dazu kurz schreiben.
Wie lange dauert es, bis die Stammzellsammlung abgeschlossen ist? Bei mir soll diese stationär durchgeführt werden. Hier stellt sich jetzt die Frage, wie lange der Krankenhausaufenthalt dauert. Erst hieß es, drei Tage und dann wieder nach Hause. Und dann später wieder zur eigentlichen Sammlung rein. Jetzt wurde davon gesprochen, dass ich auch komplett im KH bleiben soll.
Welche Nebenwirkungen sind dabei zu erwarten?
Viele Grüße
Dennis
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klein Grisu antwortete auf Mobilisierungschemo mit Cyclophosphamid
18 Juni 2020 23:41
- klein Grisu
-
435 Beiträge seit
23 Dezember 2016
23 Dezember 2016
Hallo Dennis
du kannst ~ 2 Wochen plus/minus 4 Tage für alles rechnen. Bei mir lief die Sammlerei ziemlich holprig, es dauerte Summasumarum 18 Tage.
Meine Erfahrung hab ich damals hier gepostet www.myelom.org/forum/diagnostik/3451-ich....html?start=60#36405
Einen stationären Aufenthalt über die gesamte Zeit würde ich versuchen abzumildern, weil doch größtenteils schnöde langweilige Warterei.
Hier noch zwei Links für dich:
www.myelom.org/component/jdownloads/send...llmobilisierung.html
www.myelom.org/forum/therapien/4232-stam...lisierung.html#42594
du kannst ~ 2 Wochen plus/minus 4 Tage für alles rechnen. Bei mir lief die Sammlerei ziemlich holprig, es dauerte Summasumarum 18 Tage.
Meine Erfahrung hab ich damals hier gepostet www.myelom.org/forum/diagnostik/3451-ich....html?start=60#36405
Einen stationären Aufenthalt über die gesamte Zeit würde ich versuchen abzumildern, weil doch größtenteils schnöde langweilige Warterei.
Hier noch zwei Links für dich:
www.myelom.org/component/jdownloads/send...llmobilisierung.html
www.myelom.org/forum/therapien/4232-stam...lisierung.html#42594
Sonnige Grüße
Markus
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Jo antwortete auf Mobilisierungschemo mit Cyclophosphamid
19 Juni 2020 05:44
- Jo
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo Dennis,
die Mobilisierungschemo mit Cyclophospamid ist nicht unumstritten. Bitte schaue dir hier im Forum einmal die alten Diskussionsverläufe dazu an. Ich habe extra keine Mobilisierungschemo gemacht, auch wenn das Sammeln vielleicht länger dauert, hatte ich mich für stady state, das heißt gegen das Cyclophosohamid entschieden. LG Jo
die Mobilisierungschemo mit Cyclophospamid ist nicht unumstritten. Bitte schaue dir hier im Forum einmal die alten Diskussionsverläufe dazu an. Ich habe extra keine Mobilisierungschemo gemacht, auch wenn das Sammeln vielleicht länger dauert, hatte ich mich für stady state, das heißt gegen das Cyclophosohamid entschieden. LG Jo
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daw antwortete auf Mobilisierungschemo mit Cyclophosphamid
19 Juni 2020 18:55
- daw
68 Beiträge seit
24 April 2020
24 April 2020
Vielen Dank für die Antworten. Ich würde einen so langen KH Aufenthalt schon vermeiden wollen, zumal derzeit wegen Corona Besuchsverbot an der Uniklinik gilt. Ich werde das nochmal beim nächsten Arzttermin ansprechen.
Der Verzicht auf Cyclophosphamid ist bei mir nicht möglich, da ich im Rahmen einer klinischen Studie behandelt werde. Da ist das so vorgeschrieben.
Der Verzicht auf Cyclophosphamid ist bei mir nicht möglich, da ich im Rahmen einer klinischen Studie behandelt werde. Da ist das so vorgeschrieben.
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Gordon_Bloeh antwortete auf Mobilisierungschemo mit Cyclophosphamid
20 Juni 2020 06:17
- Gordon_Bloeh
-
219 Beiträge seit
03 April 2016
03 April 2016
Soweit ich mich erinnern kann, war ich 2 Mal im Spital. Ist ja schon wieder 5 Jahre her. 2 Tage Cyclophosphamid Verabreichung. Dann über 1 Woche zu Hause und dann wieder ins Spital. Dann hat es ein paar Tage gedauert, weil jeden Tag die Stammzellausschüttung ins Blut überprüft wurde. Nach 3 Tagen war´s soweit. Die Sammlung hat auch 2 Tage in Aspruch genommen , bis 12 Säckchen gesammelt waren.
Lustiges Detail am Rande. Nach der Cyclophosphamid Gabe hat man mir gesagt, dass mir wahrscheinlich die Haare ausfallen werden. Aber das Gegenteil war der Fall. Meine Haare haben begonnen, ganz dicht und lockig zu wachsen, wie in meiner Jugend. Schade dass dies wieder verging.
Gruss Henry
Lustiges Detail am Rande. Nach der Cyclophosphamid Gabe hat man mir gesagt, dass mir wahrscheinlich die Haare ausfallen werden. Aber das Gegenteil war der Fall. Meine Haare haben begonnen, ganz dicht und lockig zu wachsen, wie in meiner Jugend. Schade dass dies wieder verging.
Gruss Henry
Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!
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miregal antwortete auf Mobilisierungschemo mit Cyclophosphamid
23 Juni 2020 23:32 - 23 Juni 2020 23:34
- miregal
1025 Beiträge seit
17 Mai 2019
17 Mai 2019
Ich wollte auch steady state Mobilisierung machen, was aber im Studienprotokoll nicht zugelassen war. Jetzt in Coronazeiten wurde das m.W. als Option zugelassen. Die Mobilisierung dauert 2 Tage, da bekommt man an Tag 2 literweise Wasserinfusionen und Antikotzmittel intravenös, dann kann man nach Hause. In der Neutropenie kann man Fieber bekommen, dann muss man wieder einrücken bis zur Stammzellsammlung (leukapharese).
Bei mir gab es erhebliche Komplikationen, die eine Operation und 3 Monate Unterbrechung der Therapie nach sich zog. Das Wundermittel für eine steady stae Mobilisierung heißt Plerixafor, die Spritze kostet aber 7000€, manchmal braucht man 2 davon nach vorheriger Revlimidbehandlung ist die Chemomobilisierung sicherer, v.a. wenn man noch keine CR hat kann das Cyclophosphamid die Tumorlast zusätzlich drücken (Standardtherapie ist ja immer noch VCD, da ist es niederdosiert im Einsatz)
Bei mir gab es erhebliche Komplikationen, die eine Operation und 3 Monate Unterbrechung der Therapie nach sich zog. Das Wundermittel für eine steady stae Mobilisierung heißt Plerixafor, die Spritze kostet aber 7000€, manchmal braucht man 2 davon nach vorheriger Revlimidbehandlung ist die Chemomobilisierung sicherer, v.a. wenn man noch keine CR hat kann das Cyclophosphamid die Tumorlast zusätzlich drücken (Standardtherapie ist ja immer noch VCD, da ist es niederdosiert im Einsatz)
Letzte Änderung: 23 Juni 2020 23:34 von miregal.
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