Port-a-cath wurde erstellt von rudi
20 Mai 2010 14:34
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Man hat immer Bammel vor jedem Eingriff, aber wenn man das hier so ließt bringt ein Port -a- cath schon erhebliche Vorteile, sowieso wenn man an den Armen fast keine Venen findet.
Besonders bei Patienten die Chemotherapie erhalten und daher über Wochen und Monate hinweg immer wieder z.T. stark venenreizende Substanzen gespritzt oder infundiert bekommen müssen, gibt es eine deutliche Erleichterung – einen Port-a-cath.
Dies ist eine kleine Kapsel aus Metall oder Plastik mit einer Kunststoffmembrane an der Oberfläche, die im Rahmen einer kleinen Operation, in lokaler oder allgemeiner Betäubung, unter die Haut verpflanzt wird. Es wird eine Vene in diesem Bereich aufgesucht und über diese eine Katheter bis in die obere Hohlvene vorgeschoben. Dieser Katheter wird mit der Kammer verbunden und die Haut darüber zugenäht. Damit ist es leicht möglich, durch Punktion dieser Kammer, ohne weitere Belästigung des Patienten, Spritzen und Infusionen zu verabreichen.
Die schwierige Suche nach dünnen Venen ist vorbei. Der Port kann praktisch unbegrenzt liegen bleiben. Dies bedeutet, besonders für Patienten mit Chemotherapie, eine massive Erleichterung.
Besonders bei Patienten die Chemotherapie erhalten und daher über Wochen und Monate hinweg immer wieder z.T. stark venenreizende Substanzen gespritzt oder infundiert bekommen müssen, gibt es eine deutliche Erleichterung – einen Port-a-cath.
Dies ist eine kleine Kapsel aus Metall oder Plastik mit einer Kunststoffmembrane an der Oberfläche, die im Rahmen einer kleinen Operation, in lokaler oder allgemeiner Betäubung, unter die Haut verpflanzt wird. Es wird eine Vene in diesem Bereich aufgesucht und über diese eine Katheter bis in die obere Hohlvene vorgeschoben. Dieser Katheter wird mit der Kammer verbunden und die Haut darüber zugenäht. Damit ist es leicht möglich, durch Punktion dieser Kammer, ohne weitere Belästigung des Patienten, Spritzen und Infusionen zu verabreichen.
Die schwierige Suche nach dünnen Venen ist vorbei. Der Port kann praktisch unbegrenzt liegen bleiben. Dies bedeutet, besonders für Patienten mit Chemotherapie, eine massive Erleichterung.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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ketem antwortete auf Port-a-cath
20 Mai 2010 16:22
- ketem
-
105 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Lieber Rudi,
ich war heute gerade wieder zum Nachsorgetermin und habe mich erneut über meinen mittlerweile seit 2007 einbgebauten Port. Die Blutabnahme geschieht eigentlich immer dadurch, danach wieder gut mit Heparin geblockt, bleibt das gute Stück erst einmal drin. Es hat mir schon viele gute Dienste geleistet, vor allem bei den diversen Chemos. Keine entzündeten Venen mehr. Der Eingriff war kurz, bei Bewusstsein und das Ganze hat nur die ersten tage beim Liegen etwas weh getan, sonst nicht.
Viele Grüße
Stefan
ich war heute gerade wieder zum Nachsorgetermin und habe mich erneut über meinen mittlerweile seit 2007 einbgebauten Port. Die Blutabnahme geschieht eigentlich immer dadurch, danach wieder gut mit Heparin geblockt, bleibt das gute Stück erst einmal drin. Es hat mir schon viele gute Dienste geleistet, vor allem bei den diversen Chemos. Keine entzündeten Venen mehr. Der Eingriff war kurz, bei Bewusstsein und das Ganze hat nur die ersten tage beim Liegen etwas weh getan, sonst nicht.
Viele Grüße
Stefan
3x Initialchemo VAD
1x Stammzellensammlung
2x autologe Stammzellentransplantation nach Hochdosischemo
Velcade Erhaltungstherapie nach Hochdosis im Rahmen einer Studie. Seit Dez. 2008 Werte im Normbereich.
Seit Anfang 2012 neuerlicher langsamer Anstieg der Werte. Wird engmaschig kontrolliert
Website-Tagebuch: melcher-holzminden.de
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sophie antwortete auf Port-a-cath
20 Mai 2010 18:00
- sophie
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo Rudi,
ich hatte mich 3 Jahre geweigert einen Port zu bekommen.
In Würzburg hat man mich dazu überredet und vor 2 Wochen
bekam ich eins im unteren Arm. Würzburg macht das nur im Arm.
Ich habe es nicht bereut. Es ist sehr angenehm und ich bereue,
es nicht viel früher gemacht zu haben.
LG
Sophie
ich hatte mich 3 Jahre geweigert einen Port zu bekommen.
In Würzburg hat man mich dazu überredet und vor 2 Wochen
bekam ich eins im unteren Arm. Würzburg macht das nur im Arm.
Ich habe es nicht bereut. Es ist sehr angenehm und ich bereue,
es nicht viel früher gemacht zu haben.
LG
Sophie
rudi schrieb: Man hat immer Bammel vor jedem Eingriff, aber wenn man das hier so ließt bringt ein Port -a- cath schon erhebliche Vorteile, sowieso wenn man an den Armen fast keine Venen findet.
Besonders bei Patienten die Chemotherapie erhalten und daher über Wochen und Monate hinweg immer wieder z.T. stark venenreizende Substanzen gespritzt oder infundiert bekommen müssen, gibt es eine deutliche Erleichterung – einen Port-a-cath.
Dies ist eine kleine Kapsel aus Metall oder Plastik mit einer Kunststoffmembrane an der Oberfläche, die im Rahmen einer kleinen Operation, in lokaler oder allgemeiner Betäubung, unter die Haut verpflanzt wird. Es wird eine Vene in diesem Bereich aufgesucht und über diese eine Katheter bis in die obere Hohlvene vorgeschoben. Dieser Katheter wird mit der Kammer verbunden und die Haut darüber zugenäht. Damit ist es leicht möglich, durch Punktion dieser Kammer, ohne weitere Belästigung des Patienten, Spritzen und Infusionen zu verabreichen.
Die schwierige Suche nach dünnen Venen ist vorbei. Der Port kann praktisch unbegrenzt liegen bleiben. Dies bedeutet, besonders für Patienten mit Chemotherapie, eine massive Erleichterung.
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rudi antwortete auf Port-a-cath
20 Mai 2010 20:43
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Sophie,
danke für die Info. Jetzt weiß ich schon mal. daß der Port bei mir dann auch in den Arm gemacht wird.
Da hat man dann aber eine schöne Beule am Arm - oder nicht?
Aber am Arm ist es wahrscheinlich am besten und ohne große Komplikationen und man kommt auch gut dran um mal selbst was zu spritzen (natürlich kein Kokain :lol:)
Die Krankenkassen müssen ja froh sein, wenn man an Studien teilnimmt, das spart ihnen ja viel Geld.
Wie machst Du das mit den 300 km wenn du mal nur Ambulant in Würzburg warst, oder hast du jeden Zyklus immer mit ca. 3 Wochen stationär gemacht. Oder nimmst du da ein Zimmer für entsprechend viele Tage?
danke für die Info. Jetzt weiß ich schon mal. daß der Port bei mir dann auch in den Arm gemacht wird.
Da hat man dann aber eine schöne Beule am Arm - oder nicht?
Aber am Arm ist es wahrscheinlich am besten und ohne große Komplikationen und man kommt auch gut dran um mal selbst was zu spritzen (natürlich kein Kokain :lol:)
Die Krankenkassen müssen ja froh sein, wenn man an Studien teilnimmt, das spart ihnen ja viel Geld.
Wie machst Du das mit den 300 km wenn du mal nur Ambulant in Würzburg warst, oder hast du jeden Zyklus immer mit ca. 3 Wochen stationär gemacht. Oder nimmst du da ein Zimmer für entsprechend viele Tage?
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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leopoldi antwortete auf Port-a-cath
20 Mai 2010 22:17
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Rudi,
mein Mann bereut fast, dass man ihm anfangs keinen Port angeboten hat. Bei der Autologen und der Allo wurde jeweils ein ZVK am Hals gelegt, der sich jetzt zweimal nach einiger Zeit mit Staphylokokken infiziert hat und deswegen schnellstens entfernt werden musste. Dann kommt wieder die mühselige Suche an Armen und Handrücken.
Dafür hast Du in der behandlungsfreien Zeit nicht das Spülen und das Blocken wie beim Port - gerade in der erhofften langen Remissionszeit. Soweit ich weiß gibts auch beim Port ein gewisses Infektionsrisiko.
Zu Deiner Therapie: Mein Mann wurde 2008 in einer Studie mit Velcade/Cyclo/Dexa behandelt. Er war jeweils 11 Tage stationär zur Behandlung (damals noch nicht in Würzburg) und durfte sich dann 10 Tage zu Hause erholen. Das klingt doch gleich viel besser als drei Wochen stationär.
LGe
Leopoldi
Oder sind es bei Dir nicht drei Zyklen mit jeweils 21 Tagen?
mein Mann bereut fast, dass man ihm anfangs keinen Port angeboten hat. Bei der Autologen und der Allo wurde jeweils ein ZVK am Hals gelegt, der sich jetzt zweimal nach einiger Zeit mit Staphylokokken infiziert hat und deswegen schnellstens entfernt werden musste. Dann kommt wieder die mühselige Suche an Armen und Handrücken.
Dafür hast Du in der behandlungsfreien Zeit nicht das Spülen und das Blocken wie beim Port - gerade in der erhofften langen Remissionszeit. Soweit ich weiß gibts auch beim Port ein gewisses Infektionsrisiko.
Zu Deiner Therapie: Mein Mann wurde 2008 in einer Studie mit Velcade/Cyclo/Dexa behandelt. Er war jeweils 11 Tage stationär zur Behandlung (damals noch nicht in Würzburg) und durfte sich dann 10 Tage zu Hause erholen. Das klingt doch gleich viel besser als drei Wochen stationär.
LGe
Leopoldi
Oder sind es bei Dir nicht drei Zyklen mit jeweils 21 Tagen?
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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sergio antwortete auf Port-a-cath
20 Mai 2010 23:03
- sergio
479 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
Hallo,
soviel ich weiss, und bei mir war es so, wird Velcade ja immer am Tag 1, 4, 8 und 11 gegeben, der Zyklus ist 21 Tage, an anderen Tagen nimmt man Dexa. Ich hatte ja dann zur Induktion 2 Zyklen Velcade, mit Dexa und taeglich Thal. Ich bekam das ambulant, musste dann an den betreffenden Tagen in die Ambulanz, das war schon muehselig, ich glaube, die noetigen 11 Tage stationaer zu sein, geht schon. Da sind sie bei "Euch" ja richtig grosszuegig, hier im "Sueden" sind sie sparsamer, von wegen stationaere Aufnahme...:roll:
soviel ich weiss, und bei mir war es so, wird Velcade ja immer am Tag 1, 4, 8 und 11 gegeben, der Zyklus ist 21 Tage, an anderen Tagen nimmt man Dexa. Ich hatte ja dann zur Induktion 2 Zyklen Velcade, mit Dexa und taeglich Thal. Ich bekam das ambulant, musste dann an den betreffenden Tagen in die Ambulanz, das war schon muehselig, ich glaube, die noetigen 11 Tage stationaer zu sein, geht schon. Da sind sie bei "Euch" ja richtig grosszuegig, hier im "Sueden" sind sie sparsamer, von wegen stationaere Aufnahme...:roll:
Sergio
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