Wie weiter nach 2. Autologer HDT wurde erstellt von peter
03 Mai 2010 20:06
- peter
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo zusammen,
ich bin seit dem 24. März 2010 zum Zweiten Mal therapiert und komme nicht wieder auf die Beine,weil mir dieses Mal die Lebensenergie mit der HD auch gleich abhanden gekommen ist.
Wer hat selber solche Erfahrungen gemacht?
Welche Massnahmen stehen noch offen, wenn ich bereits alle modernen Medikamente duch therapiert habe?
Woher schöpfe ich noch den Mut um weiter an mein Überleben glauben zu können?
Ich habe morgen am 4. Mai um 11 Uhr eine Besprechung in der Klinik. Ich wäre froh um konstruktive Fragen, die ich dort noch stellen sollte.
Für alle Ratschläge danke ich euch im Voraus bestens.
mit lieben Grüssen und Glückauf für alle die es schaffen!
Peter's
ich bin seit dem 24. März 2010 zum Zweiten Mal therapiert und komme nicht wieder auf die Beine,weil mir dieses Mal die Lebensenergie mit der HD auch gleich abhanden gekommen ist.
Wer hat selber solche Erfahrungen gemacht?
Welche Massnahmen stehen noch offen, wenn ich bereits alle modernen Medikamente duch therapiert habe?
Woher schöpfe ich noch den Mut um weiter an mein Überleben glauben zu können?
Ich habe morgen am 4. Mai um 11 Uhr eine Besprechung in der Klinik. Ich wäre froh um konstruktive Fragen, die ich dort noch stellen sollte.
Für alle Ratschläge danke ich euch im Voraus bestens.
mit lieben Grüssen und Glückauf für alle die es schaffen!
Peter's
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Caro antwortete auf Wie weiter nach 2. Autologer HDT
03 Mai 2010 21:40
- Caro
692 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Peter,
ich weiß nicht mehr genau, welche Therapien Du schon hattest - in Deinem Profil steht nichts. Aber sprich doch mal auf Studien an, für die Du in Frage kommst und hol Dir wenn möglich eine Zweitmeinung irgendwo anders.
Nimmst Du Antidepressiva ? Meinem LG hat das gut getan, war vorher nur am grübeln. Nimm doch mal die Hilfe eines Psychiaters oder Psychotherapeuten in Anspruch, damit Du mit der Situation vielleicht besser umgehen kannst und Deine Lebensqualität wieder besser wird.
Ich wünsch Dir auf alle Fälle, dass Du nicht den Mut verlierst und Dich langsam aber sicher von der autologen erholst.
Liebe Grüße
Caro
ich weiß nicht mehr genau, welche Therapien Du schon hattest - in Deinem Profil steht nichts. Aber sprich doch mal auf Studien an, für die Du in Frage kommst und hol Dir wenn möglich eine Zweitmeinung irgendwo anders.
Nimmst Du Antidepressiva ? Meinem LG hat das gut getan, war vorher nur am grübeln. Nimm doch mal die Hilfe eines Psychiaters oder Psychotherapeuten in Anspruch, damit Du mit der Situation vielleicht besser umgehen kannst und Deine Lebensqualität wieder besser wird.
Ich wünsch Dir auf alle Fälle, dass Du nicht den Mut verlierst und Dich langsam aber sicher von der autologen erholst.
Liebe Grüße
Caro
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
peter antwortete auf Wie weiter nach 2. Autologer HDT
04 Mai 2010 23:02
- peter
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo,
meine Therapien in meinem Profil habe ich soeben ergänzt.
Leider sind diese Studien in der Schweiz nicht verfügbar.
Bei dem heutigen Gespräch wurde mir von der Allogenen abgeraten, weil die Nebenwirkungen zu groß für mich seien. Mein Körper sei verbraucht und ich soll einfach nur noch abwarten, wie ich dieses Jahr erlebe.
Ich bin verzweifelt, kann dies so nicht stehen lassen und muss unbedingt eine Möglichkeit finden, eine Zweitmeinung einzuholen.
Mit lieben Grüßen
Peter's
meine Therapien in meinem Profil habe ich soeben ergänzt.
Leider sind diese Studien in der Schweiz nicht verfügbar.
Bei dem heutigen Gespräch wurde mir von der Allogenen abgeraten, weil die Nebenwirkungen zu groß für mich seien. Mein Körper sei verbraucht und ich soll einfach nur noch abwarten, wie ich dieses Jahr erlebe.
Ich bin verzweifelt, kann dies so nicht stehen lassen und muss unbedingt eine Möglichkeit finden, eine Zweitmeinung einzuholen.
Mit lieben Grüßen
Peter's
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Martin.Q antwortete auf Wie weiter nach 2. Autologer HDT
05 Mai 2010 00:07
- Martin.Q
512 Beiträge seit
18 August 2009
18 August 2009
Hallo lieber Peters,
also eine solche Aussage von den Ärzten ist fr mich absolut unverständlich.
Auch wenn die Schweiz nicht in der EU ist, wüsste ich erstmal nicht was gegen einer Behandlung in Deutschland sprechen sollte.
Ich würde an deiner Stelle noch heute in Würzburg (Hr. Prof. Einsele) und Heidelberg (Hr. Prof. Goldschmidt) anmailen. Wenn du die Email Adressen nicht findest, dann sag nochmals bescheid! Ich bin mir sicher, dass du schnell eine Antwort erhalten wirst. Sofern es dein körperlicher Zustand zulässt wäre eine Vorstellung in den beiden Kliniken sicherlich hilfreich.
Wenn du grundsätzlich eine mini-allo als Option siehst, dann sollte man mit dem suchen nach einem Spender auch zeitnah anfangen. Vielleicht kommen aber auch Familienmitglieder (Bruder, Schwester, Kinder etc. in betracht).
In Deutschland scheint es offenbar eine Möglichkeit zu geben noch nicht zugelassene Medikamente außerhalb von Studien zu bekommen. Hier ist natürlich eine Unterstützung durch deinen Onkologe notwendig, der müsste das aber eigtl. wissen.
In D laufen u.a. Studien zu
Velcade + LBH589
Velcade + Vorinostat
weitere Studien z.B.:
Elotuzumab + Revlimid + Dexa
Carfilzomib + Revlimid + Dexa
Pomalidomid + Dexa
sind offenbar unmittelbar vor der Aktivierung. Einige davon werden in Würzburg angeboten, andere in Heidelberg. Ich glaube nicht, dass beide Studienzentren die gleichen Medikamente anbieten (weiss es aber auch nicht 100%ig), daher auch mein Vorschlag dich bei beiden Zentren zu erkundigen.
Interessant scheint auch zu sein, dass z.B. die Kombination von Velcade + Revlimid + Dexa bei Patienten wirkt, bei denen weder Revlimid noch Velcade alleine wirkt.
Ich sehe demnach noch einige gute Möglichkeiten für dich!!! Du solltest meiner Meinung nach aber wirklich zeitnah mit Heidelberg und Würzburg den Kontakt zu suchen!!!
Ich drücke dir ganz doll die Daumen, bei weiteren Rückfragen kannst du mir gerne auch eine private Nachricht schicken...
VLG
also eine solche Aussage von den Ärzten ist fr mich absolut unverständlich.
Auch wenn die Schweiz nicht in der EU ist, wüsste ich erstmal nicht was gegen einer Behandlung in Deutschland sprechen sollte.
Ich würde an deiner Stelle noch heute in Würzburg (Hr. Prof. Einsele) und Heidelberg (Hr. Prof. Goldschmidt) anmailen. Wenn du die Email Adressen nicht findest, dann sag nochmals bescheid! Ich bin mir sicher, dass du schnell eine Antwort erhalten wirst. Sofern es dein körperlicher Zustand zulässt wäre eine Vorstellung in den beiden Kliniken sicherlich hilfreich.
Wenn du grundsätzlich eine mini-allo als Option siehst, dann sollte man mit dem suchen nach einem Spender auch zeitnah anfangen. Vielleicht kommen aber auch Familienmitglieder (Bruder, Schwester, Kinder etc. in betracht).
In Deutschland scheint es offenbar eine Möglichkeit zu geben noch nicht zugelassene Medikamente außerhalb von Studien zu bekommen. Hier ist natürlich eine Unterstützung durch deinen Onkologe notwendig, der müsste das aber eigtl. wissen.
In D laufen u.a. Studien zu
Velcade + LBH589
Velcade + Vorinostat
weitere Studien z.B.:
Elotuzumab + Revlimid + Dexa
Carfilzomib + Revlimid + Dexa
Pomalidomid + Dexa
sind offenbar unmittelbar vor der Aktivierung. Einige davon werden in Würzburg angeboten, andere in Heidelberg. Ich glaube nicht, dass beide Studienzentren die gleichen Medikamente anbieten (weiss es aber auch nicht 100%ig), daher auch mein Vorschlag dich bei beiden Zentren zu erkundigen.
Interessant scheint auch zu sein, dass z.B. die Kombination von Velcade + Revlimid + Dexa bei Patienten wirkt, bei denen weder Revlimid noch Velcade alleine wirkt.
Ich sehe demnach noch einige gute Möglichkeiten für dich!!! Du solltest meiner Meinung nach aber wirklich zeitnah mit Heidelberg und Würzburg den Kontakt zu suchen!!!
Ich drücke dir ganz doll die Daumen, bei weiteren Rückfragen kannst du mir gerne auch eine private Nachricht schicken...
VLG
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
AndreasR antwortete auf Wie weiter nach 2. Autologer HDT
05 Mai 2010 08:47
- AndreasR
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Lieber Peter,
Rudi hatte hier im Forum mal eine Stellungnahme von Prof. Einsele zum Thema allogene Transplantation veröffentlicht. Darin hatte Einsele geschrieben, dass stark vortherapierte Patienten von der allogenen nicht mehr profitieren, die Mortalitätsrate liegt in diesen Fällen bei 50% und nur 10% hilft die allo wirklich weiter. Nach deinen Angaben im Profil würde ich aber nicht denken, dass du notwendigerweise schon zu dieser Gruppe gehörst. Natürlich spielt auch dein gegenwärtiger Allgemeinzustand und deine psychische Verfassung eine Rolle, beides sollte der behandelnde Arzt eigentlich am besten beurteilen können.
Ich kann mich nur Christers Rat anschließen und dir das Einholen einer Zweit- und eventuell sogar Drittmeinung in Deutschland ans Herz legen. Heidelberg und Würzburg sind sicher gute Adressen und für dich auch nicht sooo weit entfernt.
Wenn man dir auch dort von einer allo abrät, dann gibt es ja noch eine Reihe vielversprechender Alternativen. Sicher kommt für jeden Patienten auch mal der Zeitpunkt, wo man einsehen muss, dass eine weitere Behandlung nicht mehr sinnvoll ist, aber in deinem Fall scheint mir dieser Punkt doch noch in einer unbestimmten Zukunft zu liegen. Also gib nicht auf und geh die Suche nach Behandlungsmöglichkeiten zielstrebig und zuversichtlich an.
Ich wünsch dir alles Gute und hoffe, du stößt bald auf einen Mediziner, der dir einen guten Weg aufzeigen kann.
Andreas
Rudi hatte hier im Forum mal eine Stellungnahme von Prof. Einsele zum Thema allogene Transplantation veröffentlicht. Darin hatte Einsele geschrieben, dass stark vortherapierte Patienten von der allogenen nicht mehr profitieren, die Mortalitätsrate liegt in diesen Fällen bei 50% und nur 10% hilft die allo wirklich weiter. Nach deinen Angaben im Profil würde ich aber nicht denken, dass du notwendigerweise schon zu dieser Gruppe gehörst. Natürlich spielt auch dein gegenwärtiger Allgemeinzustand und deine psychische Verfassung eine Rolle, beides sollte der behandelnde Arzt eigentlich am besten beurteilen können.
Ich kann mich nur Christers Rat anschließen und dir das Einholen einer Zweit- und eventuell sogar Drittmeinung in Deutschland ans Herz legen. Heidelberg und Würzburg sind sicher gute Adressen und für dich auch nicht sooo weit entfernt.
Wenn man dir auch dort von einer allo abrät, dann gibt es ja noch eine Reihe vielversprechender Alternativen. Sicher kommt für jeden Patienten auch mal der Zeitpunkt, wo man einsehen muss, dass eine weitere Behandlung nicht mehr sinnvoll ist, aber in deinem Fall scheint mir dieser Punkt doch noch in einer unbestimmten Zukunft zu liegen. Also gib nicht auf und geh die Suche nach Behandlungsmöglichkeiten zielstrebig und zuversichtlich an.
Ich wünsch dir alles Gute und hoffe, du stößt bald auf einen Mediziner, der dir einen guten Weg aufzeigen kann.
Andreas
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
KretaKater antwortete auf Wie weiter nach 2. Autologer HDT
05 Mai 2010 11:31
- KretaKater
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo Peters,
ich lese aus Deinen Zeilen einfach eine totale Erschöpfung - physisch wie psychisch - und ich weiß nicht ob jetzt nicht der richtige Zeitpunkt wäre, sich wenigstens zeitweise aus diesem Therapiekarussell zu verabschieden. PAUSE! Zur Ruhe kommen, den Körper wieder aufbauen. Das scheint mir jetzt Priorität zu haben.
Irgendwie kommt es mir auch absurd vor . . . ich überlege die ganze Zeit, wie ich meinem Mann eine Klinik in der Schweiz schmackhaft machen könnte, weil die eben die besseren alternativmedizinischen Konzepte haben, und Du solltest ausgerechnet in D-Land Dein Glück finden
Wenn Du möchtest, kann ich Dir gerne einen Kontakt zu einem Krebs-Forum in der Schweiz machen, der dort Hauptverantwortliche hat Leukämie (frag mich jetzt nicht welche Form) und hat bislang einen guten Mix zwischen schulmedizinischer und alternativer Behandlung gefunden.
Er hat sich hier behandeln lassen: Paracelsus-Klinik Lustmühle
Mein Mann ist ja schon an der HD-Chemo zur Stammzellsammlung gescheitert, und eigentlich sieht man das immer noch. Es war ganz furchtbar schwer ihn wieder aufzubauen. Der Kraftverlust war dramatisch, der psychische Einbruch geradezu existenzbedrohend.
Vielleicht noch 2 Buchtipps für Dich - und alle anderen selbstverständlich auch
. . . beide von David Servan-Schreiber, ein Neurowissenschaftler und Psychiater, der selbst an Krebs (Gehirntumor) erkrankt war:
Die neue Medizin der Emotionen - ein wunderbares Buch, das einem hilft wieder in die eigene Mitte zu kommen und auch sehr viel verrät über die Zusammenhänge von Krankheit und Seele.
Das Anti Krebs Buch - da findet man umfassende Informationen und gut nachvollziehbare Programme zur Prävention, aber auch zur Nachsorge - für mich eines der wichtigsten Bücher überhaupt.
Beide Bücher sind auch angenehm zu lesen, nicht belehrend oder dogmatisierend . . .
Ich wünsche Dir alles alles Gute, und dass Du das kleine Lichtlein am Ende des Tunnels erkennen kannst - nein! es ist kein entgegenkommender Zug
Und dass Du die Kräfte, die ganz bestimmt in die schlummern, wieder wecken kannst.
LG
Britta
ich lese aus Deinen Zeilen einfach eine totale Erschöpfung - physisch wie psychisch - und ich weiß nicht ob jetzt nicht der richtige Zeitpunkt wäre, sich wenigstens zeitweise aus diesem Therapiekarussell zu verabschieden. PAUSE! Zur Ruhe kommen, den Körper wieder aufbauen. Das scheint mir jetzt Priorität zu haben.
Irgendwie kommt es mir auch absurd vor . . . ich überlege die ganze Zeit, wie ich meinem Mann eine Klinik in der Schweiz schmackhaft machen könnte, weil die eben die besseren alternativmedizinischen Konzepte haben, und Du solltest ausgerechnet in D-Land Dein Glück finden
Wenn Du möchtest, kann ich Dir gerne einen Kontakt zu einem Krebs-Forum in der Schweiz machen, der dort Hauptverantwortliche hat Leukämie (frag mich jetzt nicht welche Form) und hat bislang einen guten Mix zwischen schulmedizinischer und alternativer Behandlung gefunden.
Er hat sich hier behandeln lassen: Paracelsus-Klinik Lustmühle
Mein Mann ist ja schon an der HD-Chemo zur Stammzellsammlung gescheitert, und eigentlich sieht man das immer noch. Es war ganz furchtbar schwer ihn wieder aufzubauen. Der Kraftverlust war dramatisch, der psychische Einbruch geradezu existenzbedrohend.
Vielleicht noch 2 Buchtipps für Dich - und alle anderen selbstverständlich auch
Die neue Medizin der Emotionen - ein wunderbares Buch, das einem hilft wieder in die eigene Mitte zu kommen und auch sehr viel verrät über die Zusammenhänge von Krankheit und Seele.
Das Anti Krebs Buch - da findet man umfassende Informationen und gut nachvollziehbare Programme zur Prävention, aber auch zur Nachsorge - für mich eines der wichtigsten Bücher überhaupt.
Beide Bücher sind auch angenehm zu lesen, nicht belehrend oder dogmatisierend . . .
Ich wünsche Dir alles alles Gute, und dass Du das kleine Lichtlein am Ende des Tunnels erkennen kannst - nein! es ist kein entgegenkommender Zug
Und dass Du die Kräfte, die ganz bestimmt in die schlummern, wieder wecken kannst.
LG
Britta
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
