- Anirak
16 August 2026
zu später Stunde schau ich nochmal hier rein
Ja, der Thread ist schon heftig, aber ist er nicht auch großartig? Ich finde er zeigt auch so toll, was für eine Gemeinschaft dieses Forum ist. Lauter Helden - so wie Du auch, der der Wahrheit ins Auge schauen will. Ich treibe mich nach so vielen Jahren noch immer in diesem Forum herum, weil es so einen guten Spirit hat.SteffenBerlin schrieb: Ich hatte mir den verlinkten Thread schon durchgelesen...leider über die Feiertage. Das hat mich natürlich enorm heruntergezogen. Aber ich muss der Wahrheit ins Auge schauen...
Ja, und diese Liebe ist am Ende größer, weiter, tiefer als die Trauer. Am Schluss bleibt die Dankbarkeit und die Liebe übrig, nicht die Trauer. Meine Mutter ist 10 Jahre vor meiner Schwester auch an Krebs gestorben (Non-Hodgkin). Jetzt schaut sie mich manchmal im Spiegel an.SteffenBerlin schrieb: ...es wird der Tag x kommen an dem meine Ma verstirbt. Alleine der Gedanke daran lässt mich unendlich traurig sein. Aber ich weiss das sie immer ganz nah bei mir sein wird und ein Teil von mir ist......
Natürlich gab es viele traurige Stunden und Tage und auch recht dunkle Nächte, aber wenn man nach und nach bereit ist, ohne Widerstand zu sehen und zu empfinden, dann zeigt sich, dass im bereiten Geist und im offenen Herzen Platz für alles ist. Ich finde, man wird erst dann so richtig menschlich, wenn man ein bißchen was durchgemacht hat.
Liebe Grüße und eine gute Nacht
Karina
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- SteffenBerlin
16 August 2026
SteffenBerlin schrieb: Hallo Ihr Lieben...
Meine Ma ist 2016 an einem Plasmozytom im Kopf erkrankt. Dies wurde bei einer MRT Untersuchung festgestellt. Eine Biopsie bestätigte den Verdacht. Mittlerweile ist daraus ein Multiples Myelom geworden. Aufgrund von Gewichtsverlust und hohen IgG
Werten entschloss sich meine Ma im Oktober 2017 für eine VCD Chemotherapie. Sie ist aber nur bis zum 2. Zyklus gekommen und musste dann aufgrund der zahlreichen, heftigen Nebenwirkungen die Chemotherapien komplett abbrechen. Nach etwas Bedenkzeit hat sie sich gegen weitere Chemotherapien entschlossen. Ich weiss das das Multiple Myelom nicht heilbar ist und für mich stellt sich die Frage....ist es angenehmer an den durch die Chemotherapien verursachten Organschäden zu sterben oder an dem multiplen Myelom selbst? Wodurch gewinnt man mehr Lebenszeit? Woher will man wissen wie lange man noch ohne Chemotherapie lebt?
Da ich selber schwer krank bin und ich mich mit Nahrungsergänzungsmitteln lange beschäftigt habe und auch etliche Recherchen betrieben habe, habe ich meiner Mutter eine biologische Krebstherapie zusammen gestellt. In der Hoffnung das das
Leben meiner geliebten Mutter damit verlängert wird, werden folgende Mittel zum Einsatz kommen.
1. S Acetyl Glutathion
2. Selen (Natriumselenit)
3. Sulforaphan
4. Curcumin
5. Salvestrol
6. Carnitin
7. Vitamin C Hochdosis IV
8. Vitamin B Komplex aktiv
9. Vitamin D
10.Traganthwurzel
Die Blutwerte nach der letzten Chemotherapie (1.12.17) waren folgende.
Hämoglobin: 6,3 mmol/l
Leukozyten: 2,700 pro Mikroliter Blut
Thrombozyten: 220000 pro Mikroliter Blut
IgG: 72 g/l
Albumin 31 g/l
Kann mir jemand sagen welche Aussagekraft der Beta 2 Mikroglobulin Wert hat?
Ich hoffe das die biologische Krebstherapie etwas bringt und den Krebs aufhalten kann.
Therapie ist am 25.12. gestartet. Ich werde hier alle 3-4 Wochen berichten.
Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und viel viel Gesundheit für das neue Jahr.
Gruß Steffen
Hi...
Ich wollte mich mal wieder melden und berichten.
Meiner Ma geht es seit Beginn der biologischen Krebstherapie besser und die Werte haben sich
teilweise auch verbessert!
Hämoglobin 5,9 mmol/l
Leukozyten 5,6 Gramm/l
Thrombozyten 332 Gramm/l
IgG 6646 mg/DL
Albumin 34,8 Gramm/l
M Gradient 45,7 %
Beta Globulin 5,1%
Gamma Globulin 47,8%
Freie Kappa Leichtketten 25,8 mg/l
Freie Lambda Leichtketten 2,6 mg/l
Gesamt Eiweiss 113 Gramm/l
Beta 2 Mikroglobulin 2,8 mg/l
LDH 196 U/l
Calcium 2,36 mmol/l
Kreatinin 0,73 mg/DL
Ich bin froh das die Werte nicht schlechter geworden sind. Zumindest halten sie sich!
Bin gespannt wie es weitergeht. Die nächsten Blutwerte werde ich in ca. 5 Wochen posten.
Bis dahin viel Gesundheit Euch!
Viele Grüße Steffen
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- SteffenBerlin
16 August 2026
Ich wollte mich mal wieder melden!
Leider hat die biologische Krebstherapie nicht angeschlagen und der IGG Wert ist auf 89 g/l hoch geschossen. Nach erneutem Arztgespräch hat meine Ma jetzt eine Therapie mit Elotuzumab Revlimid
und Dexamethason angefangen. Sie steht sozusagen mit dem Rücken zur Wand. Der Arzt meinte auch das wenn meine Ma keine Therapie anfängt, Sie in ein paar Woch sterben würde!
Der erste Zyklus ist mit Revlimid plus Dexa abgeschlossen und nun hat sie schon die 2. Elotuzumab Infusion bekommen. Nächste Woche bekommen wir die neuen Blutwerte. Was meint Ihr....kann der hohe IGG Wert überhaupt noch runter gedrückt werden?? Wenn ja, wieviele Zyklen braucht man dafür?
Meine Ma hat nun eine ausgeprägte Fatigue und extreme Schmerzen. Ich hoffe die Therapie schlägt irgendwie noch an! Euch allen ein schönes,schmerzfreies Wochenende!
Liebe Grüße
Steffen
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- christine
16 August 2026
Gute Besserung und viel Glück mit der Behandlung.
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- SteffenBerlin
16 August 2026
christine schrieb: Ich wüsste auf Anhieb leider nicht, welcher der hier beschriebenen biologischen Mittel konkret gegen ein Myelom helfen sollten, hingegen ist Revlimid samt Elo in der Regel wirksam und es steht einer Besserung nichts im Wege, auch bei derart hohen Werten.
Gute Besserung und viel Glück mit der Behandlung.
Es steht doch oft geschrieben das Curcumin die Zellteilung beim Multiplen Myelom verhindern soll.
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- Tetti1958
-
27 Dezember 2015
Viel Glück für deine Mutter!
Et häät noch immer joot jejangen
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