AMMonline

     

24 Nov. 2017 13:23
  • Portos
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo Ihr Lieben
Bei meiner Mutter, 79, geht es nächste Woche los mit ihrer Therapie gegen das multiple Myelom. Sie kriegt Zometa, Revlimid und Dexamethason.
Über die Verträglichkeit von Zometa habe ich bei euch schon viel gelesen und habe keine Fragen mehr. Revlimid sei auch gut verträglich, so der behandelnde Arzt. Er meinte, dass sie wohl am meisten unter der Dexamethason Therapie zu leiden habe. Konkreter wurde er aber nicht.
Sie kriegt wöchentlich Dexamethason 20 mg in Tablettenform.
Kann mir jemand sagen, wie man das ungefähr verträgt? Ich las bisher viel über die tägliche Gabe von Dexa, aber nichts über die höhere wöchentliche Gabe.
Wenn jemand etwas berichten kann, damit wir uns etwas vorbereiten können, wäre das sehr hilfreich.

Liebe Grüsse

24 Nov. 2017 16:10
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
Hallo,

ich habe vor 2,5 Jahren mit Revlimid und 40mg Dexa (einmal wö) begonnen, bin nun auf Grund meiner top Blutwerte auf 8mg Dexa alle 2 Wochen runter.
Aber an diesen Tagen fühle ich mich wie mit dem Finger in die Steckdose gefasst zu haben. Man ist aufgedreht,hat einen viel höheren Blutdruck und es kann zu Problemen im Magen-Darm Trakt kommen. Sollte es zu Magenproblemen bei deiner Mutter kommen,dann sollte sie amTag der Dexaeinnahme morgens einen Magenschutz einnehmen.
Ich hatte bei 20mg noch Schwitzattacken,dass hat aber nun bei 8mg nachgelassen.
Was wie aber fast alle haben,dass Problem mit der Nacht. An schlafen ist für viele nicht zu denken,trotzdem ist man am Tag danach fit und belastbar.
Aber das alles muss nicht bei ihr auftreten, ich habe hier von mir geschrieben,ausserdem ist es ja nicht so schlimm. Also erstmal abwarten was passiert und dann evtl.reagieren und beim Onko vorsprechen.

Beste Grüße

24 Nov. 2017 19:12
  • CLE084
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo,
Ich hatte auch 20mg Dexa/Woche und ich kann nur empfehlen das Medikament früh morgens einzunehmen.
So hat man eine Chance in der Nacht zur Ruhe zu kommen und zu schlafen.
Pantoprazol, bzw. Omeprazol als Magenschutz ist bei empfindlichen Magen ebenfalls empfehlenswert.
Das mit der Steckdose kann ich bestätigen - ich war nach jeder Gabe erst mal ziemlich aufgekratzt.
Diese Energien kann man am besten durch sinnvolle Beschäftigung wie Schwimmen, leichten Sport oder Spaziergänge kanalisieren.

Christian

25 Nov. 2017 14:13
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Vielleicht wäre es generell eine gute Idee, erst eine Woche Revlimid zu machen und dann erst mit dem Dex anzufangen? Habe ich vorher nie überlegt, aber so könnte man die Wirkung auf den Körper der Mittel besser einschätzen.

Ich kann mich im Übrigen den Vorschreiben nur anschliessen - man fühlt sich wie ein Eichhörnchen auf Exstacy. Ich nehme in den ersten 2 Nächten eine "kleine" Schlaftablette- die aber auch nicht immer hilft. Vorsorglich sollte man sich von Einkäufen zurückhalten. Ein paar andere aus dem Forum und ich auch haben regelrechte Einkaufswut bekommen.

Falls das Dex zu sehr nervt, könnte man evt mit einer Dosierung alle 2 Wochen jonglieren oder wie hier schon geschrieben, nach anfänglicher höherer Dosis runterfahren.

Viel Glück

25 Nov. 2017 14:28
  • Portos
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo ihr Lieben
Eure Antworten sind eine wirklich wertvolle Hilfe für uns Newbies. Das mit dem Magenschutz und der frühmorgendlichen Einnahme ist ein prima Hinweis. Wie sehr sie sich elektrisiert fühlen wird, wissen wir ab dem 4.12., denn da geht es mit Dexa los. Wir sind sehr gespannt.
Der Arzt will unbedingt, dass sie gleichzeitig mit Revlimid startet. Bereits am 30.11. geht es mit der ersten Zometa Infusion los. Immerhin sind Zometa und Dexa einige Tage voneinander.
Allen einen schönen Sonntag und alles Gute
Portos

25 Nov. 2017 14:38
  • helga
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo liebe MMler !
Ich lese mit Interesse EUre Beiträge zu Dexamethason. Nun nehme ich auch seit einem Jahr
Revlimid 20 und dazu einmal in der Woche das Dexa 20. Bei mir ist es etwas anderes, was mich
stört, und zwar bin ich auch ziemlich" in Form" an zwei Tagen und schlafe nicht so gut. Aber das macht mir nicht so viel, ich habe das Problem, dass ich am 3. und 4. Tag danach ein unglaubliches Schlafbedürfnis habe. Ein komisches Gefühl im Kopf, als ob ich nicht richtig durchdenken kann. Ich könnte mir an diesen Tagen nichts vornehmen, ohne
Angst zu haben, irgendwo , wo ich eingeladen bin oder im Lokal einzuschlafen. In der Uniklinik hat man mir vorgeschlagen, nur noch 8 mg zu nehmen. Aber hat auch nichts gebracht...
Hat jemand hier im Forum so etwas auch schon gehabt?
Vielen Dank im Voaus
Helga

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