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Frage zu Allogener bei Deletion 13q wurde erstellt von archiv
28 Juni 2009 23:11
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    15 August 2026

Dies ist der erste Beitrag dieses Themas, verfasst von "Leopoldi" am 28. Juni 2009 um 23:11 Uhr.

Hallo,
ich habe eine Frage nicht im Fall meines Mannes. Ich hatte gemeint, dass eine Autologe Transplantation im wirklich allergünstigsten Fall einer Heilung gleichkommen ''könnte''. Vor kurzem war sinngemäß zu lesen, dass die negative Prognose bei der Deletion 13q auch nach allogener Transplantation bestehen bleibt. Muss man zwangsläufig davon ausgehen, dass man mit der 13q bei gut überstandener Allogenen trotzdem keinen Gewinn hinsichtlich der Prognose macht, das Rezidiv sicher kommt?
Liebe Grüße
Leopoldi
Gibt es hier jemand, der mit der 13q eine Allogene gewagt und davon profitiert hat?

archiv antwortete auf Frage zu Allogener bei Deletion 13q
28 Juni 2009 23:11
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    15 August 2026

Dies ist der erste Beitrag dieses Themas, verfasst von "Leopoldi" am 28. Juni 2009 um 23:11 Uhr.

Hallo,
ich habe eine Frage nicht im Fall meines Mannes. Ich hatte gemeint, dass eine Autologe Transplantation im wirklich allergünstigsten Fall einer Heilung gleichkommen ''könnte''. Vor kurzem war sinngemäß zu lesen, dass die negative Prognose bei der Deletion 13q auch nach allogener Transplantation bestehen bleibt. Muss man zwangsläufig davon ausgehen, dass man mit der 13q bei gut überstandener Allogenen trotzdem keinen Gewinn hinsichtlich der Prognose macht, das Rezidiv sicher kommt?
Liebe Grüße
Leopoldi
Gibt es hier jemand, der mit der 13q eine Allogene gewagt und davon profitiert hat?

archiv antwortete auf Frage zu Allogener bei Deletion 13q
29 Juni 2009 11:00
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Resi" am 29. Juni 2009 um 11:00 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Leopoldi" geschrieben am 28. Juni 2009 um 23:11 Uhr.

Hallo Leopoldi,
ich hatte den zytogenetische Nachweis einer 13q14 Deletion, TP53-Deletion sowie Monosomie 4.
Am 20.11.2008 wurde ich allogen transplantiert.
Es geht mir gut. Seit dem 29. Mai 2009 weiß ich, dass ich in kompletter Remission bin.
Für mich war die Entscheidung eine allogene Transplantation zu machen sehr, sehr schwer.
Aber ich habe mich dann dafür entschieden, weil es in diesem Fall die einzige Chance ist länger zu leben. Bei uns in der Uniklinik Regensburg gibt es anscheinend nicht viele Patienten die bei einem Plasmozytom allogene transplantiert wurden und werden.
Wenn Du Fragen hast kannst Du mich direkt anmailen.

Viele Grüße
Resi

archiv antwortete auf Frage zu Allogener bei Deletion 13q
29 Juni 2009 16:25
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Leopoldi" am 29. Juni 2009 um 16:25 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Andreas Raj." geschrieben am 29. Juni 2009 um 12:08 Uhr.

Hallo Andreas,
hab ich richtig in Erinnerung, dass Du eine Mini-Allo hattest? Wie lange hielt die Remission an und wie wurde dann weiterbehandelt?

Schöne Grüße
Leopoldi

archiv antwortete auf Frage zu Allogener bei Deletion 13q
29 Juni 2009 17:33
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Petra" am 29. Juni 2009 um 17:33 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Leopoldi" geschrieben am 28. Juni 2009 um 23:11 Uhr.







Hallo,
mein Mann hatte nich7 13q, sondern 4;14. Die Prognose war äußerst schlecht. Jetzt 1 Jahr nach der allogenen Transplantation ist er in einer guten Remission.Wichtig ist aber auch, dass man jetzt im Knochenmark festgestellt hat, dass durch
die Transplantation Chromosom 4;14 nicht mehr vorhanden ist. Der "Beschleuniger" ist also ausgeschaltet und das ist schon einmal viel wert.
Gruß
Petra

archiv antwortete auf Frage zu Allogener bei Deletion 13q
29 Juni 2009 22:27
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Andreas Raj." am 29. Juni 2009 um 22:27 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Leopoldi" geschrieben am 29. Juni 2009 um 16:25 Uhr.

Hallo Leopoldi,

ja - es war eine mini-allo. Die Werte stiegen schon ein halbes Jahr nach Transplantation wieder an, behandelt werden musste dann 18 Monate nach der allo wieder, zunächst fast zwei Jahre mit Thalidomid/Dex, dann mit Revlimid/Dex. Im Frühjahr 2007 folgten dann zwei Zyklen Velcade/Dex, was mir 11 Monate Behandlungspause bescherte, dann im Frühjahr 2008 wieder zwei Zyklen Velcade/Dex und anschließend sieben Monate Pause. Ende letzten Jahres habe ich noch mal Thal/Dex probiert, wirkte aber nicht mehr, auch Revlimid ohne nenneswerten Erfolg. Daraufhin seit März 2009 Velcade/Dex. Dadurch sind die Leichtketten gesunken, aber ich habe keine wirklich gute Remission erreicht, fühle mich aber ganz gut und die Blutwerte sind ok. Nun probiere ich aus, ob ein Schuss Velcade auch ausreicht, um das MM zu kontrollieren.

Zweimal seit der mini-allo bekam ich Spender-Lymphozyten, ohne erkennbare Wirkung gegen das MM.

Andreas