AMMonline

     

Abbruch zweier Chemoschematas, dritter Versuch? wurde erstellt von kaktusengel
02 Dez. 2015 19:52
  • kaktusengel
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo,
ich bräuchte mal eureren Rat. Im August wurde bei meinem Vater das Multiple Myelom festgestellt. Nach einem VelCD-Zyklus wurde auf PAD umgestellt, da die freien Leichtketten im Serum kaum zurückgingen.
Daraufhin Rückgang der Flc von 16800 auf 1200. Nun ist er im im vierten PAD Zyklus, die Flc sind auf 1500 angestiegen. Jetzt steht im Raum, die Therapie erneut umzustellen. Ist das oft so, dass man erst nach "herumprobieren" die richtige Therapie findet?
Als Komplikation ist mein Vater leider auch dialysepflichtig geworden.
Bei der KM-Punktion vor der Therapie waren 90 Prozent Plasmazellen im KM.
Herzliche Grüße
Kaktusengel

07 Dez. 2015 18:12
  • Sabine_D
  • 177 Beiträge seit
    14 Januar 2015
Lieber Kaktusengel,

ich kann Dir leider auch keinen Rat geben, möchte aber, dass Du wieder vorne im Forum stehst, damit Du wieder gesehen wirst und es wäre schön, wenn Dir von wissenden ForistIn geantwortet wird.

Deine Frage scheint untergegangen zu sein .:roll:

Viele Grüße von Sabine

07 Dez. 2015 18:29
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo Kaktusengel,
ja, es ist natürlich normal, dass man die Therapie dem Patienten anpasst. Nicht jeder allgemeine Standard trifft optimal auf jeden Patienten zu, manchmal muss man eben etwas ausprobieren, bis man die richtige Waffe für das individuelle MM in der Hand hat.

Was wäre denn die Alternative? Einfach weitermachen, obwohl der Erfolg ausbleibt...?

Wie ist die Situation denn inzwischen? Gibt es eine Besserung?

Liebe Grüsse und alles Gute,
Margret


07 Dez. 2015 20:19
  • kaktusengel
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo Sabine und Margret,
vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Ich hatte mit einer behandelnden Ärztin telefoniert,
leider habe ich eine völlig falsche Auskunft bekommen. Finde es sehr merkwürdig. Mein Vater wird bis jetzt in Bamberg behandelt, nun habe ich einen Termin für eine Zweitmeinung in der Uni Würzburg, dort arbeite ich auch als Krankenschwester. Die falsche Auskunft hat mein Vertrauen in BA nicht gerade gesteigert.
Der aktuelle Stand ist, dass die Leichtkettenwerte im 3. und 4. Zyklus PAD bei ca. 1000 sind, anscheinend sinken sie nicht weiter.
Aber im Vergleich mit der Ausgangsposition von 16.800 ja nicht so schlecht.
Mal sehen, was Würzburg dazu sagt, im Arztbrief aus Bamberg steht, im Verlauf HD evaluieren. Anscheinend geht das auch bei Dialyse.
Herzliche Grüße
Kaktusengel

08 Dez. 2015 14:14
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026

kaktusengel schrieb: Mal sehen, was Würzburg dazu sagt, im Arztbrief aus Bamberg steht, im Verlauf HD evaluieren. Anscheinend geht das auch bei Dialyse.


Die HD mit autologer SZT geht auch bei Dialyse. Wurde bei meinem Mann im Sommer 2007 gemacht. Er war seit 12/2006 myelombedingt dialysepflichtig. Die SZT hat ihn in eine gute temporäre Remission gebracht - mehr war angeschts der Gesamtumstände nicht zu erwarten - und ihm/uns trotz Einschränkungen durch die Dialyse 2 recht gute Jahre geschenkt. Eine Zweitmeinung scheint mir angebracht - halt uns auf dem Laufenden bitte, was die Würzburger sagen.

Alles Gute für Euch,
Margret

07 Jan. 2016 19:58
  • kaktusengel
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo Margret,
bei meinem Vater sind die Leichtketten gottseidank weiter zurückgegangen, von 1000 auf 200. Hatte telefonisches Gespräch mit der Oberärztin. Nach dem 6. Zyklus soll eine Erhaltungstherapie anschließen. Auf die Frage, ob eine HD bei Verschlechterung mgl. wäre, hieß es, mit Dialysepflichtigkeit gehe das nicht, da vieles über die Niere ausgeschieden wird.
Nächste Woche ist der Termin in Würzburg. Die Oberärztin hat positiv regagiert, als ich dies erwähnte!
Aber bei deinem Mann ging das doch auch mit Dialyse?!
Kaktusengel

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