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Therapievergleich wurde erstellt von Margret
28 Apr. 2015 21:07
  • Margret
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    16 August 2026
news.doccheck.com/de/85216/multiples-mye...hemata-im-vergleich/

Der Anteil der Patienten, die sehr gut auf die Behandlung ansprechen, ist bei beiden Kombinations-Chemotherapien (Cyclophosphamid oder Doxorubicin) vergleichbar und liegt bei rund einem Drittel. Relevante Unterschiede zeigten sich jedoch bei der Anzahl an Patienten, die gar nicht auf die Behandlung ansprachen: Dies waren in der Cyclophosphamid-Gruppe nur ein Patient (0,4 Prozent), in der Doxorubicin-Gruppe 12 Patienten (4,8 Prozent). Auch bei den Nebenwirkungen zeigten sich deutliche Unterschiede: In der Cyclophosphamid-Gruppe musste sich nur etwa ein Viertel (24 Prozent) der Patienten wegen schwerer Nebenwirkungen wie Infektionen, oder Blutgerinnungsveränderungen stationär behandeln lassen, in der Doxorubicin-Gruppe waren es dagegen ein Drittel (32,7 Prozent). „Ausgehend von diesen eindeutigen Ergebnissen empfehlen wir, falls keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, die Wirkstoffkombination mit Cyclophosphamid vorzuziehen“, sagt Erstautor Dr. Elias Mai vom Heidelberger Myelomzentrum. „Bei diesem Nebenwirkungsprofil sind sogar vier Zyklen Chemotherapie vor der Stammzellentnahme sinnvoll. Das kann den anschließenden Behandlungserfolg verbessern.“

christine antwortete auf Therapievergleich
28 Apr. 2015 21:50
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Ich bin immer noch am überlegen...... Die am häufigsten verabreichte Introduktionstherapie ist ja schon VCD, also Velcade, Cyclo und Dex.
Ich denke mal, dass Dox nur oder vor allem in der Studie gegeben wurde. Es gab ja einen regelrechten Hipe um Doxorubicin, das in vorliegender veränderter Form so viel besser als sein Vorläufer A ( Adriamycin o. so ähnl) und womöglich auch Cyclophosamid sein sollte.
War wohl nur teurer.........

Im original Abstract steht ja ganz trocken, dass Cyclophosamid ( weiterhin?) das Mittel der Wahl sein sollte. Das haben die allermeisten (- die Hälfte von 500 Studienteilnehmern) von uns bekommen.

rudi antwortete auf Therapievergleich
29 Apr. 2015 00:34
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Doxorubicin ist das selbe wie Adriamycin, nur andere Namen im Handel.
Um die herzschädigende Potenz zu verringern wurde Caelyx® – pegyliertes liposomales Doxorubicin entwickelt. Dieses ist jedoch teuerer und wird vorwiegend bei Patienten mit vorgeschädigtem Herz verabreicht.

Doxorubicin ist sehr aggressiv auf das Gewebe und wenn etwas daneben läuft bei Infusionen kann es gravierende nekrotische Gewebeschäden geben. Deshalb kann und darf Doxorubicin nur über einen ZVK oder besser noch Port gegeben werden.
Cyclophosphamid kann ganz einfach über eine Nadel intravenös gegeben werden und ist deshalb viel einfacher in der Handhabung.


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

joseph antwortete auf Therapievergleich
29 Apr. 2015 09:06
  • joseph
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    16 August 2026

rudi schrieb: Deshalb kann und darf Doxorubicin nur über einen ZVK oder besser noch Port gegeben werden.


Hi Rudi

Ich hatte weder einen Port, noch einen Zentralen-Venen-Katheter, jede Infusionen oder Stammzellsammlung ging über eine normale Infusionsnadel im rechten oder linken Arm, auch CAELIX 8)

Liebe Grüsse

Joseph

Caro antwortete auf Therapievergleich
29 Apr. 2015 10:56
  • Caro
  • 692 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hi Rudi,

auch mein LG hatte nie einen Port oder ZVK. Während der Mobi-Chemo bekam er das Doxorubicin als Spritze - wobei sich die Ärzte nicht eben drum rissen, die zu verabreichen, eben wegen der Gefahren, wenn etwas daneben läuft. Auch Caelyx später bekam er über eine Braunüle als Infusion, ebenso die Hochdosid. Er wollte halt nicht so ein Teil in sich drin. Aber in WÜ haben sie sich schon gewundert, dass er keinen Port hat.

Liebe Grüße

Caro

Barmu antwortete auf Therapievergleich
29 Apr. 2015 18:43
  • Barmu
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo ihr alle,
mein Mann hat Doxorubicin bei der Induktionschemo mit bekommen in Kombi mit Dexa u. Bortezomib, aber ganz normal über einen Venenzugang, allerdings waren die Schwestern sehr sehr vorsichtig wegen der schlimmen Hautwirkungen, wenn etwas danebenläuft. Zu den Nebenwirkungen des Doxorubicins kann ich nur sagen, dass mein Mann es gut vertragen hat. Die Werte nach der Induktionschemo waren fast eine VGPR, also hats auch gut gewirkt. Die Mobilisierungschemo mit Cyclophosphamid lief ebens nur über die Vene. Zur Stammzellsammlung erst wurde dann ein Venenkatheder am Oberschenkel gelegt.
Liebe Grüße Bärbel

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