AMMonline

     

  • gast
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Ihr Lieben,

welche Eckpfeiler, Wegweiser, (gern auch Wink mit dem Zaunpfahl - ist dann eindeutig) ich weiss nicht recht, wie ich es benennen soll - kann man zurate ziehen?
Der Patient ist 58 Jahe alt, hat drei Zyklen VAD, die Hochdosis, Stammzellenmobilisierung und -absammlung gut überstanden, die Krankheit (Diagnose) ist fast vier Monate alt - und hat obiges hoffentlich möglichst schlecht vertragen....
Der Onkologe weiss auch nicht recht, schwankt hin und her, und meint, es gäbe keine Vergleichbarkeit zwischen den Studien bei beiden Vorgehensweisen.

Wie funktioniet das mit einer Zweitmeinung? Geht das auch per eMail oder Telefon, oder muß der Patient sich persönlich vorstellen?
Wenn könnten wir ansprechen?
Mit besten Grüßen

  • Caro
  • 692 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Gast,

mein Lebensgefährte war bei Erstdiagnose 57 Jre (08/07). Als im Juli 09 ein Rezidiv auftrat haben wir uns eine Zweitmeinung in Heidelberg geholt. Das ging sehr unbürokratisch, wir mussten aber dort hinfahren. Wenn Du Interesse an den entsprechenden Kontaktdaten hast, schick mir eine PN (oder geht das als Gast nicht ?). Dann schreib mir halt über das Forum.

Um ansonsten Näheres zu meinen, müsste man etwas mehr wissen. Stadium, Knochenbeteiligung etc.

LG Caro

  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo,

ich kann dem nur zustimmen. Wir haben uns kürzlich auch auf den Weg nach Heidelberg gemacht, um eine Zweitmeinung einzuholen. Der Arzt war sehr nett und hat sich sehr viel Zeit genommen um alle Fragen zu beantworten. Bei uns war die Sache wegen der geplanten Therapie recht dringlich und wir konnten innerhalb weniger Tage einen Termin bekommen.
Heidelberg weist sogar im aktuellen Patienten-Handbuch für MM:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin...atinfo/PatinfoMM.pdf
(S. 43) darauf hin, dass es gängige Praxis sei, eine zweite Stellungnahme einzuholen.

Liebe Grüße
Leopoldi

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

  • gast
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo,
herzlichen Dank für die Antworten.
Nur der Patient wird sich nicht dazu bekehren lassen, sich nach Heidelberg oder Würzburg zu begeben, um sich persönlich vorzustellen, zu weit, zu viel Aufwand. Jedenfalls danke ich Euch.

  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Gast

Wenn ein Patient sein Vertrauen und starkes Vertrauen in seinen Onkologen hat, soll er den Weg folgen dem sein Onkologe Ihm vorgibt, da eine Zweitmeinung von vornherein für diesen Patienten eher nur eine Belastung wäre

Leider gibt es sehr, sehr viele Patienten, denen dieses so ergeht und die diese kleine Hürde des Weges zum "zeitlich längeren Überleben" zu viel, zu weit, zu anspruchsvoll, zu teuer erscheint oder ist.

Eines ist sicher, bestände Morgen oder Heut die Möglichkeit, dass mir besser geholfen werden könnte oder sogar eine CR-Zeit garantiert werden könnte, ich wäre dort, auch wenn 10 oder 20 Stundfen Flug wäre, zbs Mayoklinik usw. , da ist Heidelberg oder Würzburg in Deutschland ein Katzensprung..............Peanuts

Nur, ich bin nicht er ...............

Trotzdem Daumendruck und alles Beste für den Patienten XXX

Liebe Grüsse

Joseph

  • carina
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Gast,
ich kann den anderen nur zustimmen.
Und ganz ehrlich - heutzutage ist Deutschland in einem Tag zu durchfahren..................
Gruß und alles Gute für Patient XX
Andrea.