AMMonline

     

14 Feb. 2014 18:06
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo Mitstreiter

Eine interessante Frage wird hier gestellt ===>

www.journalmed.de/newsview.php?id=42460

Eine interessante Aussage ===>

Untersuchungen belegen allerdings, dass etwa die Hälfte aller Studien nicht veröffentlicht wird. Häufig, weil die die Ergebnisse nicht so positiv ausgefallen sind, wie gewünscht. Dadurch enthalten die Forscher Ärzten und Patienten wichtiges Wissen vor.

Steht auf der gleichen Seite:roll::roll::roll:

Wer weiter lesen möchte ===>

www.patienten-information.de/mdb/downloa...linische-studien.pdf

Bin mal gespannt auf die Kommentare

LG

Joseph


14 Feb. 2014 20:53
  • Julanka
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo Joseph,

ganz kurz und knapp:

Jede Studie sollte veröffentlicht werden, alles andere ist "Augenwischerei" !

Liebe Grüsse und alles gute für Deine Frau,

Sabine

14 Feb. 2014 21:03
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Ich selbst habe ja auch an der DSMM XII Studie teilgenommen.
Aber nur weil es klar war, daß es keinen "blinden Arm" gab und ich also ganz klar wusste was ich bekommen sollte.
Und weil ich wusste, daß ich in Würzburg im Team von Prof. Einsele gut aufgehoben bin.

In eine Doppelblindstudie, bei der ich eventuell nicht das bekommen hätte was ich wollte bzw. was aktuell ist hätte ich mich wahrscheinlich nicht eingelassen.

Bei fast allen Studien, die von einem Medikamentenhersteller voll oder teilweise finanziert werden, findet leider eine konsequente "Herausfilterung" von Patienten statt, die die Studie "ungünstig" beeinflussen könnten. Damit wird das Ergebniss immer etwas verzerrt und undurchschaubar für die Allgemeinheit.
Und die beteiligten Kliniken zur Durchführung der Studien sagen sich allzuoft:
"Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing" :wink:

Aber trotz allem, wo wären wir ohne Studien? Desshalb müssen wir uns vor allem bei all den Patienten bedanken, die bereit waren an einer Doppelblindstudie teilzunehmen.

Ich persönlich würde es begrüssen, wenn es mehr Studien gäbe, bei denen "Naturheilmittel" mit bisheriger Medikation verglichen werden oder in Kombination mit diesen.
So wie es bei Curcumin immer mehr Schulmediziner gibt, die es einsehen, daß es was bringt.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

15 Feb. 2014 01:29
  • Pat
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Ich würde sagen es kommt auf die Studie an...aus eigener Erfahrung "schlechte" Studien lieber überspringen und gute abwarten...in unserem Fall hätte ich rückblickend nicht zur NOX A-12 Studie ja gesagt, wobei auch die bessere Studie mit Dex/Rev und Kyprolis nicht so besonders erfolgreich gewesen sein soll...überhaupt sind diese ganzen Studienergebnisse mit Vorsicht zu genießen...1/3 der Patienten scheint ja sowieso nie anzusprechen und die anderen bekommen dann wieder ein Rezidiv....

Laut dem Beacon hat man sich eben von der Carfilzomib Studie global mehr erwartet und hatte schlechtere Ergebnisse als mit alten Substanzen.

Was für eine Studie spricht: engmaschige ärztliche Kontrolle, aber dadurch auch mehr Streß für den Betroffenen. Alleine dieser unnötige 24h Urin die ganze Zeit...meine Mutter flippt aus.

lg
Pat


16 Feb. 2014 11:16
  • AngelaR
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo Mitstreiter, Gutes Thema Joseph,
Alle Macht den Pharmas....
Toll finde ich in diesem Zusammenhang die "Versicherung" der Studienteilnehmer.
Wer will nachher wie beweisen, dass er an der Studie verstorben ist und nicht an der Grunderkrankung?????
Ich habe mir Studienpapiere ( Silzuximab oder so ähnlich) schicken lassen und mich sofort, wie ein Versuchskaninchen gefühlt.
Eigentlich müßte man dafür Geld bekommen.
Ich biete ja eine Leistung für die Pharmas!
Und das mit meinem Körper und meiner Gesundheit! Es gibt maximal 75 € Fahrtkosten 1x pro Monat, das ist alles.
Wenn man zum Beispiel aufgrund der auftretenden Schäden andere Behandlungen benötigt, ist nix erwähnt.....
Ich unterschreibe das gesamte Risiko!!!!
Früher hat man dafür Strafgefangene verwendet oder unwissende Kranke in der DDR...
Jetzt melden wir uns freiwillig aufgrund unserer Hoffnung!
Sicher ist es für manch einen gut gewesen, ein Medikament zu bekommen, was in den USA zum Beispiel schon zugelassen ist und hier nur in Studien verabreicht wird, aber insgesamt, für neue Medikamente ist die Risokoabwägung in keinem Falle ausbalanciert!

So, Stachel gesetzt!
Liebe Grüße Angela



18 Feb. 2014 12:36
  • Turok
  • 200 Beiträge seit
    12 April 2013
Hallöchen an alle Mitstreiter,

ich bin mit meiner Entscheidung in eine Studie zugehen ganz zufrieden und kann zur Zeit auch nichts negatives dabei finden. Es ist die MM5 B2 Studie mit Lenalidomide. Es ist eine Erhaltungsstudie und da ich sowieso keine komplette Remession habe nach allem, hoffe ich damit ein Rezidiv soweit wie möglich nach hinten schieben zukönnen. Natürlich gibt es dabei auch eine negative Seite, gerade in Verbindung mit anderen Medis wie Morphin. Somit muss ich was fürs Blut nehmen, auf meine Verdauung achten und zum Glück ist meine Familienplanung schon seit Jahren abgeschlossen.
Für mich persönlich kann ich mehr positives daraus ziehen alls negatives.

Mit dem 24h Urin kann ich nicht ganz nach vollziehen warum der unnötig sein sollte und warum Streß bei engmaschiger ärztlicher Konntrolle??? Ist doch nur alle 4 bis 5 Wochen. Vielleicht könnte Pat doch noch mal was dazu schreiben, wie er es meinte oder es liegt daran wie man mit der Krankheit umgeht.
Man kann in allen Sachen immer etwas negatives finden wenn man es will oder nörgeln gehört schon zum Alltag.

LG Dirk

Einfach das beste daraus machen und das Leben genießen.

....in den Pausen passiert das Wesentliche....

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