AMMonline

     

08 Juli 2012 21:33
  • GiselaKöenig
  • 378 Beiträge seit
    26 Oktober 2009
So viel ich weiß laufen die Erhaltungstherapien doch alle in einer Studie. Daher laufen diese auch alle weiter, nur sollte das Präparat außerhalb einer Studienbenutzung zugelassen werden und der Antrag ist wieder zurückgezogen worden.
Gisela

  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
Hallo Gisela, hallo Monika
Ich bin 2001 in einer Studie gewesen. Daraus mag es noch Nachbeobachtungen geben, an die Verordnung von Revlimid wegen dieser Studie glaube ich nicht. Hier liegt daher auch mein Verständnisproblem bezüglich einer Erhaltungstherapie. Bisher gehe ich davon aus, Revlimid zur Erhaltung zu bekommen, das wäre nun vorbei. Es sei denn, man unterscheidet wie Monika zwischen Erhaltung nach SZT und jener nach Rezidiv.
Noch bin ich nicht beunruhigt, spätestens in zwei Wochen erfahre ich mehr.
LG
Jürgen

08 Juli 2012 23:31
  • GiselaKöenig
  • 378 Beiträge seit
    26 Oktober 2009
Hallo Jürgen,
Es kommt auf die Definition der Studie an.
Ich denke das muß jeder Patient mit seinem Studienarzt absprechen wie es weiter geht. Wenn ich Revlimid bekommen würde oder bekommen hätte würde ich mir auch Gedanken machen, mehr allerdings über die Wirkweise und seine Folgen. :bang:
Auf die Ergebnisse bin ich sehr gespannt.

Viele Grüße
Gisela

  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Jürgen,
ich glaube du musst dir keine Sorgen machen, daß du Revlimid nicht mehr bekommst. Bei Dir ist es eine Therapie nach Rezidiv und keine Erhaltungstherapie.
Erhaltungstherapien werden definiert als Folgetherapie nach einer Erstlinientherapie und hier typischerweise meißt nach autologer SZT.
Als Erstlinientherapie ist ja wie oben schon erwähnt wurde Revlimid ausserhalb von Studien noch nicht in Europa zugelassen sondern der Antrag lief gerade und dieser ist jetzt zurückgezogen worden.
Nicht weil Celgene bedenken hatte, sondern weil die Europäische Zulassungsbehörde bedenken hatte aufgrund der Vorkommnisse und Celgene hat zurückgezogen.

Ich selbst bin ja voll "Versuchskaninchen" mit der DSMM XII Studie. 4 Zyklen Induktion mit Revlimid und 12 Monate Erhaltungstherapie.
Mal sehen wie es ausgeht ca. 2 Jahre nach der autologen, denn dann treten typischerweise die ersten Symtome eines Zweittumors auf laut den Studienergebnissen.

Aber Melphalan HD hat ja auch das Potential für Zweittumore - also ein Risiko muss man immer gehen mit MM.
Kein Melphalan und kein Revlimid könnte wesentlich schlimmer ausgehen.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

  • sergio
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
hallo,
ich bin ja jetzt im 1. Zyklus Erhaltung oder Konsolidierung nach allo, mit VCD+R mit 5 mg, mir hat aber keiner der Aerzte von diesem evtl. Ausschluss gesprochen. Es geht ja mehr um die Erstlinientherapie. Also persoenlich weiss ich nicht was am Ende risikoreicher sein wird, 3 mal die HD und andere Chemos oder die Erhaltung mit Revlimid, viele von uns "spielen" eh auf einem anderen Niveau,

Sergio

  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Die amerikanische Celgene Corp. hat einen Rückschlag bei der Ausweitung der Anwendungen seines wichtigsten Medikaments Revlimid erlitten.

Celgene will erst dann einen neuen Zulassungsantrag stellen, wenn ausreichend klinische Daten vorliegen, die die positiven Wirkungen des Medikaments unterstreichen.

www.finanzen.net/nachricht/aktien/Celgen...rueckgezogen-1923014

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So wie das aussieht, läuft alles zu den alten Bedingungen weiter, also klinische Daten gibts nur mit verteilen der Medis :wink:

Liebe Grüsse

Joseph