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20 Apr. 2011 21:38
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo,

vor allem dieser Satz im rote Hand Brief ist seltsam:
"DieAnwendung von Lenalidomid in nicht zugelassenen Indikationen wird nicht empfohlen."

Ich würde meinen der Effekt von Lenalidomid ist doch derselbe, egal ob zugelassen oder nicht zugelassen. Denn eine Zulassung ist ja nur ein "amtlicher Vorgang", mit dem Wirkstoff und dessen Nebenwirkungen hat doch das direkt garnichts zu tun.

Das ist ja genauso wie wenn ich sagen würde:
"Wenn ich Alkohol "zugelassen" trinke, dann rgeneriert er mich und wenn ich Alkohol "nicht zugelassen" trinke, dann zerstört er mich bzw. meine Leber. :evil:

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

20 Apr. 2011 21:15
  • Margret
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    11 September 2026
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Ja Joseph,

dass grundsätzlich alle Medikamente - speziell die in der Onkologie verwendeten - keine Himbeerbonbons sind, ist ja jedem klar.

Was aber heisst "Vorsicht"? Wieviele Alternativen mit höherer Sicherheit und mindestens gleichwertiger positiver Wirkung gibt es denn?

Angesichts der nur sehr wenigen Medikamente und der unverandert bestehenden Unheilbarkeit gerät das System "Vorsicht" sehr schnell an seine Grenzen.

Mich stimmt in dieser konkreten Sache bedenklich, dass der Hersteller selbst aktiv wird. Das täten sie nicht bei einem nur vagen Verdacht. Der finanzielle Schaden wäre zu groß.

Liebe Grüße,
Margret

20 Apr. 2011 20:48
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hi Margret

Das Problem mit Revlimide ist seit ein paar Wochen bekannt, ich hatte es schon mal hier angesprochen, doch jede Wiederholung, kann nur von Vorteil sein

Ob Thalidomid........Revlimide oder das neue Palo ............. ich geh von den dreien aus, dass Sie nicht sauber sind

Vorsicht ist geboten

Danke

Joseph

20 Apr. 2011 19:12
  • Katrin
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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hallo magret;

danke für den bericht,
die diskussion um die langzeitgabe von revlimid mit unter in der erhaltungstherapie brennt ja heiss unter den experten,
unser onko meinte dazu; dass man mit der gabe ausserhalb der zulassung vorsichtig sein müsste;

andererseits muss auch erwähnt werden,dass das risiko für ein zweitmalignom mit jeder chemo oder bestrahlung(!) erhöht wird,
ich denke die statistische signifikanz wäre zu diesem artikel sehr interessant,
also wieviel von 100 patienten tatsächlich ein zweitmalignom entwickelt haben und über welchen zeitraum revlimid verabreicht wurde....?

fragende grüße,
Katrin

20 Apr. 2011 18:59
  • Margret
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    11 September 2026
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Zitat: Das Krebsmittel Lenalidomid (Revlimid) steht unter Verdacht, das Auftreten primärer Zweittumoren zu begünstigen. Das berichtet Hersteller Celgene in einem Rote-Hand-Brief. Derzeit überprüft die Europäische Arzneimittelbehörde EMA, ob tatsächlich eine derartige Gefahr von Lenalidomid (Revlimid®) ausgeht. Zitatende.

Bitte hier weiterlesen: www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=37404

Hier der direkte link zum Original "Rote-Hand-Brief":
www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/...iv/2011/20110401.pdf

Dass der Hersteller selbst diese Information weitergibt, macht die Sache aus meiner Sicht sehr ernst.


Liebe Grüße in die Runde,
Margret