kikki1309 antwortete auf Umgang mit nicht geimpften Enkelkind
21 Feb. 2019 12:43
- kikki1309
- Autor
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10 September 2026
10 September 2026
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Vielen Dank für die schnellen Antworten.
Es hilft uns in der jetztigen Situation wirklich weiter, da es auch von Betroffenen geschrieben wurde.
Danke und viele Grüße
von Kikki
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klaus99 antwortete auf Umgang mit nicht geimpften Enkelkind
21 Feb. 2019 12:31
- klaus99
-
468 Beiträge seit
05 Februar 2014
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- Beiträge: 468
Hallo Kikki,
wie meine Vorredner schon geschrieben haben, sollte zum jetzigen Zeitpunkt jeglicher Kontakt vermieden werden. Das ist zwar sicherlich nicht schön und ich kann es nachvollziehen, da ich selbst eine kleine Enkeltochter habe. Das Immunsystem deines Mannes ist einfach noch zu schwach um mit einem eventuellen Infekt jedweder Art klar zu kommen. Nach einer autologen SZT entspricht unser Immunsystem dem eines Neugeborenen, d.h. auch, dass jeglicher Impfschutz aus der Zeit vor der SZT nicht mehr wirksam ist. Insofern sollte dein Mann seinen Impfschutz wieder nach und nach aufbauen.
Mein Onkologe hat mir zum Thema Impfungen folgende Informationen geliefert (IMPF sowie Empfehlung der STIKO):
Klinische Studien zeigen einen Abfall des lmpfschutzes nach autologer Stammzelltransplantation. Deshalb wird ab 6 Monate nach Transplantation bei stabilem Remissionzustand eine Re-Immunisierung empfohlen.
Eine Bestimmung des lmpftiters ist nicht angezeigt. Eine Ausnahme ist der lmpftiter gegen Tetanus, da es durch die lmpfung bei protektivem Titer gehäuft zu Lokalreaktionen kommt.
Folqende lmpfungen sind 6 Monate nach autoloqer Stammzelltransplantation angezeigt:
- Grundimmunisierung mit Diphtherietoxoid und Tetanustoxoid (nur bei nicht protektivem Antikörpertiter gegen Tetanus, daher bitte vor lmpfung Bestimmung des Titers) . inaktivierte Poliovakzine (Salk) => Auffrischung der lmpfungen alle 10 Jahre.
- Impfung mit 23-valentem Pneumokokkenpolysaccharid-lmpfstoff (Auffrischung alle 6 Jahre)
- Influenzavalzine (jährlich)
- Grundimmunisierung Hepatitis A und B Vakzine z.B. als Kombinationsimpfstoff
Folqende lmpfunqen sollten erst nach 24 Monaten, bei stabilem Remissionszustand und nach dem Absetzen immunsuppressiver Medikamente erfolgen:
- Impfung mit Masern-, Mumps- und Rötelnlebendimpfstoff
Ich selbst hatte ja vor fast einem Jahr meine 2. autologe SZT und bin aktuell dabei, wieder sämtliche Impfungen nachzuholen.
Liebe Grüße
Klaus
wie meine Vorredner schon geschrieben haben, sollte zum jetzigen Zeitpunkt jeglicher Kontakt vermieden werden. Das ist zwar sicherlich nicht schön und ich kann es nachvollziehen, da ich selbst eine kleine Enkeltochter habe. Das Immunsystem deines Mannes ist einfach noch zu schwach um mit einem eventuellen Infekt jedweder Art klar zu kommen. Nach einer autologen SZT entspricht unser Immunsystem dem eines Neugeborenen, d.h. auch, dass jeglicher Impfschutz aus der Zeit vor der SZT nicht mehr wirksam ist. Insofern sollte dein Mann seinen Impfschutz wieder nach und nach aufbauen.
Mein Onkologe hat mir zum Thema Impfungen folgende Informationen geliefert (IMPF sowie Empfehlung der STIKO):
Klinische Studien zeigen einen Abfall des lmpfschutzes nach autologer Stammzelltransplantation. Deshalb wird ab 6 Monate nach Transplantation bei stabilem Remissionzustand eine Re-Immunisierung empfohlen.
Eine Bestimmung des lmpftiters ist nicht angezeigt. Eine Ausnahme ist der lmpftiter gegen Tetanus, da es durch die lmpfung bei protektivem Titer gehäuft zu Lokalreaktionen kommt.
Folqende lmpfungen sind 6 Monate nach autoloqer Stammzelltransplantation angezeigt:
- Grundimmunisierung mit Diphtherietoxoid und Tetanustoxoid (nur bei nicht protektivem Antikörpertiter gegen Tetanus, daher bitte vor lmpfung Bestimmung des Titers) . inaktivierte Poliovakzine (Salk) => Auffrischung der lmpfungen alle 10 Jahre.
- Impfung mit 23-valentem Pneumokokkenpolysaccharid-lmpfstoff (Auffrischung alle 6 Jahre)
- Influenzavalzine (jährlich)
- Grundimmunisierung Hepatitis A und B Vakzine z.B. als Kombinationsimpfstoff
Folqende lmpfunqen sollten erst nach 24 Monaten, bei stabilem Remissionszustand und nach dem Absetzen immunsuppressiver Medikamente erfolgen:
- Impfung mit Masern-, Mumps- und Rötelnlebendimpfstoff
Ich selbst hatte ja vor fast einem Jahr meine 2. autologe SZT und bin aktuell dabei, wieder sämtliche Impfungen nachzuholen.
Liebe Grüße
Klaus
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Mapoli antwortete auf Umgang mit nicht geimpften Enkelkind
21 Feb. 2019 12:08
- Mapoli
-
1735 Beiträge seit
18 Juni 2011
18 Juni 2011
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- Beiträge: 1735
Hallo Kikki,
in der frühen Phase nach SZT würde ich den Kontakt besonders jetzt im Februar schon wegen der Grippe und Erkältungsgefahr meiden, dies mindestens die 100 Tage einhalten. Ansonsten auch wie, es Joseph beschreibt, verfahren. Ich denke, es würde nichts bringen, wenn die Eltern jetzt das Kind impfen, da man ja auch Kontakt zu frisch geimpften meiden sollte. Zudem finde ich, dass auch jeder selbst entscheiden muss, ob er sein Kind impfen lassen sollte. Da steht in jedem Fall das Kind im Fokus und die Eltern werden ihre Gründe haben, warum sie nicht impfen. Wenn in der Kita oder Schule ansteckende Erkrankungen im Umlauf sind, solltet Ihr den Kontakt generell meiden. Das kann man ja erfragen.
Zum Glück gibt es ja Telefon und das Enkelkind freut sich sicher auch, mit dem Opa und der Oma zu skypen
, das machen die Kids doch gerne.
Herzliche Grüße
Ma
in der frühen Phase nach SZT würde ich den Kontakt besonders jetzt im Februar schon wegen der Grippe und Erkältungsgefahr meiden, dies mindestens die 100 Tage einhalten. Ansonsten auch wie, es Joseph beschreibt, verfahren. Ich denke, es würde nichts bringen, wenn die Eltern jetzt das Kind impfen, da man ja auch Kontakt zu frisch geimpften meiden sollte. Zudem finde ich, dass auch jeder selbst entscheiden muss, ob er sein Kind impfen lassen sollte. Da steht in jedem Fall das Kind im Fokus und die Eltern werden ihre Gründe haben, warum sie nicht impfen. Wenn in der Kita oder Schule ansteckende Erkrankungen im Umlauf sind, solltet Ihr den Kontakt generell meiden. Das kann man ja erfragen.
Zum Glück gibt es ja Telefon und das Enkelkind freut sich sicher auch, mit dem Opa und der Oma zu skypen
Herzliche Grüße
Ma
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joseph antwortete auf Umgang mit nicht geimpften Enkelkind
21 Feb. 2019 11:34
- joseph
0 Beiträge seit
10 September 2026
10 September 2026
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Hi Kikki
Willkommen im Forum
Ich vermeide jeglichen Kontakt zu meinen Enkelkinder wenn die Fieber oder sonst was haben, das wissen meine Söhne und halten sich daran, obwohl unsere geimpft sind
Nach einer HD mit SZT sind unsere Impfungen wertlos, also keine Gegenwehr gegenüber Viren usw.
LG
Joseph
Willkommen im Forum
Ich vermeide jeglichen Kontakt zu meinen Enkelkinder wenn die Fieber oder sonst was haben, das wissen meine Söhne und halten sich daran, obwohl unsere geimpft sind
Nach einer HD mit SZT sind unsere Impfungen wertlos, also keine Gegenwehr gegenüber Viren usw.
LG
Joseph
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Umgang mit nicht geimpften Enkelkind wurde erstellt von kikki1309
20 Feb. 2019 22:00
- kikki1309
- Autor
0 Beiträge seit
10 September 2026
10 September 2026
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Guten Abend,
ich bin schon seit letztem Jahr interessierte Leserin in diesem Forum und jetzt habe ich/wir ein Problem.
Mein Mann (70 Jahre)bekam nach etwa 6 Monaten intensiver Untersuchungen (CT,MRT,Szintigramm ...) im Juli 2018 die Diagnose des MM.
Seither 4 Zyklen - Stammzellsammlung und im Januar 2019 die HD mit autologer Stammzellrückgabe.
Er hat alles einigermaßen gut überstanden und ist jetzt seit 3 Wochen zuhause und erholt sich gut.
Jetzt meine Frage:
Unser Enkelkind (5 Jahre-wohnt nicht vor Ort-) ist nicht geimpft- Eltern sind Impfgegner!!
Wir haben mit den Ärzten von der Uni bereits gesprochen, aber die sind irgendwie auch nur erstaunt und können uns auch zu nichts raten (überzeugen sie die Eltern (Impfung)oder so ähnlich waren die Antworten), wie wir mit unserem Enkel umgehen sollen, da er auch oft unter Atemwegsinfekte leidet. (Bis jetzt noch keine Besuche)
Nächste Woche haben wir noch einen Termin bei unserem Onkologen, aber ich wollte einfach hier im Forum einmal nachfragen ,ob jemand Erfahrungen mit so einer Sitatuation hat oder wie ihr mit sowas umgehen würdet.
Vielen Dank schon einmal vorab
Viele Grüße
Kikki
ich bin schon seit letztem Jahr interessierte Leserin in diesem Forum und jetzt habe ich/wir ein Problem.
Mein Mann (70 Jahre)bekam nach etwa 6 Monaten intensiver Untersuchungen (CT,MRT,Szintigramm ...) im Juli 2018 die Diagnose des MM.
Seither 4 Zyklen - Stammzellsammlung und im Januar 2019 die HD mit autologer Stammzellrückgabe.
Er hat alles einigermaßen gut überstanden und ist jetzt seit 3 Wochen zuhause und erholt sich gut.
Jetzt meine Frage:
Unser Enkelkind (5 Jahre-wohnt nicht vor Ort-) ist nicht geimpft- Eltern sind Impfgegner!!
Wir haben mit den Ärzten von der Uni bereits gesprochen, aber die sind irgendwie auch nur erstaunt und können uns auch zu nichts raten (überzeugen sie die Eltern (Impfung)oder so ähnlich waren die Antworten), wie wir mit unserem Enkel umgehen sollen, da er auch oft unter Atemwegsinfekte leidet. (Bis jetzt noch keine Besuche)
Nächste Woche haben wir noch einen Termin bei unserem Onkologen, aber ich wollte einfach hier im Forum einmal nachfragen ,ob jemand Erfahrungen mit so einer Sitatuation hat oder wie ihr mit sowas umgehen würdet.
Vielen Dank schon einmal vorab
Viele Grüße
Kikki
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.