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Mapoli antwortete auf Windpocken
17 Mai 2017 23:27
- Mapoli
-
1735 Beiträge seit
18 Juni 2011
18 Juni 2011
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Hallo Emi,
auf jeden Fall muss Dein Mann zum Arzt (Hämatoonkologe anrufen, der Hausarzt ist da sicher überfordert!). Infektionen mit Varizellen sollten bei uns Myelompatienten und besonders bei bereits transplantierten Patienten unter Kontrolle bleiben und eventuell auch mit antiviralen Mitteln behandelt werden (ähnlich dem Aciclivir). Was gemacht wird hängt sicherlich von den Blutwerten Deines Mannes ab. Wie lange ist die Hochdosis her? Wie lange ist die Einnahme von Aciclovir her?
Wichtig ist sehr viel Ruhe und auf jeden Fall die Sonne meiden!
Ich drücke die Daumen, dass die Windpocken schnell und problemlos vorüber gehen.
Liebe Grüße
Ma
auf jeden Fall muss Dein Mann zum Arzt (Hämatoonkologe anrufen, der Hausarzt ist da sicher überfordert!). Infektionen mit Varizellen sollten bei uns Myelompatienten und besonders bei bereits transplantierten Patienten unter Kontrolle bleiben und eventuell auch mit antiviralen Mitteln behandelt werden (ähnlich dem Aciclivir). Was gemacht wird hängt sicherlich von den Blutwerten Deines Mannes ab. Wie lange ist die Hochdosis her? Wie lange ist die Einnahme von Aciclovir her?
Wichtig ist sehr viel Ruhe und auf jeden Fall die Sonne meiden!
Ich drücke die Daumen, dass die Windpocken schnell und problemlos vorüber gehen.
Liebe Grüße
Ma
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klaus99 antwortete auf Windpocken
17 Mai 2017 20:02
- klaus99
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468 Beiträge seit
05 Februar 2014
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- Beiträge: 468
Hallo zusammen,
was die vorbeugende Windpockenimpfung betrifft, ist es jetz ja wohl zu spät
Katharina hat hinsichtlich der Beurteilung des Immunsystems nach einer Hochdosis recht. Alle durch frühere Kinderkrankheiten aufgebauten Abwehrstoffe sind weg oder zumindest deutlich reduziert. Daher sind Impfungen nach einer Hochdosis sehr zu empfehlen.
Ich hatte hierzu in einem anderen Thread unter
www.myelom.org/forum/therapien/2691-masernimpfung?start=18
schon mal etwas geschrieben.
Mein Onkologe hatte mir zum Thema Impfungen nach der Hochdosis folgende Informationen geliefert (IMPF sowie Empfehlung der STIKO):
Klinische Studien zeigen einen Abfall des lmpfschutzes nach autologer Stammzelltransplantation. Deshalb wird ab 6 Monate nach Transplantation bei stabilem Remissionzustand eine Re-Immunisierung empfohlen.
Eine Bestimmung des lmpftiters ist nicht angezeigt. Eine Ausnahme ist der lmpftiter gegen Tetanus, da es durch die lmpfung bei protektivem Titer gehäuft zu Lokalreaktionen kommt.
Folqende lmpfungen sind 6 Monate nach autoloqer Stammzelltransplantation angezeigt:
- Grundimmunisierung mit Diphtherietoxoid und Tetanustoxoid (nur bei nicht protektivem Antikörpertiter gegen Tetanus, daher bitte vor lmpfung Bestimmung des Titers) . inaktivierte Poliovakzine (Salk) => Auffrischung der lmpfungen alle 10 Jahre.
- Impfung mit 23-valentem Pneumokokkenpolysaccharid-lmpfstoff (Auffrischung alle 6 Jahre)
- Influenzavalzine (jährlich)
- Grundimmunisierung Hepatitis A und B Vakzine z.B. als Kombinationsimpfstoff
Folqende lmpfunqen sollten erst nach 24 Monaten, bei stabilem Remissionszustand und nach dem Absetzen immunsuppressiver Medikamente erfolgen:
- Impfung mit Masern-, Mumps- und Rötelnlebendimpfstoff
Ich habe fast auf den Tag genau 6 Monate nach der autologen SZT mit den Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Pertussis, Pneumokokken, Influenza, Hepatitis A und B begonnen. Dabei handelt es sich nicht um Auffrischungen sondern um eine Grundimmunisierung wie bei einem Erstimpfling, also einschließlich der notwendigen Wiederholungen. Die Aktion hat sich daher über ca. 6 Monate erstreckt.
Vor ca. 4 Wochen (ca. 36 Monate nach der Hochdosis) habe ich mich nun auch gegen Maser, Mumps und Röteln impfen lassen, auch ohne diegeringsten Komplikationen.
Nochmal zurück zur Impfung gegen Windpocken:
Hierzu habe ich einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung gefunden. Der ist zwar schon von 2013, aber gerade der Zusammenhang Windpocken und Herpes Zoster (Gürtelrose) ist m.E. interessant und insofern würde ich eine solche Impfung nicht ohne Rücksprache mit dem Onkologen machen lassen.
www.sueddeutsche.de/gesundheit/kinderkra...windpocken-1.1710340
Gruß
Klaus
was die vorbeugende Windpockenimpfung betrifft, ist es jetz ja wohl zu spät
Katharina hat hinsichtlich der Beurteilung des Immunsystems nach einer Hochdosis recht. Alle durch frühere Kinderkrankheiten aufgebauten Abwehrstoffe sind weg oder zumindest deutlich reduziert. Daher sind Impfungen nach einer Hochdosis sehr zu empfehlen.
Ich hatte hierzu in einem anderen Thread unter
www.myelom.org/forum/therapien/2691-masernimpfung?start=18
schon mal etwas geschrieben.
Mein Onkologe hatte mir zum Thema Impfungen nach der Hochdosis folgende Informationen geliefert (IMPF sowie Empfehlung der STIKO):
Klinische Studien zeigen einen Abfall des lmpfschutzes nach autologer Stammzelltransplantation. Deshalb wird ab 6 Monate nach Transplantation bei stabilem Remissionzustand eine Re-Immunisierung empfohlen.
Eine Bestimmung des lmpftiters ist nicht angezeigt. Eine Ausnahme ist der lmpftiter gegen Tetanus, da es durch die lmpfung bei protektivem Titer gehäuft zu Lokalreaktionen kommt.
Folqende lmpfungen sind 6 Monate nach autoloqer Stammzelltransplantation angezeigt:
- Grundimmunisierung mit Diphtherietoxoid und Tetanustoxoid (nur bei nicht protektivem Antikörpertiter gegen Tetanus, daher bitte vor lmpfung Bestimmung des Titers) . inaktivierte Poliovakzine (Salk) => Auffrischung der lmpfungen alle 10 Jahre.
- Impfung mit 23-valentem Pneumokokkenpolysaccharid-lmpfstoff (Auffrischung alle 6 Jahre)
- Influenzavalzine (jährlich)
- Grundimmunisierung Hepatitis A und B Vakzine z.B. als Kombinationsimpfstoff
Folqende lmpfunqen sollten erst nach 24 Monaten, bei stabilem Remissionszustand und nach dem Absetzen immunsuppressiver Medikamente erfolgen:
- Impfung mit Masern-, Mumps- und Rötelnlebendimpfstoff
Ich habe fast auf den Tag genau 6 Monate nach der autologen SZT mit den Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Pertussis, Pneumokokken, Influenza, Hepatitis A und B begonnen. Dabei handelt es sich nicht um Auffrischungen sondern um eine Grundimmunisierung wie bei einem Erstimpfling, also einschließlich der notwendigen Wiederholungen. Die Aktion hat sich daher über ca. 6 Monate erstreckt.
Vor ca. 4 Wochen (ca. 36 Monate nach der Hochdosis) habe ich mich nun auch gegen Maser, Mumps und Röteln impfen lassen, auch ohne diegeringsten Komplikationen.
Nochmal zurück zur Impfung gegen Windpocken:
Hierzu habe ich einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung gefunden. Der ist zwar schon von 2013, aber gerade der Zusammenhang Windpocken und Herpes Zoster (Gürtelrose) ist m.E. interessant und insofern würde ich eine solche Impfung nicht ohne Rücksprache mit dem Onkologen machen lassen.
www.sueddeutsche.de/gesundheit/kinderkra...windpocken-1.1710340
Gruß
Klaus
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christine antwortete auf Windpocken
17 Mai 2017 18:51 - 17 Mai 2017 18:55
- christine
0 Beiträge seit
10 September 2026
10 September 2026
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Da hat Katharina recht, allerdings kann die Impfung zT doch noch wirken. Man könnte testen "ob von was" noch Antistoffe da sind, oder vorsichtig sein und nach ca 1 Jahr alle Impfungen wiederholen. Es gibt da eine Liste für die empfohlenen Impfungen und den Abstand zur HD.
Gruss
C
Info Titertest
www.netdoktor.at/laborwerte/titer-8465
Gruss
C
Info Titertest
www.netdoktor.at/laborwerte/titer-8465
Letzte Änderung: 17 Mai 2017 18:55 von christine.
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hase25 antwortete auf Windpocken
17 Mai 2017 17:43
- hase25
-
423 Beiträge seit
15 Februar 2017
15 Februar 2017
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- Beiträge: 423
Hallo Emi,
ich bin ja noch absoluter Neuling im Forum, aber wenn dein Mann eine Hochdosis hatte, dann ist er vom Imunsystem her wie ein Neugeborenes. Jedenfalls sind das die Infos, die ich aus den verschiedensten Aufklärungs-Broschüren habe. Nach einer Hochdosis wird ja daher auch wieder ein kompletter Impfschutz aufgebaut. Die normalen Impfungen nach 5-6 Monaten, die Impfungen mit Lebendimpfstoffen später. Wahrscheinlich hat dein Mann keine Windpockenimpfung bekommen. Diese Impfung gibt es seit einigen Jahren. Dein Mann kann theoretisch alle bisher durchgemachten Kinderkrankheiten erneut bekommen!
Drücke die Daumen, dass er die Krankheit gut übersteht und er "nur" Juckreiz hat.
Grüße von Katharina
ich bin ja noch absoluter Neuling im Forum, aber wenn dein Mann eine Hochdosis hatte, dann ist er vom Imunsystem her wie ein Neugeborenes. Jedenfalls sind das die Infos, die ich aus den verschiedensten Aufklärungs-Broschüren habe. Nach einer Hochdosis wird ja daher auch wieder ein kompletter Impfschutz aufgebaut. Die normalen Impfungen nach 5-6 Monaten, die Impfungen mit Lebendimpfstoffen später. Wahrscheinlich hat dein Mann keine Windpockenimpfung bekommen. Diese Impfung gibt es seit einigen Jahren. Dein Mann kann theoretisch alle bisher durchgemachten Kinderkrankheiten erneut bekommen!
Drücke die Daumen, dass er die Krankheit gut übersteht und er "nur" Juckreiz hat.
Grüße von Katharina
Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!
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Lilith antwortete auf Windpocken
17 Mai 2017 15:16
- Lilith
0 Beiträge seit
10 September 2026
10 September 2026
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Hallo Emi,
eines meiner Kinder hatte die Windpocken zweimal - mit zwei und mit etwa sieben Jahren.
Laut damaliger Aussage des Ki-Arztes ist das zwar nicht die Regel, aber wohl auch gar nicht übermäßig selten.
Meine Daumen sind gedrückt...
LG Lilith
eines meiner Kinder hatte die Windpocken zweimal - mit zwei und mit etwa sieben Jahren.
Laut damaliger Aussage des Ki-Arztes ist das zwar nicht die Regel, aber wohl auch gar nicht übermäßig selten.
Meine Daumen sind gedrückt...
LG Lilith
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Anna M. antwortete auf Windpocken
17 Mai 2017 14:57
- Anna M.
-
134 Beiträge seit
08 September 2016
08 September 2016
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- Beiträge: 134
Hallo Emi,
Windpocken sind Viren und auch wenn Dein Mann bereits im Kindesalter Windpocken hatte, so schlummern die Viren trotzdem im Körper und können jederzeit wieder ausbrechen. Das Märchen von den Kinderkrankheiten, einmal gehabt und dann nie wieder, stimmt gar nicht.
Mein Mann hat sich auch im Erwachsenenalter im Kindergarten angesteckt, weil es so unvernüftige Eltern gibt und ihre Kinder trotzdem in die Kiga bringen. Windpocken sind hoch ansteckend.
So weit ich weiß kann man nur die Beschwerden behandeln - Bettruhe, Hautpflege mit Bädern und Cremes und Juckreiz stillenden Medikamenten. Antibiotikas helfen bei Viren nichts.
Aber ich würde dir dringend raten einen Arzt aufzusuchen. Mit Windpocken ist nicht zu spaßen und bei immnugeschwächten Menschen schon gleich gar nicht.
Wünsche Euch viel Glück und schnelle Genesung und hoffentlich geht alles gut.
Liebe Grüße
Anna M.
Windpocken sind Viren und auch wenn Dein Mann bereits im Kindesalter Windpocken hatte, so schlummern die Viren trotzdem im Körper und können jederzeit wieder ausbrechen. Das Märchen von den Kinderkrankheiten, einmal gehabt und dann nie wieder, stimmt gar nicht.
Mein Mann hat sich auch im Erwachsenenalter im Kindergarten angesteckt, weil es so unvernüftige Eltern gibt und ihre Kinder trotzdem in die Kiga bringen. Windpocken sind hoch ansteckend.
So weit ich weiß kann man nur die Beschwerden behandeln - Bettruhe, Hautpflege mit Bädern und Cremes und Juckreiz stillenden Medikamenten. Antibiotikas helfen bei Viren nichts.
Aber ich würde dir dringend raten einen Arzt aufzusuchen. Mit Windpocken ist nicht zu spaßen und bei immnugeschwächten Menschen schon gleich gar nicht.
Wünsche Euch viel Glück und schnelle Genesung und hoffentlich geht alles gut.
Liebe Grüße
Anna M.
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schau nach vorn und nicht zurück!
Das Wunder blieb aus....verstorben am 05.01.2019
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