Zum Hauptinhalt springen
20 Mai 2015 10:22
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
Mehr
Hallo Angela,

"Aber was schreibe ich hier, es ist sowieso wieder verlorene Liebesmüh und löst lange Disskussionen aus..."

Nee, verlorene Liebesmüh ist das wirklich nicht und die lange Diskussionen sind notwendig wenn man etwas erreichen will. Wenn es niemanden mehr gibt der diese Diskussionen immer wieder anschubst, dann wird sich nichts ändern.

Und gerade in ein Forum was sich mit einer Krebserkrankung beschäftigt, finde ich das solche Diskussionen ihre Berechtigung haben.
Sich möglichst Schadstofffrei zu ernähren ist etwas was ich für mich selbst tun kann und alle Beiträge enthalten Hinweise die wichtig sind.
LG
Mira


20 Mai 2015 01:05
  • AngelaR
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr

Margret schrieb: Man muss es ja nicht anwenden.... Will sagen: Liegt das Problem beim Anbieter oder beim Nutzer?

Dass alles, was Pflanzen und Tieren schadet, für den Menschen ebenfalls schädlich ist, ist doch nur logisch und niemandem neu.

Wir hatten hier kürzlich die kleine Diskussion zum Thema Insektenschutz bei Weinreben. Da hiess es dann, dass von den Spritzmitteln ja nur gaaaanz wenig in der Flasche landet (der Rest landet im Boden und in der Luft und im Grundwasser) - das hat aber niemanden groß gestört...

Schon hakt mal die Weinfachfrau wieder ein, genau das ist der falsch verstandene Ansatz, nicht auf den Blättern die Spritzmittel sind die ganz gefährlichen, gerade bei Wein ist die Wurzel der Rebe in der Lage Mineralien aus dem Boden aufzuspalten, auch Gifte aus dem Boden sind im konventionellen Wein. Die Labore bieten Analysen für Quecksilber, Arsen, Schwermetalle ect. an! Ergo ist es auch drin, sonst gäbe es diese Tests nicht.
Monsanto sitzt ca. 20 km von mir mit einem stetig größer werdendem Betrieb....
Das Roundup für Rebfelder ausbringen beginnt im Februar, damit ja nix anderes da wächst, warum?
Ist mir ein Rätsel.
Die zweitmeißte Krebsart neben Leukämie ist multiples Myelom bei Winzern.
Es gab immer wieder Sendungen und große Demonstrationen gegen Monsanto. Dass sie ganze Länder von ihrem genmanipuliertem Saatgut mit zusätzlich unlauteren Verträgen abhängig machen und wenn dann die teuren Samen nicht mehr gekauft werden können, gehört das Land Ihnen! Arte bringt immer wieder die Horrormeldungen in Filmform, ich würde mal sagen diese Tatsachen sind mir seit ca. 10 Jahren bekannt!
Ich bin in Vereinigungen wie Aavaz und Chance, wo ich wenigstens mit meiner Unterschrift unter Petitionen versuchen kann, meine Stimme gegen Schweinereien in der Welt auf allen Ebenen zu erheben.

Aber wir haben als Verbraucher große Macht, wenn Keiner mehr den Mist kaufen würde!!!!!!
Uran im Rasendünger, Roundup in der Einfahrt, gefährliche Raumsprays, ect, die Regale im Baumarkt und Drogerien sind immer noch voll, auch im Kleinen, nicht nur in Gärtnereien und in der Landwirtschaft ist Einhalt zu gebieten!!!!

Aber was schreibe ich hier, es ist sowieso wieder verlorene Liebesmüh und löst lange Disskussionen aus...
Gute Nacht
Angela


19 Mai 2015 21:56
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hi Rudi

Einer der Gründe, wieso ich mit dem Audruck " Bio" immer wieder in Konflikt gerate

Eine einzige Firma hält rund 30% der Patente auf allem Essbaren

www.weltagrarbericht.de/themen-des-welta...tente-auf-leben.html

Die anderen teilen sich den Rest, ausser das was frei im Wald wächst

LG

Joseph

19 Mai 2015 17:57
  • rudi
  • Autor
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Mehr
Der Witz ist ja gerade, daß wir die Naturkräuter oder auch Wildkräuter heute fast völlig unbeachtet lassen in unserer Ernährung. Diese werden dann bewusst als Unkraut bezeichnet, das weggespritzt werden muss. Ausreißen wäre ja zu Lohnintensiv.

Aber wenn man bedenkt, daß gerade diese Wildkräuter viel mehr Inhaltsstoffe haben als die "kultivierten Gemüsesorten", dann fragt man sich schon, warum züchten wir nicht die Wildkräuter und essen diese.
Läßt sich natürlich wieder nicht vermarkten, geht also nicht.

Aber es gibt bereits einige Schlaue, die es begriffen haben und die können sogar die Wildkräuter ganz umsonst pflücken :wink:
Mmmmmmh, in der Stadt natürlich nicht, aber auf dem Land geht das schon sehr gut.

Das perverse wird ja in Zukunft in der Landwirtschaft sein, daß man genmanipulierte Planzen heranzüchtet, die genau gegen Roundup und andere Unkrautvernichtungsmittel resistent sind. Und dann kann man die Felder unbegrenzt mit Roundup und Co. totspritzen und die genmanipulierten Pflanzen können als völlige Monokultur unbehindert heranwachsen.
Also essen wir dann genmanipulierte Pflanzen, die mit Roundup und Co. belastet sind, weil es ihnen ja nichts ausmacht.
Na dann guten Appetit :oops:

Monsanto entwickelte Roundup um das Unkraut wegzuspritzen.
Und dann entwickeln die auch noch genverändertes Saatgut, damit die Pflanzen das viele Roundup auf den Felder besser vertragen und nicht auch davon absterben.
Also kann man dann bedenkenlos noch mehr Roundup spritzen, weil ja die genveränderten Pflanzen resistent dagenen gemacht wurden.

Ich frage mich jetzt (etwas mit satirischer Unternote), wann entwickelt Monsanto oder ein anderer Konzern genverändertes Samengut für die künstliche Menschenfortplanzung, damit der Mensch dann auch resistent gegen all die Gifte wie Roundup und Co. wird.
Dannkan man völlig unbedenklich tonnenweise Roundup und Co. auf die Felder und die Natur und die Gehwege und die Garageneinfahrten spritzen. Im Grundwasser und damit im Trinkwasser würde es auch nichts mehr ausmachen, denn wir wären ja resistent dagegen.

Aber ist das nicht irgendwie der falsche Ansatz, das Problem mit dem Unkraut zu lösen.
Es gibt doch gar kein Unkraut, dieses Wort wurde uns von den Konzernen wie Monsanto aufgeschwatzt. Unkraut, das muss weg und am besten mit der Chemiekeule, bevor man sich beim ausstechen noch den Rücken verbiegt.

Das ist wie "Agent Orange" in Miniatur, aber die Auswirkungen zeigen sich bereits.








Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

19 Mai 2015 10:29
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
Mehr
Hallo Margret,
das Problem liegt auf beiden Seiten.
Es wird den Leuten ja dauernd eingetrichtert: ist ja in den Mengen die noch im Essen sind nicht schädlich. Und solange die Tests die solche Produkte überhaupt auf dem Markt bringen von den Herstellern selber durchgeführt werden, wird sich da kaum etwas ändern.
Die Krebsrate in USA ist ja auch nicht höher, weil dort die zugelassenen Menge an Rest-Schadstoffen im Essen noch höher sind als hier uns, sondern weil dort mehr Dicken leben... Also BMI von +30 gaaanz gefährlich, Gift im essen? Ist doch unter die vorgeschriebene Grenze, dass kann es natürlich nicht sein. Und die meistens glauben das leider auch noch. Und wenn man die halbwegs überzeugt hat es könnte doch was mit den Essen selber zu tun hat, kommt dann die nächste von der Industrie verbreitete Standardlüge: " ja aber wir könnten alle Menschen gar nicht ernähren ohne diese Mittel" Doch, und das viel besser sogar...
Musste ich nur mal los werden, weitere Ausführungen würde aber den Rahmen hier sprengen. Seit ich diese "nette" Krankheit habe, esse ich bewusster und greife immer mehr auf BIO Produkte zurück.
LG
Mira

18 Mai 2015 16:59
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Man muss es ja nicht anwenden.... Will sagen: Liegt das Problem beim Anbieter oder beim Nutzer?

Dass alles, was Pflanzen und Tieren schadet, für den Menschen ebenfalls schädlich ist, ist doch nur logisch und niemandem neu.

Wir hatten hier kürzlich die kleine Diskussion zum Thema Insektenschutz bei Weinreben. Da hiess es dann, dass von den Spritzmitteln ja nur gaaaanz wenig in der Flasche landet (der Rest landet im Boden und in der Luft und im Grundwasser) - das hat aber niemanden groß gestört...