- Beiträge: 2203
- rudi
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23 Oktober 2009
Margret schrieb: Lieber Bernd, die schnellste Methode, Myelomzellen zu töten, besteht darin, ihnen die Sauerstoffzufuhr abzuschneiden - wer aufhört zu atmen, hat den Krebs besiegt.
Ist es nicht gerade anderst herum!?
Krebszellen haben einen anaeroben Stoffwechsel, das heißt, sie leben ohne Sauerstoff. Sauerstoff wirkt eher schädigend auf Tumorzellen, weshalb man sich bewusst viel an der frischen Luft aufhalten sollte evtl. mit besonderen Atemübungen (Yoga), sinnvoll ist auch eine allerdings teure Sauerstoff- oder Ozontherapie.
Also immer schön kräftig weiteratmen
Denn wir wiegen z.B. durchschnittlich 75 Kg und haben nur max. 2-4 Kg rotes Knochenmark und davon ist nur ein Teil Myelom Krebs (also z.B. einige 100 g bis max. 1-2 Kg wenns viel wird!
Also sollen wir uns mit unseren 74, xxx Kg voller gesunder Zellen von einigen 100g bösen Myelomzellen fremdbestimmen und unterkriegen lassen - NEIN!!
Die 74 Kg voller gesunder Zellen brauchen gesunde Nährstoffe und frische Luft zum atmen damit diese die wenigen 100g bösen Myelomzellen in Schach halten können.
Habt ihr das schon mal so betrachtet, das macht doch neuen Mut und Hoffnung für viele sich im neuen Jahr 2010 viel vorzunehmen an Bewegung für Körper und Geist.
LG
Rudi
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
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- Margret
10 September 2026
*pruuust* (Achtung - Frotzelmodus an:)bernd schrieb: Und wenn die Myelomzellen doch teilweise gefüttert werden, dann sollen sie,
im Moment habe ich sie noch gut unter Kontrolle.Ich musste mir das mal von der Seele schreiben, bevor ich zum Asketen werde!
Lieber Bernd, die schnellste Methode, Myelomzellen zu töten, besteht darin, ihnen die Sauerstoffzufuhr abzuschneiden - wer aufhört zu atmen, hat den Krebs besiegt.
Und: Asketen werden häufig sehr alt. Zumeist als Strafe.(Frotzelmodus wieder aus)
Liebe Grüße und viel Spaß mit den Weihnachtsleckereien - ab Januar sind wir dann alle wieder gaaaanz verantwortungsbewusst.
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- bernd
10 September 2026
ich habe all die Zeilen zur gesunden Ernährung bei unserer Erkrankung mit großer Frustration gelesen.
Fazit:
1) Den Kaffee, Cappucino usw., den ich täglich genieße, darf ich nicht
2) Den Teelöffel Zucker, der hineinkommt, darf ich nicht
3) Den Käse und Quark, den ich genieße, darf ich nicht
4) Das Stück Fleisch hin und wieder darf ich nicht
5) Mein Obst (Banane, Apfel, Birne....) enthält zuviel Fruchtzucker, darf ich nicht
6) Das Stück Lakritz oder Schokolade am Abend darf ich nicht
7) Ab und zu mal ne Pommes mit Majo und Ketchup, mit Heißhunger genossen, darf ich nicht.
Was bleibt? Mein geliebtes Gemüse und mein grüner Tee! Darf ich!
Aber ich betreibe 3 x in der Woche Ausdauersport für 1 Stunde : Joggen/Walken im Wechsel.
Und dazu brauche ich aber auch Kohlenhydrate, Vitamine und Eiweiße.
Und darum werde ich auf meine geliebten Essensgewohnheiten nicht verzichten!
Vieles von dem "Ungesunden", das ich verzehre, kommt bei meinen Myelomzellen gar nicht an, weil ich es verbrauche.
Und wenn die Myelomzellen doch teilweise gefüttert werden, dann sollen sie,
im Moment habe ich sie noch gut unter Kontrolle.
Ich musste mir das mal von der Seele schreiben, bevor ich zum Asketen werde!
Gruß
bernd
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- rudi
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23 Oktober 2009
- Beiträge: 2203
ich bin fündig geworden und hier gibt es einen interessanten Bericht (leider wieder mal nur in Englisch)
www.canceraction.org.gg/system/files/Myeloma%20case%20study.pdf
Die Seite
www.canceraction.org.gg
ist auch sehr interessant. Es lohnt sich mal hier alles durchzulesen!
hier kommt wieser das Thema Vitamin B12 auf.
LG
Rudi
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- carina
10 September 2026
Leben ist jetzt und heute.............................
was habe ich davon, wenn ich auf alles Schöne und Leckere verzichte und dafür vielleicht 2 Jahre länger lebe?????????????
Gruß Andrea.
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- rudi
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23 Oktober 2009
- Beiträge: 2203
Update
Unfortunately, Micheal Gearin-Tosh passed away on 29th July 2005, over 10 years after he was diagnosed with multiple myeloma.
Gut er hat auf Chemotherapie u.s.w. verzichtet und nur "natürliche" Mittel und Inspiration benutzt. In den letzten Jahren vor seinem Tot hatte er woh Wirbelkörperbrüche und musste auch Morphium gegen die Schmerzen nehmen. Er hatt ca. 10,5 Jahre mit MM nach der Diagnose überlebt bis zu seinem Tod.
Ich selbst lebe jetzt auch schon 10,5 Jahre nach meiner MM Diagnose und im Juni 1999 hat man mir gesagt wenn ich keine Behandlung (Chemo) mache, dann lebe ich noch ca. 2 bis 3 Jahre.
Bis Heute über 10 Jahre danach habe ich immer noch keine Behandlung (Chemo) gemacht und mir geht es entsprechend "Gut".
Bei Micheal Gearin-Tosh weiß ich im Moment nicht was er für ein Myelom hatte und wie seine Werte am Anfang und im Verlauf der 10 Jahre waren. Das wäre mal interessant zu wissen. Aber wo kann man seine Werte protokolliert erhalten???
Bei solchen "Long Time Survivors" kommt es immer darauf an, ob die Krebszellen schnell wachsend oder langsam wachsend sind, sprich "mehr gutmütig" oder "mehr bösartig". Davon hängt es in erster Linie ab, ob man Chancen hat 10 Jahre und länger selbst ohne Chemotherapie zu überleben.
LG
Rudi
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