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ketem antwortete auf Entzündeter Port
26 Juli 2011 16:48
  • ketem
  • 105 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Harry,
Rudi hat es schon erwähnt, bei mir wurde der Port im März ausgebaut, weil ich nach dem Spülen eine Infektion bekam. Eingebaut wurde er im Juni 2007, hat also 4 Jahre gehalten. Eine Sanierung des Ports mit Antibiotika war den Ärzten zu gefährlich (Sepsis). Ich bekam 10 Tage Antibiose und nach 5 Tagen hat man den Prt rausoperiert.
ER hat aber wirklich gute Dineste geleistet, auch bei den Blutabnahmen. Was die Venen betrifft, so haben die sich bei mir über die Jahre erheblich verschlechtert und ich bedaure jetzt schon, dass ich keinen Port mehr habe, aber da ich keine Therapie habe im Moment, ist es nutzlos, weiter drüber nachzudenken. Woher genau die Infektion kam, wird man nie ganz feststellen können, aber jedes Anstechen birgt halt die Möglichkeit einer Infektion, auch wenn man in GÖ immer genau auf Desinfektion und Hygiene geachtet hat.
Gruß
Stefan

3x Initialchemo VAD
1x Stammzellensammlung
2x autologe Stammzellentransplantation nach Hochdosischemo
Velcade Erhaltungstherapie nach Hochdosis im Rahmen einer Studie. Seit Dez. 2008 Werte im Normbereich.
Seit Anfang 2012 neuerlicher langsamer Anstieg der Werte. Wird engmaschig kontrolliert
Website-Tagebuch: melcher-holzminden.de

Inci antwortete auf Entzündeter Port
26 Juli 2011 15:13
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    10 September 2026
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Auch ich hatte unterm linken Schlüsselbein einen Port, der während der Induktionstherapie halbwegs funktionierte, obwohl dazu meistens regelrechte Gymnastikübungen wie Arme heben, Oberkörper nach links oder rechts, ein- oder ausatmen usw. erforderlich waren.
Als ich dann nach Beendigung dieser Therapie mit den Heparinspritzen aufhörte, hatte ich innerhalb von 2 Tagen eine kapitale Thrombose im linken Arm. Man wollte mich sofort im Krankenhaus an meinem Wohnort in die Intensivstation aufnehmen. Die Studienzentrale in Wü., bei der ich 1 Woche später einen Termin hatte, verdrei- oder vervierfachte daraufhin die Heparingabe, so dass sich nach 1 Woche die Thrombose aufgelöst hatte. Man beschloss dann trotzdem die Entfernung, wobei aus einem Tag in der Ambulanz dann 4 Tage stationären Aufenthalts wurden, da ich erst nach 2 weiteren, nüchtern verbrachten Tagen und nach einem beachtenswerten Aufstand meinerseits (ich war schon in der Schleuse und unter Dormicum, als die Schwester den Aufklärungsbogen nicht fand) gegen Mitternacht endlich drankam. Unglücklich war ich nicht darüber, weil ich ihn immer ein wenig als Fremdkörper betrachtete und es gibt auch Professoren, die die Ports wegen dieser Gefahr, dass sie sich infizieren oder Thrombosen auslösen, durchaus kritisch sehen.
Alles Gute
Inci

Harry antwortete auf Entzündeter Port
25 Juli 2011 09:30
  • Harry
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    10 September 2026
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Hi Rudi,
der Port wurde vor 2 Wochen für 4 Tage genuz´tzt. Die Entzündung ist erst nach dem ziehen der Portnadel entstanden. Nehme z.Zt. Antibiotika u´nd Salbenumschläge. muß am Donnerstag wieder nach wü. Wahrscheinlich muß er raus, weil es noch nicht gut ist, aber wenn dann bei mir in der klinik, Chirurgie in WÜ ist bei mir unten durch.
Gruß Harry

joseph antwortete auf Entzündeter Port
24 Juli 2011 18:28
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    10 September 2026
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Hallo Harry

Bis jetzt hatte ich das Glück, nie einen Port gehabt zu haben, meine Venen sind sehr gut ausgebildet und können direkt gefunden werden, ob nun für Infusionen oder Serumanalysen.

Sollten deine Venen auch OK sein, würd ich an deiner Stelle auf den Port verzichten

Mit freundlichen Grüssen

Joseph

rudi antwortete auf Entzündeter Port
24 Juli 2011 15:46
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo Harry,
Ketem hatte ja mal berichtet, dass sich sein Port nach einer Infusion oder Blutabnahme in Göttingen entzündet hat und raus musste.

Ich habe meinen Port am linken Unterarm nun schon 14 Monate und das letzte mal wurde er für eine Chemo Anfang Februar in WÜ benutzt.
Dann habe ich den Port erst wieder nach 100 Tagen in WÜ beim Restaging spülen lassen.
Letzten Donnerstag wollte mein Hausarzt eine Bondronat Infusion zum ersten mal auch über den Port laufen lassen. Er hat gespült, aber die Infusion wollte selbst mit herangeholter Pumpe nicht reinlaufen. Dann hat er doch wieder eine Vene ganz normal angestochen.
Naja der Port wurde weinigstens gespült nach 2 Monaten.

Letzten Dienstag bei der Kontolle in WÜ habe ich gesagt, dass ich den Port am liebsten rausmachen lassen würde, weil ich ihn eh jetzt wahrscheinlich paar Jahre nicht benötige und aspierieren lässt er sich sowieso nie. Und da habe ich nur immer das Restrisiko, dass sich der Port mal entzünden kann.
Aber solange ich jetzt die Revlimid Erhaltung mache ist es nicht sinnvoll eine kleine Operation zu machen. Da könnte sich dann auch was entzünden bei erniedrigten Leukos.

Der Port ist eigentlich unter der Haut und kann sich von aussen ohne Portnadelstechen nicht infizieren.

Wurde denn kurz vor der Entzündung bei Dir der Port angstochen und benutzt oder nur gespült?

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Margret antwortete auf Entzündeter Port
22 Juli 2011 16:49
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Hallo Harry,

ob von innen oder von außen verursacht, liesse sich wohl nur durch eine Kultur klären.

Uns wurde gesagt, dass man bei MM-lern wegen der generell höheren Infektanfälligkeit auf einen Port verzichtet und lieber zum ZVK rät (was aber auch nicht ganz ohne Risiken ist).

Gute Besserung und liebe Grüße,
Margret