Zum Hauptinhalt springen
16 März 2011 17:44
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Mehr
Hallo,
die meisten der "natürlichen" und "alternativen" Krebsabwehrtherapien oder auch nur Theorien sollen oder können die Krebsentstehung als solche verhindern oder zumindest abschwächen oder hinauszögern.

Hat man jedoch schon Krebs (in unserem Fall MM) und dann auch schon Chemotherapien und auch noch Hochdosis-Chemotherapien gehabt, dann wird es immer schwieriger wenn nicht sogar in vielen Fällen unmöglich noch mit diesen natürlichen und alternativen Mitteln und Methoden was zu bewirken bzw. das nächste Rezidiv aufzuhalten.

Aber es wird immer wieder von Erfolgsfällen von schulmedizinisch aufgegebenen Krebspatienten berichtet, die durch alternative Methoden dann noch viele Jahre überlebt haben und in einzelnen Fällen sogar geheilt wurden.
Inwiefern hier der Placebo Effekt mit eine Rolle spielt wird wohl nie zu beweisen sein.

Wer es sich finanziell leisten kann, der sollte alle Register ziehen um sich selbst in einen besseren Zustand zu bringen.
Für die anderen bleiben immer noch die "Hausmittelchen", die nur wenige Euros kosten und auch helfen können. Und wenn man was weg lässt (wie Zucker, Kuchen, zuviel KH, Zigaretten, Alkohol u.s.w.) dann kann man ja auch Geld sparen und z.B. für Obst ,Tee, Curcumin, Vitamin D usw. ausgeben.


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

16 März 2011 13:53
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
Mehr
Hallo Sergio,

wieso bist du der Meinung diese Monate ohne Kh hätten dir nichts gebracht?
So weit ich weiß bist du doch in CR und die hat sich doch dadaurch nicht verändert!!??
Warum hast du denn nicht weitergemacht?
Man sollte bei dieser Art Ernährungsumstellung nicht von einer Diät sprechen sondern diese Form der Ernährung nach möglichkeit so lange wie möglich aufrecht erhalten.

Ich habe nach dem lesen einiger Bücher zu diesem Thema für mich beschlossen das dort beschriebene schnellstmöglichst umzusetzen.
mein Ziel lautet nun max.1g/kg Körpergewicht KH am Tag zu mir zu nehmen.
Zugegeben leicht fällt der Umstieg nicht,vor allem wenn man so ein kleiner Kuchenesser ist wie ich es bis vor 5 Wochen war.
Wichtige Hinweise bezüglich Brotersatz usw.finden sich ausfeichend in diesen Büchern.
Wem natürlich Nahrungsmittel wie Pizza,Nudeln,Kartoffeln und vor allem Backwaren so wichtig sind das er nicht drauf verzichten kann und nicht wie Joseph schreibt eisern bei der Umsetzung ist ,der sollte halt so weiter machen wie bisher.

Aber wie heisst es doch so schön "wenn sich nichts ändert,ändert sich nichts"
Und ob es was bringt werde ich ja sehen,wenn nicht ein Versuch war es wert.

Positiver Nebeneffekt ist zum ersten ein erheblich gesteigertes Wohlbefinden und horcht 5Kg Gewichtsverlust in der kurzen Zeit in der ich mich so ernähre.
Vielleicht denkt jetzt der ein-oder andere na abnehmen muss ich nicht unbedingt bin froh was draufbekommen zu haben.
Ich hatte seit meiner Diagnosestellung im vorigem Jahr zeitweise bis zu 8Kilo draufgelegt.

Sonntag habe ich zum ersten mal nach mehr als einem Jahr die 10km in 55min-ohne Pause-gelaufen.
Ansonsten 5xWöchentlich 10-13km im langsamem Tempo.
Zur Erinnerung Ende Nov. war meine Entlassung nach der 2.autologen.

Also liebe Mitpatienten denkt mal drüber nach,schaden wird es nicht.

Hier mal noch ein paar Links die mich inspiriert haben

www.amazon.de/Wieso-macht-Tomate-dick-Ko...631&pf_rd_ied=507846

www.amazon.de/Das-Geheimnis-Gesundheit-V...631&pf_rd_ied=507846

www.amazon.de/Die-neue-Anti-Krebs-Ern%C3...631&pf_rd_ied=507846

www.amazon.de/Krebs-Krank-Nein-danke-Sto...631&pf_rd_ied=507846

Die beiden letzten sind meine private Empfehlung.

Gruß

16 März 2011 13:36
  • Kuddel57
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hallo Silva

Meine leisen Bedenken gegen das oben genannte Rezept verstummen zunehmend und wandeln sich in Ermunterung. Von Yara erhielt ich folgenden Link
www.tavarlin.de/
Vielleicht ist er Dir schon bekannt, aber dort findest Du jedenfalls weiterführende Informationen.
Zertifizierte Ernährungsberater für die Ernährung nach dem
Coy-Prinzip: zur Suche
Pressemitteilung: Hemmung des Zuckerstoffwechsels macht Krebszellen empfindlich
für Chemo- und Strahlentherapie
zur Pressemitteilung
zur wissenschaftlichen Erläuterung
Das Brustkrebszentrum in Heppenheim führt EDIM-TKTL1-Bluttest und Ernährung nach dem Coy-Prinzip ein
zum Brustkrebszentrum

Viel Erfolg beim Probieren

Jürgen

15 März 2011 20:51
  • sergio
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
Mehr
Die Uni Wuerzburg hat vor einiger Zeit dazu auch eine studie gemacht, insb. bei Brustkrebspatienten, auf ihrer Webseite fand man anleitungen dazu und auch konkrete Rezeptbeschreibungen, muesste jetzt wieder die Webseite finden...
ich habe es letztes Jahr ab Januar fuer einige Monate gemacht, die Umstellung muss graduell vor sich gehen, ist zwar gewoehnungsbeduerftig und man muss "streng" mit sich sein, aber es ging und koerperlich ging es mir sogar ganz gut ohne diese Kohlenhydrate, Zucker esse ich eh seit Jahren nicht mehr...
und versuch auch versteckten Zucker zu vermeiden.
Ist jetzt kein "Ansporn" fuer diese Diaet aber man kann es machen, mi ging es ganz gut, hat gegen die Krankheit aber scheinbar nicht viel gebracht...
Hier mehr Details
www.uni-wuerzburg.de/en/sonstiges/meldun.../artikel/wenig-kohl/


Sergio

15 März 2011 18:36
  • Yara
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hallo,

Dr. Coy ist nicht der Einzige, der dieser Ansicht ist. Wer Lust hat, mehr über dieses Thema zu lesen, hier ein weiteres Buch von kanadischen Wissenschaftlern:

Krebszellen mögen keine Himbeeren

www.nlnv.de/front_content.php?client=1&l...t=47&idart=521&m=&s=

Sonnige Grüße
Yara

14 März 2011 15:29
  • Kuddel57
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hallo Silva,

Krebs ist heilbar, so hören und lesen wir immer wieder aus verschiedenen Quellen. Auch ich bin sicher, dass diese Krankheit geheilt werden kann. Leider habe ich keine Ahnung, welche dieser Quellen ernst genommen werden kann.
Die Reduzierung von Zucker ist sinnvoll, ob es zielführend ist, Kohlenhydrate zu minimieren, bezweifele ich noch.
Gern hätte ich eine weitere Verbreitung der Ernährungsmedizin. Diese Ärzte äußern regelmäßig, zuletzt auf ihrer Jahrestagung ich glaube in Italien, dass sie gute Heilungsansätze für große Volkskrankheiten haben, leider aber in der Fachwelt keine Beachtung fänden. Dir Medizin ist eben auch auch riesen Geschäft, da stören einfache Lösungen.
Die von dir genannten Dinge schaden vermutlich nicht. Allerdings sind sie mir etwas zu pauschal – hier das Rezept gegen Krebs! – und es findet sich der Widerspruch zwischen richtiger Ernährung die gleich auf Nahrungsergänzung verweist.
Bisher nehme ich auch Curcumin, gelegentlich einige Nahrungsergänzungsmittel und ich bemühe mich um vollwertige Ernährung.
Probier das oben stehende Rezept aus wenn Du es für tauglich hältst, es kann nicht schaden.
Ach, bei der Gelegenheit, weiß jemand von Euch etwas über eine große Abteilung der Ernährungsmedizin, vielleicht gar an eine Uniklinik gekoppelt? Diese führen doch auch regelmäßig Studien durch. Dafür stehe ich gern zur Verfügung.

Liebe Grüße

Jürgen